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MacBook Pro mit M6

Apple stellt MacBook Pro mit M6 vor: Mehr Leistung, Wi-Fi 7 und 24 Stunden Akkulaufzeit

Apple hat das 14 Zoll MacBook Pro mit dem neuen M6-Chip vorgestellt. Der Prozessor bringt mehr CPU-, Grafik- und KI-Leistung, während Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 für schnellere Verbindungen sorgen. Auch bei der Akkulaufzeit verspricht Apple bis zu 24 Stunden. In Deutschland startet das Notebook bei 2.299 Euro.

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Apple hat das 14 Zoll MacBook Pro aktualisiert und stattet das Notebook erstmals mit dem neuen M6-Chip aus. Im Mittelpunkt stehen eine höhere Rechen- und Grafikleistung sowie Verbesserungen bei der lokalen Verarbeitung von KI-Anwendungen. Dazu kommen aktuelle Funkstandards, schnellerer Arbeitsspeicher und eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden. Das neue Modell kann ab dem 28. Oktober vorbestellt werden und erscheint am 6. November 2026.

Herbst-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple stellt das 14 Zoll MacBook Pro mit M6-Chip vor
  • Zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne mit bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung
  • Bis zu 32 GB Arbeitsspeicher, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6
  • Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und Unterstützung für lokale KI-Modelle
  • Vorbestellbar ab 28. Oktober, erhältlich ab 6. November für 2.299 Euro

M6-Chip mit zwölf CPU- und GPU-Kernen

Der neue M6 verfügt über eine CPU mit zwölf Kernen und eine GPU mit ebenfalls zwölf Kernen. Gegenüber dem M5 kommen damit jeweils zwei zusätzliche Kerne hinzu. Apple verspricht insbesondere bei anspruchsvollen Anwendungen wie Videobearbeitung, 3D-Modellierung und Softwareentwicklung eine höhere Leistung.

Nach Angaben des Unternehmens arbeitet die Grafikeinheit bis zu 30 Prozent schneller als beim M5. Bei bestimmten KI-Aufgaben soll der Leistungszuwachs bis zu 25 Prozent betragen. Die GPU unterstützt außerdem Raytracing der dritten Generation und Dynamic Caching, um die verfügbaren Speicherressourcen effizienter zu nutzen.

Auch bei der CPU nennt Apple konkrete Verbesserungen. Beim Kompilieren von Projekten in Xcode soll das neue MacBook Pro bis zu 30 Prozent schneller sein als das Vorgängermodell. Ähnliche Zuwächse verspricht der Hersteller beim Raytracing-Rendering in Blender.

Die Angaben stammen aus internen Leistungstests von Apple. Unabhängige Benchmarks müssen noch zeigen, wie deutlich sich die Verbesserungen im Arbeitsalltag bemerkbar machen.

Mehr Leistung für lokale KI-Anwendungen

Ein weiterer Schwerpunkt des M6 liegt auf künstlicher Intelligenz. Apple integriert zusätzliche Neural Accelerators in die GPU sowie eine Architektur mit zwei Neural Engines, die jeweils über 16 Kerne verfügen.

Neural Engine erklärt!

Die Neural Engine ist eine speziell für KI-Berechnungen entwickelte Recheneinheit in Apples Prozessoren. Sie beschleunigt beispielsweise Bilderkennung, Sprachverarbeitung und andere Aufgaben des maschinellen Lernens, ohne dafür ausschließlich CPU oder GPU nutzen zu müssen. Beim M6 kombiniert Apple zwei Neural Engines mit zusätzlichen KI-Beschleunigern in der Grafikeinheit, um entsprechende Anwendungen schneller und energieeffizienter auszuführen.

Die Neural Engines sollen laut Apple bei bestimmten Aufgaben bis zu 1,9-mal schneller arbeiten als beim M5. Davon sollen beispielsweise KI-gestützte Bildbearbeitung, Upscaling und die Verarbeitung großer Sprachmodelle profitieren.

Bei der Verarbeitung von Prompts lokaler Sprachmodelle nennt Apple eine bis zu 30 Prozent höhere Geschwindigkeit gegenüber dem MacBook Pro mit M5. Im Vergleich zu einem MacBook Pro mit M1 soll die Zeit bis zur Ausgabe des ersten Tokens sogar um bis zu den Faktor 13 verbessert worden sein.

Der M6 unterstützt außerdem eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s. Standardmäßig verfügt das neue MacBook Pro über 16 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu 32 GB konfigurieren lässt.

Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 halten Einzug

Neben dem Prozessor aktualisiert Apple die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten. Das neue MacBook Pro unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Damit erhält das 14-Zoll-Modell aktuelle Funkstandards, die unter geeigneten Bedingungen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und geringere Latenzen ermöglichen.

Bei den kabelgebundenen Anschlüssen bleibt Apple bei einer umfangreichen Ausstattung. Zur Verfügung stehen drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, HDMI, ein SDXC-Kartenleser, ein Kopfhöreranschluss sowie MagSafe 3 zum Aufladen.

Darüber hinaus lassen sich bis zu zwei externe Displays anschließen.

Bekanntes Display und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit

Am Display nimmt Apple keine grundlegenden Änderungen vor. Das 14 Zoll große Liquid Retina XDR Display erreicht weiterhin eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits und ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1.

Optional ist eine Nanotextur-Variante erhältlich, die Reflexionen und Spiegelungen bei schwierigen Lichtverhältnissen reduzieren soll.

Auch die übrige Multimedia-Ausstattung bleibt weitgehend vertraut. Apple verbaut eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera mit Schreibtischansicht, drei Mikrofone und ein Lautsprechersystem mit sechs Lautsprechern und Unterstützung für Spatial Audio.

Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 24 Stunden an. Damit erreicht das neue Modell laut Apple bis zu vier Stunden mehr Laufzeit als ein älteres MacBook Pro mit M1 und bis zu 14 Stunden mehr als bestimmte Intel-basierte Vorgänger.

Mit einem geeigneten USB-C-Netzteil, beispielsweise dem 96-W-Netzteil von Apple, soll sich der Akku innerhalb von 30 Minuten auf bis zu 50 Prozent aufladen lassen.

macOS 27 Golden Gate mit neuen KI-Funktionen

Ausgeliefert wird das neue MacBook Pro mit macOS 27 Golden Gate. Das Betriebssystem bringt zusätzliche Funktionen rund um Apple Intelligence und die überarbeitete Siri mit.

Siri AI soll unter anderem persönliche Informationen aus Nachrichten, E-Mails und Fotos berücksichtigen können, um kontextbezogene Fragen zu beantworten. Zudem integriert Apple den Assistenten in Spotlight und weitere Bereiche des Betriebssystems.

Auch Safari erhält zusätzliche KI-Funktionen. Dazu gehören eine automatische Gruppierung geöffneter Tabs nach Themen, Benachrichtigungen über Änderungen an Webseiten und die Möglichkeit, Erweiterungen anhand einer natürlichsprachlichen Beschreibung zu erstellen.

Allerdings sind nicht sämtliche angekündigten Funktionen unmittelbar und uneingeschränkt verfügbar. Die erweiterte Siri AI befindet sich laut Apple in macOS 27.2 in der Betaphase und unterstützt zunächst nur ausgewählte Sprachen, darunter noch kein Deutsch. Zudem können für bestimmte cloudbasierte KI-Funktionen tägliche Nutzungslimits gelten.

Preis und Verfügbarkeit in Deutschland

Das neue MacBook Pro mit M6 ist in den Farben Space Schwarz und Silber erhältlich. Die Vorbestellungen beginnen am 28. Oktober 2026, die reguläre Verfügbarkeit startet am 6. November.

In Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 2.299 Euro. Dafür erhalten Käufer das 14-Zoll-Modell mit M6-Chip und 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Gegen Aufpreis lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 32 GB erweitern. Weitere Konfigurationsmöglichkeiten betreffen unter anderem den SSD-Speicher und das Display mit Nanotextur.

Äußerlich bleibt Apple beim bekannten MacBook-Pro-Design. Die wesentlichen Verbesserungen betreffen damit vor allem den Prozessor, die KI-Beschleunigung und die drahtlose Konnektivität.

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War das jetzt das angedachte MacBook mit Touch-Display? Oder folgt das noch?

Das ist nur ein Spec-Bump. Das ist noch nicht das mit OLED und Touchscreen.

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