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Buffett reduziert Apple-Beteiligung massiv

Berkshire Hathaway, das Konglomerat des Milliardärs Warren Buffett, hat seine Beteiligung an Apple im ersten Quartal 2024 um rund 13 Prozent reduziert. Trotzdem sieht Buffet Apples Zukunft positiv. Wie passt das zusammen?

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Berkshire Hathaway hat für rund 115 Millionen App.e-Aktien verkauft. Das kam für viele überraschend, weil der Fonds die bisher größte Einzelposition von Apple hielt.

Trotz des bedeutenden Verkaufs bleibt Apple mit großem Abstand die größte Beteiligung von Berkshire Hathaway. Der Anteil des Konglomerats an dem iPhone-Hersteller wird nun mit 135,4 Milliarden US-Dollar bewertet, was etwa 790 Millionen Aktien entspricht. Berkshire Hathaway ist auch weiterhin der größte Apple-Aktionär, wenn man die ETF-Anbieter nicht berücksichtigt.

Buffett bekräftigt sein Engagement für Apple

Während der Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway am Samstag in Omaha versuchte Warren Buffett nach einem Bericht von 9to5Mac nach, alle Bedenken über die reduzierte Beteiligung des Unternehmens an Apple zu zerstreuen. Der legendäre Investor lobte Apple als „ein noch besseres Unternehmen“ als zwei der anderen großen Berkshire-Beteiligungen, American Express und Coca-Cola.

Buffett versicherte den Anlegern, dass Apple die größte Investition von Berkshire Hathaway bleiben wird. Buffett nannte zwar keine konkreten Gründe für den Verkauf von 115 Millionen Aktien, deutete aber an, dass dieser Schritt erfolgte, um den Baranteil des Unternehmens aus steuerlichen Gründen zu erhöhen. Wenn die Steuern erhöht werden, benötigt der Fonds schlichtweg Geld.

Apple-CEO Tim Cook, der bei der Jahreshauptversammlung anwesend war, bedankte sich für die Unterstützung von Berkshire Hathaway und sagte: „Es ist ein Privileg, sie als Aktionär zu haben.“

Dies ist das zweite Quartal in Folge, in dem Berkshire Hathaway seine Anteile an Apple reduziert hat. Im vierten Quartal 2023 verkaufte der Fons etwa 1 Prozent seiner Apple-Aktien, was 10 Millionen Aktien entspricht. Buffett gab später zu, dass die Entscheidung, 10 Millionen Aktien im Jahr 2020 zu verkaufen, wahrscheinlich ein Fehler wa“.

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"...Die Leute sollten weniger Kaffee trinken, statt über die iPhon-Preise zu jammern..." soweit ich mich erinnere äußerte sich der Aktionär vor ein paar Jahren so oder ähnlich.

Eine Position die sich von einfachen Gemütern umdeuten liese in:

"...die Leute sollen nicht soviel essen, dann könnten sie mehr für meinen Reichtum tun..."

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