Die ersten Benchmark-Ergebnisse für das neue MacBook Neo sind eingetroffen und bestätigen die Erwartungen: Die CPU-Leistung entspricht nahezu exakt der des iPhone 16 Pro. Das MacBook Neo nutzt denselben 6-Kern-A18-Pro-Chip, der erstmals im iPhone 16 Pro zum Einsatz kam – allerdings mit einem GPU-Kern weniger.
- Das MacBook Neo erreicht 3.461 Punkte im Single-Core-Test und liegt damit deutlich über dem M1 MacBook Air.
- Die Multi-Core-Leistung von 8.668 Punkten entspricht etwa dem M1-Chip, bleibt aber weit hinter M4 und M5 zurück.
- Apple vergleicht das 699-Euro-Gerät bewusst mit Windows-PCs statt mit anderen Macs.
Benchmark-Ergebnisse im Detail
Das MacBook Neo erreichte in Geekbench einen Single-Core-Score von 3.461 Punkten und einen Multi-Core-Score von 8.668 Punkten. Der Metal-Score liegt bei 31.286 Punkten. Diese Werte ordnen sich wie folgt in die Apple-Produktpalette ein:
- iPhone 16 Pro: 3.445 (Single-Core), 8.624 (Multi-Core), 32.575 (Metal)
- MacBook Air M1: 2.346 (Single-Core), 8.342 (Multi-Core), 33.148 (Metal)
- MacBook Air M4: 3.696 (Single-Core), 14.730 (Multi-Core), 54.630 (Metal)
- iPad Air M3: 3.048 (Single-Core), 11.678 (Multi-Core), 44.395 (Metal)
- iPad 11: 2.587 (Single-Core), 6.036 (Multi-Core), 19.395 (Metal)
Der leicht niedrigere Metal-Score im Vergleich zum iPhone 16 Pro erklärt sich durch den fehlenden GPU-Kern. Interessant ist der Vergleich mit dem M1 MacBook Air: Während die Multi-Core-Performance auf ähnlichem Niveau liegt, übertrifft das MacBook Neo den M1 bei der Single-Core-Leistung deutlich und nähert sich damit eher dem M3- oder M4-Chip an.
Geekbench ist ein plattformübergreifendes Benchmark-Tool, das die Prozessorleistung von Computern, Smartphones und Tablets misst. Es testet sowohl Single-Core-Performance (Leistung eines einzelnen Prozessorkerns) als auch Multi-Core-Performance (Leistung aller Kerne zusammen). Die Ergebnisse werden in Punkten angegeben und ermöglichen den direkten Vergleich verschiedener Geräte.
Für wen ist diese Leistung geeignet?
Die hohe Single-Core-Performance ist für die Zielgruppe des MacBook Neo besonders relevant. Diese Leistungskennzahl ist entscheidend für alltägliche Aufgaben wie Webbrowsing, die Nutzung von Dokumenten-Apps und Video-Streaming. Für rechenintensive Tätigkeiten wie Videobearbeitung, Musikproduktion oder 3D-Modellierung, bei denen Multi-Core-Performance den Unterschied macht, ist das MacBook Neo hingegen nicht konzipiert.
Apples Vergleichsstrategie
Apple vergleicht das MacBook Neo bewusst nicht mit anderen Macs, iPads oder iPhones. Stattdessen fokussiert sich das Unternehmen auf ähnlich teure Windows-PCs und Chromebooks. Laut Apple ist der A18 Pro bis zu 50 Prozent schneller bei alltäglichen Aufgaben als der meistverkaufte PC mit dem neuesten Intel Core Ultra 5. Bei On-Device-KI-Workloads soll er sogar bis zu dreimal schneller sein, bei der Fotobearbeitung bis zu zweimal schneller.
Verfügbarkeit und Preis
Das MacBook Neo ist ab 699 Euro erhältlich und kann ab sofort vorbestellt werden. Der Verkaufsstart erfolgt am 11. März. Bislang liegt nur ein Benchmark-Ergebnis vor, sodass sich die Durchschnittswerte bei weiteren Tests noch leicht verschieben könnten. Die bisherigen Scores entsprechen jedoch genau den Erwartungen.
Das MacBook Neo positioniert sich damit als Apples günstigster Einstieg in die Mac-Welt – mit einer Leistung, die für die meisten Alltagsaufgaben mehr als ausreichend ist, aber bewusst unterhalb der M-Serie angesiedelt wurde.







