Apple bringt das leuchtende Logo nach zehn Jahren zurück aufs MacBook Pro
Apple bringt ein bekanntes Designmerkmal seiner Notebooks zurück. Das neue MacBook Pro erhält wieder ein beleuchtetes Apple-Logo auf der Rückseite des Displays. Damit kehrt die Funktion zehn Jahre nach ihrer Abschaffung zurück. Apple hatte das leuchtende Logo im Zuge der umfassenden Neugestaltung des MacBook Pro im Jahr 2016 gestrichen.
- Apple bringt das beleuchtete Logo beim MacBook Pro zurück
- Das Designmerkmal verschwand mit der Neugestaltung im Jahr 2016
- Frühere Modelle nutzten die Hintergrundbeleuchtung des Displays
- Durch OLED ist eine andere technische Lösung erforderlich
- Details zur neuen Logo-Beleuchtung sind noch nicht bekannt
Bestätigt wurde die Rückkehr im Zusammenhang mit der Vorstellung des neuen MacBook Pro. Auch Apple-CEO John Ternus griff das Thema in einem Beitrag auf X auf. Darin spielte er mit einer Anspielung auf das Leuchten des neuen Modells auf die Designänderung an.
Ein bekanntes MacBook-Merkmal kehrt zurück
Über viele Jahre gehörte das weiß leuchtende Apple-Logo zu den auffälligsten Erkennungsmerkmalen der MacBook-Reihe. Besonders bei älteren MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modellen war das beleuchtete Logo auf der Rückseite des Displays charakteristisch.
Mit der Überarbeitung des MacBook Pro im Jahr 2016 verabschiedete sich Apple von diesem Merkmal. An seine Stelle trat ein glänzendes, aber nicht mehr beleuchtetes Apple-Logo. Diese Gestaltung behielt das Unternehmen über mehrere Notebook-Generationen hinweg bei.
Mit dem neuen MacBook Pro greift Apple nun wieder auf das frühere Designmerkmal zurück. Allerdings unterscheidet sich die technische Grundlage von den damaligen Modellen.
OLED erfordert eine andere Beleuchtung
Bei älteren MacBooks nutzte Apple die Hintergrundbeleuchtung des Displays, um gleichzeitig das Logo auf der Gehäuserückseite zum Leuchten zu bringen. Eine zusätzliche, eigenständige Lichtquelle war dafür nicht erforderlich.
Das neue MacBook Pro setzt dagegen auf OLED-Technologie. Bei dieser Displaytechnik erzeugen die einzelnen Bildpunkte ihr Licht selbst. Eine klassische Hintergrundbeleuchtung, wie sie bei LCD-Bildschirmen zum Einsatz kommt, gibt es deshalb nicht.
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Anders als bei klassischen LCD-Bildschirmen erzeugt jeder Bildpunkt sein eigenes Licht. Eine separate Hintergrundbeleuchtung ist dadurch nicht notwendig. Das ermöglicht besonders tiefe Schwarzwerte, hohe Kontraste und dünnere Displaykonstruktionen. Soll das Apple-Logo auf der Rückseite eines OLED-Displays leuchten, benötigt es deshalb eine andere Lichtquelle.
Apple muss die Beleuchtung des Logos beim neuen Modell somit anders realisieren. Wie genau das Unternehmen die Lichtquelle integriert und welchen Einfluss sie auf den Energieverbrauch hat, geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor.
Mehr als eine optische Änderung ist das beleuchtete Logo zunächst nicht. Einen funktionalen Vorteil gegenüber dem bisherigen Design bietet es nicht. Für das Erscheinungsbild des MacBook Pro ist die Rückkehr dennoch bemerkenswert, schließlich hatte Apple das Merkmal über ein Jahrzehnt lang nicht mehr eingesetzt.










