Studie

iPads werden häufiger weiterverwendet als iPhones

Eine Studie kam zu dem Schluss, dass iPads häufig weiterverwendet werden, auch wenn ein Upgrade ansteht. Alternativ werden die ersetzten Tablets an Familienmitglieder oder Freunde weitergegeben. Das ist ein starker Trend, der bei iPhones nicht zu beobachten ist.

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Die Marktforscher der Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) haben in einer Studie festgestellt, dass Käufer eines neuen iPads ihr altes Modell häufig weiterverwenden oder an ihre Liebsten „vererben“. Die Studie beinhaltet Daten über zwölf Monate, die im März 2024 endeten.

iPads bleiben nützlich

In Zahlen ausgedrückt werden 67 Prozent der Tablets an Familienmitglieder oder Freunde weitergegeben, wenn sie nicht sogar einen anderen Einsatzzweck bei ihrem ursprünglichen Besitzer finden. Bei iPhone-Nutzern liegt der Anteil nur bei 41 Prozent. Interessant ist, dass insgesamt ein Drittel der vermeintlich ausgedienten Tablets an Freunde oder Familienmitglieder geht, während es beim Smartphone nur zehn Prozent sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ebenfalls ein Dritte einen neuen Zweck für das Gerät findet. Damit ist auch die Option, das alte iPad zurück an Apple zu geben, kaum in Gebrauch, während es beim iPhone zu 42 Prozent passiert.

Die Gründe für einen Neukauf liegen bei dem Tablet übrigens zum großen Teil bei der Notwendigkeit eines Ersatzes. Beinahe ein Viertel der Befragten gaben an, dass sie ein neues kaufen, weil das alte verloren gegangen ist, gestohlen wurde oder kaputtging. Beim iPhone ist das nur zu sechs Prozent der Fall.

Langlebige Geräte

Aber wie oft werden die Devices gegen neue getauscht? Das fand CIRP ebenfalls heraus: Fast die Hälfte der Befragten warten mit einer Neuanschaffung drei Jahre oder länger. Dies ist ein Wert, der sich in den vergangenen Jahren immer weiter gesteigert hat – und auch hier ist ein großer Unterschied zum iPhone zu sehen, wo Nutzende oftmals wesentlich schneller zum neuen Modell greifen.

Wie die Studie zeigt, ist der Aufgabenbereich der Tablets offenbar in den meisten Fällen scharf abgesteckt und auch ältere Geräte können diese zur Zufriedenheit ihrer Besitzer erfüllen. Wegen neuer Funktionen oder Eigenschaften findet ein Neukauf jedenfalls vergleichsweise selten statt.

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