Gerüchteküche

Es könnte knapp werden: iPhone 8 mit Problemen bei Produktion

Das iPhone 8 wird besonders rar. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat abermals betont, dass Probleme in der Produktion von Apples Jubiläums smartphone die Auslieferung verzögern könnten. Das Worst-Case-Szenario sieht der KGI-Mitarbeiter immer wahrscheinlicher werden.

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Es ist schwierig zwischen Gerüchten jene herauszupicken, die möglichst nah an der Wahrheit liegen. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ist allerdings eine verlässliche Größe. Zwar hat auch er nicht immer vollends Recht gehabt, dennoch war er oft sehr nah an der Wahrheit dran. In seiner Funktion als Analyst bei KGI Securities hat er zudem keinen Grund, die Investoren zu belügen. Schon lange geistern Gerüchte umher, dass einige Bauteile und Features des neuen iPhone 8 im sogenannten „Supercycle“ dem Hersteller aus Cupertino Kopfschmerzen bereiten. Die Folge daraus interpretieren allerdings nicht alle gleich. Kuo wird nachgesagt, dass er gute Kontakte zu Zulieferern Apples in Asien unterhält. Entsprechend ist er stets gut informiert.

iPhone 8 auf Monate schwer zu bekommen

Kuo sagt nicht, dass das iPhone 8 nicht im Herbst auf den Markt kommt. Er ist sogar recht zuversichtlich, dass Apple das Smartphone auf seiner September-Keynote vorstellen wird. Doch er sieht das Worst-Case-Szenario immer wahrscheinlicher. Das sieht für ihn so aus, dass wegen anhaltender Schwierigkeiten in der Fertigung die Stückzahlen in der Serienproduktion anfangs sehr niedrig ausfallen werden. Er prophezeit, dass das iPhone 8 auch Monate nach seiner Einführung nur schwer zu bekommen sein wird.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 würde Apple Kuo zufolge nur 80 bis 90 Millionen iPhones ausliefern, statt der eigentlich erwarteten 100 bis 110 Millionen. Die Prognose sei jedoch nicht ganz einfach, da man nicht genau feststellen kann, wie viel Käufer sich für das iPhone 8 statt einem iPhone 7s entscheiden. Dies hänge letztlich stark von den Funktionen ab. Eine Unbekannte sei laut Kuo dabei, ob Apple Touch ID womöglich nicht integriert, weil die Technologie zur Integration der Sensorik in das Display noch nicht reif für die Serienproduktion sei. Auch werde entscheiden sein, ob die neuen 3D-Sensoren die Nutzer zum Kauf anregen werden.

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