Geschäftsbericht 1. Quartal

Apple erzielt beim Umsatz trotz Pandemie und Chipkrise neues Allzeithoch

Die Quartalszahlen von Apple zeigen, dass das Unternehmen der Chipkrise im letzten Quartal trotzen konnte und seinen Umsatz um 11 Prozent auf ein neues Rekordniveau steigern konnte.

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Apple-Investoren können sich über eine gesunde Unternehmensentwicklung freuen. Trotz Pandemie, Shop-Schließungen und Chipkrise ist Apple grundsolide geblieben. Die iPhone-, Mac-, Wearables- und Services-Umsätze erreichen neue Allzeithochs.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 verzeichnete Apple einen Rekordumsatz von 123,9 Milliarden US-Dollar, 11 Prozent mehr als im Vorjahr, und einen Quartalsgewinn pro verwässerter Aktie von 2,10 US-Dollar.

Mit den Ergebnissen wurden die Erwartungen der Analysten deutlich  übertroffen. Sie hatten im Schnitt Erlöse von 118,7 Milliarden Dollar und ein Gewinn von 1,89 US-Dollar pro Aktie erwartet.

Das iPhone macht nach Angaben von Apple 58 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Dieses Segment verzeichnete ein Umsatzplus von 9 Prozent gegenüber 2021.

Die Umsätze in Apple zweitwichtigsten Absatzmarkt China stiegen um 21 Prozent auf 25,8 Milliarden US-Dollar. In den USA wuchsen die Umsätze um 11 Prozent auf 51,5 Milliarden US-Dollar. Apples Europageschäft wuchs um 9 Prozent auf 29,7 Milliarden US-Dollar. In Japan musste Apple einen Rückgang von 14 Prozent hinnehmen.

Dienstleistungen legen weiter zu

Der Umsatz im Bereich Services, zu dem der App Store und andere  digitale Produkte gehören,  stieg um 24 Prozent auf 19,5 Milliarden US-Dollar. Apples Finanzchef teilte gegenüber der Financial Times mit, dass Apple nun mehr als 785 Millionen bezahlte Abonnements aufweist. Das seien 165 Millionen mehr allein in den letzten 12 Monaten. Apple schlüsselt allerdings nicht auf, was die Kund:innen abonniert haben. So wird auch nicht klar, wie erfolgreich Apple TV+ oder Fitness+ sind.

iPads machen Sorgen - Macs glänzen

Die Sparte Wearables, in der Produkte wie die Apple Watch und die Kopfhörer enthalten sind, meldete ein Umsatzwachstum von 13 Prozent. Die Verkäufe von Macs stiegen um 25 Prozent  10,9 Milliarden US-Dollar, die iPad-Verkäufe machen hingegen Sorgen. Der Umsatz fiel um 14 Prozent auf 7,2 Milliarden US-Dollar.

"Die sehr starke Kundenresonanz auf unsere kürzlich eingeführten neuen Produkte und Dienstleistungen hat zu einem zweistelligen Umsatz- und Gewinnwachstum geführt und dazu beigetragen, dass unsere installierte Basis aktiver Geräte ein Allzeithoch erreicht hat", teilte Finanzchef Luca Maestri mit.

Das Board of Directors von Apple hat eine Bardividende von 0,22 Dollar pro Aktie des Unternehmens beschlossen. Die Dividende wird am 10. Februar 2022 an die Aktionäre ausgezahlt.

Aufgrund der großen Unsicherheit wegen der Pandemie und der Chipkrise verzichtet Apple auf einen Geschäftsausblick auf das kommende Quartal.

Nachbörslich zog der Kurs der Apple-Aktie zeitweilig um 4 Prozent an. Für den kommenden Handelstag sind das gute Aussichten.

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