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Neue Patentanmeldungen

Apples AR-Brille soll durch Luft- und Kühlsysteme perfekt passen

Es gibt Gerüchte, nach denen Apple an Augmented Reality- und Virtual Reality- Brillen arbeitet, doch bisher ist das nur heiße Luft und zeigt sich vor allem in Patentanmeldungen. Eine davon ist besonders spannend, denn Apple versucht dabei Ergonomieprobleme zu lösen, die im Dauerbetrieb entstehen.

Apple  will beim Bau von Augmented-Reality-Brillen alles besser machen als die Konkurrenz und Ergonomieprobleme  beheben. Dazu  hat das Unternehmen in den USA  Patente eingereicht, die zeigen, wie die die Befestigung am Kopf deutlich angenehmer werden könnte.

Die Patentanmeldungen, die vom U.S. Patent and Trademark Office jetzt  veröffentlicht wurden, darauf hin, dass Apple daran arbeitet, Probleme im Zusammenhang mit der Ergonomie zu lösen. Eine betrifft den Bedienkomfort, die andere den Schutz der Komponenten vor Beschädigungen. 

Es wurde immer wieder gemunkelt, dass Apple eine Form von AR-Brillen oder ein Headset entwickelt, das ein AR- oder VR-Erlebnis bietet. Die Berichte reichen bis zum November 2017 zurück. Das Projekt soll angeblich den Codenamen "T288" tragen. Angeblich sollen Displays mit 8K-Auflösung für jedes Auge zum Einsatz kommen und ein abgespecktes iOS-Betriebssystem. 

Die erste Patentanmeldung, ein "Head Mounted Display mit Verstellmechanismus", beschreibt, wie ein Headset getragen werden kann: Das skizzierte Headset im Stil einer Skibrille wird mit einem verstellbaren Band am Kopf befestigt. Ein Elektromotor stellt das Band nach. Alternativ können auch kleine Luftkammern aufgeblasen werden, um die Brille der Kopfform anzupassen. 

Apple schreibt in der Patentschrift, dass das System eine Eyetracking-Funktion einsetzt. Der simple Grund für diesen enormen Aufwand: Damit soll der Abstand zwischen den Objektiven und der Display-Anordnung sowie die Augen erkannt werden und das Bild entsprechend ein- oder umgestellt werden.

Eine weiter  Patentanmeldung beschreibt die  "Thermoregulierung für ein am Kopf montiertes Display“. Apple will die Temperaturentwicklung der Hardware in den Griff bekommen und einen  Lüfter einsetzen, um die Hardware zu kühlen. So etwas setzt unsererm Wissen nach bisher kein anderer Hersteller ein. Der Luftstrom soll natürlich nicht in die Augen des Trägers geraten und diese Austrocknen oder ein anderweitig unangenehmes Gefühl hinterlassen.  Dazu wird die Kammer, die sich durch die Brille um die Augen bildet, entsprechend abgebildet. Trotzdem will Apple diesen Bereich indirekt kühlen. 

Apple reicht wöchentlich zahlreiche Patente ein und nicht aus jedem wird ein Produkt. Diese Patentanmeldungen bedeuten also nicht, dass bald eine AR/VR-Brille von Apple das Licht erblickt. 

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