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Doch kein eigenes 5G-Modem von Apple? Leitender Ingenieur verlässt Unternehmen

Die Einigung zwischen Apple und Qualcomm kam überraschend nach nur einem Tag vor Gericht. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. Intel kündigte den Rückzug aus dem 5G-Smartphone-Business an und Apple schloss langjährige Verträge mit Qualcomm. Nebenbei kam die Frage auf, was eigentlich aus Apples eigenem 5G-Modem wird, wenn man ein Abkommen mit einem anderen Hersteller hat. Wie es den Anschein hat, könnte das Projekt auf Eis liegen.

Seit 2005 arbeitete Rubén Caballero als Hardware-Ingenieur bei Apple. Dort erforschte und entwickelte er drahtlose Technologie für zahlreiche Apple-Produkte. Im Lauf der Jahre hat er mehrere hundert Patente für Apple sichergestellt. Mit seinem Entwicklerteam war auch am „Antennagate“ beim iPhone 4 beteiligt. Zuletzt soll er bei Apple eine leitende Position bei der Entwicklung eines eigenen 5G-Modems innegehabt haben. Laut der Website The Information soll er nun jedoch Apple verlassen haben. Eine offizielle Stellungnahme gibt es weder von Apple noch von Caballero, sodass die Hintergründe ungeklärt bleiben. 

Dem Bericht zufolge soll er noch bis Februar bei Apple tätig gewesen sein. Im Februar soll es jedoch mehrere Änderungen gegeben haben. Apple soll zu dieser Zeit die Leitung der Modem-Entwicklung an Johny Srouji übertragen haben. Zudem konnte sich das Unternehmen Intels leitenden 5G-Ingenieur Umashankar Thyagarajan sichern, der zuvor rund zehn Jahre bei Intel verbracht hatte.

Seither gab gleich mehrere Gerüchte um das iPhone. Demnach sollte Apple im kommenden Jahr von Intel entsprechende 5G-Modems erhalten, die allerdings noch von Schwierigkeiten geplagt sein sollen. Die Entwicklung des eigenen Chips sollte hingegen nicht vor 2021 abgeschlossen sein. Dann gab es noch das überraschende Ereignis: Apple und Qualcomm einigen sich und schließen einen neuen Vertrag über die Lieferung von 5G-Chips, sodass Intel aus dem Geschäft ausstieg und wohl auch Apple die eigene Entwicklung dadurch aufgeschoben wurde. 

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