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Apple MacBook Pro

MacBook Pro mit OLED: Apple soll deutlichen Preisaufschlag planen

Apple soll für seine kommenden MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Display und Touchscreen einen deutlichen Aufpreis verlangen. Laut einem Bericht könnte bereits das 14-Zoll-Modell bei 2.899 US-Dollar starten. Auch bei der größeren Variante zeichnet sich ein höherer Einstiegspreis ab.

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Apple steht offenbar kurz vor der Vorstellung neuer MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Display und Touchscreen. Die technischen Neuerungen könnten allerdings mit einem spürbaren Preisaufschlag verbunden sein. Laut Bloomberg hat Apple intern darüber gesprochen, das kommende MacBook Pro mit 14 Zoll und M5 Pro für 2.899 US-Dollar anzubieten. Das wären 400 US-Dollar mehr als beim bisherigen Modell.

Herbst-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • 14-Zoll-MacBook-Pro mit OLED soll ab 2.899 US-Dollar starten
  • Aufpreis von 400 US-Dollar gegenüber dem bisherigen Modell
  • 16-Zoll-Version könnte mindestens 3.399 US-Dollar kosten
  • OLED-Touchscreen, Dynamic Island und dünneres Gehäuse erwartet
  • Bisherige Mini-LED-Modelle sollen weiterhin erhältlich bleiben

Auch das größere MacBook Pro mit 16 Zoll könnte deutlich teurer werden. Bei einem vergleichbaren Aufschlag würde der Einstiegspreis auf 3.399 US-Dollar steigen. Bloomberg zufolge könnte Apple für die größere Variante allerdings sogar einen noch höheren Preis verlangen.

OLED und Touchscreen als wichtigste Neuerungen

Der mögliche Preisaufschlag hängt mit einer umfassenderen Überarbeitung der MacBook-Pro-Reihe zusammen. Apple soll die Modelle mit 14 und 16 Zoll erstmals mit OLED-Displays ausstatten, die gleichzeitig eine Touchbedienung ermöglichen.

OLED erklärt!

OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Anders als bei LCD-Displays erzeugt jeder Bildpunkt sein eigenes Licht. Dadurch können einzelne Pixel vollständig abgeschaltet werden, was besonders tiefe Schwarzwerte und hohe Kontraste ermöglicht. Zudem lassen sich OLED-Panels vergleichsweise dünn bauen. Nachteile können höhere Herstellungskosten und das Risiko dauerhafter Bildrückstände bei längerer Darstellung statischer Inhalte sein.

Damit würde Apple einen bislang ungewöhnlichen Schritt gehen. Während iPhone und iPad seit jeher auf Touchbedienung ausgelegt sind, setzt das Unternehmen bei seinen MacBooks weiterhin auf Tastatur und Trackpad.

Auch das Gehäuse soll überarbeitet werden. Den bisherigen Informationen zufolge plant Apple dünnere Displayränder sowie eine insgesamt schlankere und leichtere Bauweise. Eine neu konstruierte Scharniermechanik soll verhindern, dass das Display bei Berührungen zu stark nachgibt.

Hinzu kommt offenbar ein angepasstes Kühlsystem. Dieses soll das Gewicht reduzieren und gleichzeitig den Luftstrom durch den Scharnierbereich verbessern.

Dynamic Island statt bisheriger Displayaussparung

Eine weitere sichtbare Veränderung könnte die Dynamic Island sein. Die bereits vom iPhone bekannte Lösung soll auch beim MacBook Pro zum Einsatz kommen und die bisherige Displayaussparung ersetzen.

Bei den Prozessoren ist dagegen kein Generationswechsel vorgesehen. Die neuen OLED-Modelle sollen weiterhin mit M5 Pro beziehungsweise M5 Max ausgestattet sein. Der höhere Preis wäre damit vor allem auf das überarbeitete Display und die Änderungen am Gehäuse zurückzuführen.

Bisherige MacBook-Pro-Modelle sollen im Angebot bleiben

Wer auf einen Touchscreen verzichten kann, könnte weiterhin zu den bisherigen Modellen greifen. Apple soll planen, die MacBook-Pro-Varianten mit Mini-LED-Display parallel zu den neuen OLED-Geräten anzubieten.

Damit würde sich das Sortiment künftig stärker nach der Displaytechnik unterscheiden. Die bisherigen Modelle könnten als günstigere Alternative dienen, während die OLED-Versionen eine zusätzliche Preisklasse besetzen.

Die Vorstellung der neuen Geräte wird für heute erwartet. Die Vorbestellungen sollen nach bisherigen Informationen um 10:10 Uhr pazifischer Zeit beginnen. Das entspricht hierzulande 18:10 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch die Vorbestellungen für das bereits angekündigte iPad mini mit OLED-Display, den iMac mit M6 sowie das reguläre MacBook Pro mit M6 starten.

Offizielle Preise für die OLED-Modelle liegen bislang nicht vor. Auch die möglichen Europreise sind noch unbekannt. Ob Apple den diskutierten Aufschlag tatsächlich umsetzt, dürfte sich mit der Produktvorstellung klären.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Ein Aufpreis von 400 US-Dollar wäre selbst für das ohnehin hochpreisige MacBook Pro erheblich. OLED und Touchscreen sind zwar nachvollziehbare Gründe für eine neue Preisgestaltung, bieten aber nicht jedem Nutzer einen entsprechenden Mehrwert. Gerade bei einem Arbeitsgerät müsste sich erst noch herausstellen, wie sinnvoll sich die Touchbedienung in macOS integriert. Dass Apple die bisherigen Mini-LED-Modelle offenbar weiter anbieten will, wäre deshalb eine vernünftige Entscheidung. So könnten Käufer selbst entscheiden, ob ihnen die neue Displaytechnik den Aufpreis wert ist.

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