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iMac mit M6

Apple stellt neuen iMac mit M6 vor: Mehr Leistung ab 1.799 Euro

Apple hat den iMac mit M6-Chip vorgestellt. Der neue All-in-One-Computer bietet mehr Rechen- und Grafikleistung, schnellere KI-Verarbeitung sowie moderne Funkstandards. Am Design und dem 24-Zoll-Display hält Apple fest. In Deutschland startet der neue iMac bei 1.799 Euro.

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Apple hat eine neue Generation des iMac vorgestellt. Der All-in-One-Computer erhält den M6-Chip, schnellere Speichertechnik und aktualisierte Anschlüsse. Außerdem setzt Apple auf neue KI-Funktionen unter macOS 27. Das bekannte Design mit 24-Zoll-Display und sieben Farbvarianten bleibt erhalten. In Deutschland beginnen die Preise bei 1.799 Euro.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple stellt den neuen 24-Zoll-iMac mit M6-Chip vor
  • Bis zu zwölf CPU- und GPU-Kerne sowie verbesserte KI-Leistung
  • Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse
  • Deutsche Preise ab 1.799 Euro, stärkere Variante ab 1.999 Euro
  • Vorbestellung ab 28. Oktober, Verkaufsstart am 6. November 2026

M6-Chip bringt mehr CPU- und Grafikleistung

Die wichtigste Neuerung steckt im Inneren des iMac. Apple verbaut erstmals den M6-Chip in seinem All-in-One-Computer. Dieser wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und ist je nach Modell mit zehn oder zwölf CPU-Kernen ausgestattet. Auch bei der Grafikeinheit stehen Varianten mit zehn beziehungsweise zwölf Kernen zur Auswahl.

Gegenüber dem bisherigen iMac mit M4 verspricht Apple deutliche Leistungssteigerungen. Die Grafikleistung soll sich bei bestimmten Anwendungen verdoppeln. Das betrifft unter anderem Bildbearbeitung und andere grafikintensive Aufgaben. Auch bei Spielen mit hardwarebeschleunigtem Raytracing nennt Apple eine bis zu doppelt so hohe Leistung.

Bei alltäglichen Produktivitätsaufgaben spricht der Hersteller von einer bis zu 1,5-fachen Geschwindigkeit gegenüber dem M4. Verglichen mit dem älteren iMac mit M1 soll die Leistung in Anwendungen wie Microsoft Excel um den Faktor 2,5 steigen.

Besonders deutlich fallen die Herstellerangaben beim Vergleich mit älteren Intel-Modellen aus. Hier nennt Apple eine bis zu 18-fache Leistung. Solche Werte beziehen sich allerdings auf ausgewählte Tests und lassen sich nicht auf sämtliche Anwendungen übertragen.

Mehr KI-Leistung durch neue Neural Engine

Ein Schwerpunkt des M6 liegt auf der Verarbeitung künstlicher Intelligenz. Apple kombiniert eine Dual 16-Core Neural Engine mit zusätzlichen Neural Accelerators in den GPU-Kernen. Dadurch lassen sich KI-Berechnungen auf mehreren Komponenten des Chips ausführen.

Neural Engine erklärt!

Die Neural Engine ist ein spezieller Bestandteil der Apple-Chips, der Berechnungen für künstliche Intelligenz beschleunigt. Sie übernimmt beispielsweise Aufgaben bei der Bildanalyse, Spracherkennung und Verarbeitung von KI-Modellen. Im M6 kombiniert Apple zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Zusätzliche KI-Beschleuniger in der Grafikeinheit können weitere Berechnungen übernehmen. Dadurch lassen sich bestimmte KI-Aufgaben direkt auf dem Computer ausführen, ohne sämtliche Daten an externe Server übertragen zu müssen.

Laut Apple erreicht der neue iMac bei der lokalen KI-Verarbeitung eine bis zu fünfmal höhere Leistung als das Modell mit M4. Als Beispiel nennt das Unternehmen die Verarbeitung von Eingaben in LM Studio. Gegenüber dem iMac mit M1 soll die Geschwindigkeit bei dieser Aufgabe sogar um den Faktor zwölf steigen.

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und erreicht eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s. Davon profitieren insbesondere Anwendungen, die größere Datenmengen zwischen Prozessor, Grafikeinheit und KI-Beschleunigern verarbeiten müssen.

Siri AI und macOS 27 gehören zur Ausstattung

Der neue iMac wird mit macOS 27 ausgeliefert. Das Betriebssystem integriert die nächste Generation von Apple Intelligence und die überarbeitete Sprachassistenz Siri AI.

Siri kann damit unter anderem Informationen aus Nachrichten, E-Mails und Fotos finden sowie Aktionen über mehrere Anwendungen hinweg ausführen. Außerdem ist die Assistenz in Spotlight integriert und unterstützt weiterführende Fragen.

Mit Visual Intelligence lassen sich Bildschirminhalte analysieren. Nutzer können beispielsweise Fragen zu Diagrammen, Bildern oder anderen sichtbaren Informationen stellen. In unterstützten Anwendungen bietet Siri außerdem Funktionen zum Schreiben und Überarbeiten von Texten.

Auch die Kurzbefehle-App erhält zusätzliche Möglichkeiten. Automatisierungen lassen sich mithilfe natürlichsprachlicher Beschreibungen erstellen. Safari kann unter anderem geöffnete Tabs thematisch organisieren und auf Änderungen von Webseiten hinweisen.

Apple ergänzt macOS 27 außerdem um weitere Anpassungsmöglichkeiten für die Benutzeroberfläche Liquid Glass. Ein neuer Regler erlaubt es, die Transparenz und Einfärbung der Oberfläche individuell einzustellen.

Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und schnellere SSDs

Neben dem Prozessor modernisiert Apple die Konnektivität. Der neue iMac unterstützt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Für kabelgebundene Netzwerkverbindungen steht optional 2,5-Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Damit erhöht sich die maximale kabelgebundene Übertragungsrate gegenüber der vorherigen Gigabit-Anbindung um den Faktor 2,5.

Auch der interne SSD-Speicher wurde überarbeitet. Laut Apple erreichen die Laufwerke bei Lese- und Schreibvorgängen eine bis zu doppelt so hohe Geschwindigkeit wie beim Vorgänger. Das soll insbesondere beim Öffnen großer Projekte, umfangreicher Fotobibliotheken und Videodateien Vorteile bringen.

Bei den physischen Anschlüssen unterscheidet Apple weiterhin zwischen zwei Modellvarianten. Die günstigere Version verfügt über zwei Thunderbolt-Anschlüsse, während das teurere Modell vier Thunderbolt-4-Anschlüsse bietet.

Der neue iMac unterstützt außerdem den Anschluss von bis zu zwei externen 6K-Displays. Damit lässt sich die Arbeitsfläche über das integrierte Display hinaus erweitern.

24-Zoll-Display und sieben Farben bleiben

Äußerlich setzt Apple auf das bekannte iMac-Design. Das 24 Zoll große Retina-Display bietet weiterhin eine 4,5K-Auflösung, eine Helligkeit von 500 Nits und Unterstützung für den P3-Farbraum mit mehr als einer Milliarde Farben.

Auch bei der Kamera und den Lautsprechern gibt es keine grundlegende Neuausrichtung. Apple verbaut weiterhin eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera, die Personen bei Videokonferenzen automatisch im Bild halten kann. Die Funktion Desk View ermöglicht zusätzlich eine Ansicht der Arbeitsfläche vor dem Computer.

Für die Audiowiedergabe stehen sechs Lautsprecher mit Unterstützung für 3D-Audio und Dolby Atmos bereit. Hinzu kommen drei Mikrofone.

Der iMac erscheint erneut in sieben Farben: Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange und Silber. Farblich passende Eingabegeräte gehören ebenfalls zum Angebot. Das Magic Keyboard ist je nach Ausstattung auch mit Touch ID erhältlich.

Deutsche Preise beginnen bei 1.799 Euro

Apple bietet den neuen iMac in Deutschland in zwei grundlegenden Leistungsstufen an. Die Einstiegsversion kostet 1.799 Euro und kombiniert eine 10-Core CPU mit einer 10-Core GPU. Dazu kommen zwei Thunderbolt-Anschlüsse.

Für 1.999 Euro erhalten Käufer die leistungsstärkere Variante mit zwölf CPU-Kernen, zwölf GPU-Kernen und vier Thunderbolt-Anschlüssen. Beide Modelle verwenden die Dual 16-Core Neural Engine des M6.

Der Aufpreis beträgt damit 200 Euro. Neben der zusätzlichen Rechen- und Grafikleistung erhalten Käufer vor allem mehr Anschlussmöglichkeiten für externe Laufwerke, Displays und weiteres Zubehör.

Vorbestellungen sind ab dem 28. Oktober 2026 möglich. Die reguläre Verfügbarkeit beginnt am Freitag, dem 6. November 2026.

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