Siri Speaker erst 2018 in Deutschland

HomePod: Apple stellt Siri-Lautsprechersystem vor

Apple wandelt auf den Spuren von Amazons Echo: Im Rahmen der Eröffnung der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC stellte der US-amerikanische Technologiekonzern neben iOS 11, macOS High Sierra und dem iMac Pro einen Lautsprecher mit Siri-Integration vor, der dank integriertem A8-Prozesspr unabhängig von Mac und iPhone arbeiten soll. In Deutschland wird das Gerät zum Verkaufsstart im Dezember 2017 allerdings nicht angeboten werden, Interessierte hierzulande vertröstet Apple auf das kommende Jahr.

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In Sachen Klang wird bei dem rund 18 Zentimeter hohen Lautsprechersystem „Designed in California“ nicht gekleckert sondern geglotzt: Der HomePod enthält ein Array aus insgesamt sieben Hochtönern und einem Subwoofer mit einer 20-mm-Membran und soll damit selbst größere Räumen mit Wohlklang füllen.

Das ist das Innenleben des neuen HomePod.
Das ist das Innenleben des neuen HomePod. (Bild: Apple)

Optisch trifft bei Apples neuem HomePod das Design eines geschrumpften Mac Pros auf die Gitter-Optik der Pills+ der Apple-Tochter Beats, während in Sachen Technik der aus dem iPhone 6 bekannte A8-Chip zum Einsatz kommt – auch wenn Apple den HomePod in erster Linie als Soundssystem bewirbt, steckt im Inneren Apples hauseigene Sprachassistenz Siri, was den HomePod zu einem Mitbewerber von Amazons Echo-Lautsprecher macht.

Der HomePod wird in Weiß und Spacegrau erhältlich sein – ab 2018 dann auch in Deutschland.
Der HomePod wird in Weiß und Spacegrau erhältlich sein – ab 2018 dann auch in Deutschland. (Bild: Apple)

HomePod: Diese Highlights nennt Apple

  • Ein von Apple entwickelter, nach oben ausgerichteter Tieftöner soll zusammen mit dem speziell entwickelten A8 Chip das Bassmanagement durch Software-Modellierung in Echtzeit ermöglichen und dafür sorgen, dass der Lautsprecher sauberen Bass bei geringer Verzerrung liefert;
  • Die eigens entwickelte Anordnung mit sieben Hochtönern nach Richtstrahlverfahren, jeder mit einem eigenen Verstärker, soll für ein ausgewogenes, geschmeidiges Timbre sowie eine präzise Richtungssteuerung einer Vielzahl von Strahlformen und -größen sorgen;
  • Apple entwickelter A8 Chip im Innern als „Antrieb“ hinter der Audiotechnik des HomePod;
  • Automatische Technologie zur Raumerkennung soll es HomePod ermöglichen, seine Position in einem Raum zu erfassen, um ein raumoptimiertes Hörerlebnis zu bieten.
  • Anordnung mit sechs Mikrofonen mit Echokompensation versetzt Siri angeblich in die Lage Menschen unabhängig davon zu verstehen, ob sie sich in der Nähe des Gerätes befinden oder auf der anderen Seite des Raums stehen, selbst während laute Musik abgespielt wird.
  • Siri Wellenform erscheint auf der Oberseite, um anzuzeigen wann Siri eingesetzt wird, und integrierte Touch-Bedienelemente erlauben darüber hinaus eine einfache Navigation;
  • Automatische Erkennung und Ausbalancierung von zwei Lautsprechern; und
  • Einfache Einrichtung, die ebenso intuitiv sein soll wiedie Inbetriebnahme der AirPods - einfach ein iPhone in die Nähe von HomePod halten und binnen Sekunden soll dieser bereit zur Wiedergabe sein.

HomePod: Das sind die Systemvoraussetzungen

Das Lautsprechersystem HomePod ist laut Apple kompatibel mit iPhone 5s und neuer mit iOS 11. iOS 11 steht ab Herbst 2017 als kostenlos Update zum Download bereit, eine Vorabversion für Endkunden soll Ende Juni verfügbar sein.

hardwrk-Sale zur WWDC 2017: 10 Rabatt auf das gesamte Sortiment

Parallel zur WWDC gewährt der Apple-Premium-Zubehörspezialist hardwrk 10 Prozent auf sein gesamtes via Amazon.de angebotenes Sortiment, etwa passgenaue iPhone-Hüllen, Sichtschutzfilter und SSD-Upgrades. Die Aktion endet am 9. Juni um 23:59 Uhr.

Zum Deal: 10 Prozent auf hardwrk-Zubehör

HomePod: Preise und Verfügbarkeit, in Deutschland erst 2018

Mit dem Apple iPod Hi-Fi probierte sich Apple bereits vor mehr als 10 Jahren an einem eigenen Soundsystem.
Mit dem Apple iPod Hi-Fi probierte sich Apple bereits vor mehr als 10 Jahren an einem eigenen Soundsystem. (Bild: Appkle)

In den USA sowie Großbritannien und Australien wird der HomePod ab Dezember zu einem Preis von 349 US-Dollar (vor Steuer) in Weiß und Spacegrau erhältlich sein. Kommendes Jahr soll das Gerät dann in weiteren Ländern und somit vermutlich auch in Deutschland verfügbar sein - der Preis dürfte sich hierzulande dann schätzungsweise um die 450 Euro bewegen.

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Ihr meint bestimmt 2018 :)

Ups. Korrigiert. Da war der Wunsch Vater des Gedanken. ;-) Danke.

Wenn es bei 350€ geblieben wäre, hätte ich das Ding vllt sofort gekauft. Bei 450-500 keine Chance.

Aber das iPad kost ja auch im Amiland 330$ und bei uns 400. Vllt landen wir dann bei 420 oder so

Der Preis ist angesichts der gebotenen Leistung sicher gerechtfertigt (wenn der Klang stimmt, was er bestimmt tut). Und die 500 € erscheinen nur auf den ersten Blick als relativ hoch. Schaut man mal bei anderen Anbietern (Sonos, Bose etc., welche ja keine Siri-Fähigkeiten haben) sind 500 € gar nicht mal so teuer.

nun aber z.B. Sonos plant meines wissens z.B. Alexa integration und seine neuen Play3 Play5 und Soundbase haben ja auch bereits mikrofone welche einfach noch nicht aktiv sind. Ich habe zwar meinen gesamten Haushalt möglichst auf Apple abgestimmt, aber wieso sollte ich meine Sonos Ausrüstung gegen einen HomePod tauschen? da steige ich dies bezüglich doch lieber auf Alexa (Dot) um.

Ich denke nicht, dass Apple den Preis so extrem von den Preisen in den USA abkoppeln wird. Natürlich muss man bedenken, dass die Preise in den USA Netto beworben werden, vor Ort werden dann auch noch die lokalen MwSt. aufgeschlagen. 419-429€ ist sicher realistisch.
Ob das preislich in Ordnung ist wird sich vom Klang her zeigen. Ich traue es Apple grundsätzlich zu, aber von den Maßen des Geräts ist man sehr nach an SONOS Play: 1. Ich befürchte, dass auch zwei Geräte nicht ausreichen um einen Raum solide zu beschallen, es sei denn der woofer ist deutlich besser als der von SONOS.

Zusätzlich fehlt hier ein ganzes Line Up, das andere bieten. Obwohl ich das ganze Haus mit SONOS ausgestattet habe, wäre ich bereit zu wechseln, aber nur, wenn es eine Alternative zur Playbar, oder zum SUB von SONOS gibt. Bis es soweit ist, würde ich auch die Boxen in den Nachbarräumen nicht austauschen, da man von einer Multi Room Anlage eigentlich erwarten sollte, auch das Wohnzimmer inkl. TV mit Sourround Sound inkludiert sein.
Es sieht nach der richtigen Richtung aus, aber es fehlen sicher größere Boxen, Soundbar und Sub.

jap im Moment scheint es eher nach nem Play:1 mit integriertem Alexa Dot, aber für die Integration und den Apfel 150-200€ mehr zahlen, klingt für mich sehr uninteressant (mir wäre persönlich ein Apple Dot eh lieber gewesen)

mal abwarten wenn Apple ne Soundbar mit HDMI und DTS hinzaubert und nen subwoofer könnte ich mir den wechsel nochmal überlegen. bis dahin hoff ich erstmal das sie beim AppleTV endlich ne 4K Version rausbringen.

"Subwoofer mit einer 20-mm-Membran " - was soll das für ein Subwoofer sein??? 20mm das sind 2cm das ist nichts, so groß sind meine Hochtöner.

Warum sollen wir in D mal wieder deutlich mehr bezahlen. Unverständlich oder doch nur das Resultat unserer Politik ? (EU, EURO, Währungsdifferenz, GEMA Abgaben, whatever...)

Die US-amerikanischen Preise verstehen sich immer vor Steuern. Addiert man die Umsatzsteuer und eine Reserve mit Blick auf Währungsschwankungen hinzu, landet man bereits bei einem Preis von deutlich über 400 Euro.

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