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Apples App-Reviewprozess gleicht einer Monarchie

Wenn Entwickler eine App für Apples App Store einreichen, übernimmt ein großes Team die Begutachtung der Anwendung, um sie schließlich zu übernehmen oder abzulehnen und dem Entwickler eine Begründung zu liefern. Nun haben Insider ausgepackt.

Apple testet bekanntlich jede App, bevor sie in den iOS-App Store gelassen wird. Dazu werden auch die Entwickler im Zweifelsfall kontaktiert, um dem Team Fragen zu beantworten. Allerdings geht es bei der Freigabe nicht unbedingt so demokratisch und nach klaren Regeln zu wie man das vermuten könnte. Es gibt eine Prüfinstanz, die Software-Chef Phil Schiller anführt und der entscheidet durchaus auch einmal im Alleingang, was nun in den App Store darf und was nicht.

Ein Bericht von CNBC, der auf Insiderinformationen basiert, legt nahe, dass diese letzte Instanz letztlich entscheidet, ob die App in den Store darf oder nicht. Es gibt zwar den Entwicklern gegenüber recht klar kommunizierten Regeln, doch manchmal lassen sich diese offenbar dehnen oder sie passen schlicht nicht zum konkreten Problem.

Eine App-Überprüfung dauert bis zu 48 Stunden - was unserer Erfahrung nach korrekt ist. Früher dauerte es teils erheblich länger, biss Apps freigeben werden. Offenbar wurde das Team stark vergrößert. In einigen Fällen dauert es natürlich länger - vor allem wenn die höchste Instanz - das Executive Review Board - eingeschaltet werden muss. Dieses Gremium trifft sich dem Bericht nach einmal in der Woche. Das könnte auch der Grund sein, weshalb ein Freigabeprozess manchmal länger dauert als gewohnt.
Apple untersucht die Apps entgegen landläufiger Meinung übrigens nicht nur in Kalifornien, sondern in mehreren Ländern - weil sonst schlicht auch nicht gewährleistet werden könnte, dass die oft auch fremdsprachigen Apps überhaupt ordentlich getestet werden könnten. Ein Mitarbeitet testet im täglich angeblich 50 bis 100 Apps, was darauf schließen lässt, dass der Review-Prozess doch recht automatisiert ist - sonst würden die wenigen Minuten wohl kaum ausreichen.
Ein interessantes Detail aus dem Bericht: Angeblich werden etwa 40 Prozent der Apps beim ersten Einreichen abgelehnt. Apple kontaktiert die Entwickler natürlich - im Zweifelsfall werden sie sogar angerufen.

Besonders stressig sind CNBC nach die Tage nach der Veröffentlichung neuer iOS-Hauptversionen. Das ist klar - viele Entwickler wollen oder müssen ihre Apps anpassen, um die Vorteile oder Gegebenheiten zu nutzen, die mit einer neuen Version entstehen. 

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...weshalb ein Freischaltungsprozess manchmal länger dauert...
Hm, Herr Donath, sie meinten bestimmt ein „Freigabeprozess“, denn Freischalten würde man die Software oder Services, die schon beim Kunden vorhanden ist!
„Freischaltung“ nach erfolgreicher Registrierung der Software oder
eine Freischaltung von Pay TV Services auf einer Smartcard wie z.B. HD Option, Genre TV Pakete (Serien&Movies, Docu, Kids, Sport Kanäle etc.).

Was für ein Clickbait, unglaublich, was hat das jetzt mit einer Monarchie zu tun?

Der Vergleich liegt nahe oder? Wenn am Ende ein Einzelner entscheidet, ob die App dann doch in den App Store darf, dann ist das ähnlich wie in einer Monarchie.

Was hat das jetzt mit Monarchie zu tun?
Sachlicher Journalismus sieht anders aus.

Nur noch Clickbait und Sensationshascherei

Echt jetzt? Überschrift ala Bildzeitung und Fehler bis zum Abwinken in dem kurzen Text. Schrecklich und peinlich.

So eure App wird jetzt deinstalliert

Wo sind denn nun die versprochenen vielen Insider-Informationen, außer das es meistens 48 Stunden bis zur Freigabe sind, was die Redaktion wohl selbst aus eigener Erfahrung mitbekommen hat. Wieder mal ein spertoller Artikel auf dem hier üblichen Niveau. Zum Glück habe ich das Abo eurer Zeitung nicht verlängert. Da schreibt ja die Bild noch ausführlicher über Apple.