Apples erstes faltbares iPhone könnte nach seiner Vorstellung zunächst nur in wenigen Märkten erhältlich sein. Wie das australische Portal ChannelNews unter Berufung auf Zulieferer, Mobilfunkanbieter und einen großen Händler berichtet, soll Apple einen gestaffelten Verkaufsstart planen. Demnach könnte das mutmaßlich als iPhone Ultra bezeichnete Modell zuerst in den USA erscheinen.
- Apples faltbares iPhone soll zunächst nur in den USA erscheinen
- Weitere Märkte könnten innerhalb von zwei bis drei Monaten folgen
- Als Gründe gelten Lieferengpässe, Produktionsprobleme und die Preisgestaltung
- Für 2026 werden nur etwa sieben bis acht Millionen Geräte erwartet
- Apple hat einen gestaffelten Marktstart bislang nicht bestätigt
ChannelNews zufolge soll Apple das faltbare iPhone zwar gemeinsam mit den neuen iPhone-18-Pro-Modellen vorstellen, der eigentliche Verkaufsstart könnte jedoch später erfolgen. In Australien werde das Gerät zum Marktstart der übrigen neuen iPhones voraussichtlich nicht in den Regalen stehen.
Gestaffelter Marktstart über mehrere Monate
Nach Angaben der Quellen soll Apple zunächst den US-Markt beliefern. Weitere wichtige Regionen, darunter China, könnten anschließend innerhalb von zwei bis drei Monaten folgen. Ob und wann Deutschland zu den frühen Märkten zählen würde, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Als Gründe werden vor allem begrenzte Stückzahlen, Schwierigkeiten bei der Preisgestaltung und Probleme bei Tests bereits produzierter Geräte genannt. Zulieferer sollen bei der Produktionsverifizierung auf mehr Schwierigkeiten als erwartet gestoßen sein.
Vor allem das Scharnier und das faltbare Display gelten dem Bericht zufolge als kritische Komponenten.
Als Foldable werden Smartphones mit faltbarem Display bezeichnet. Durch ein Scharnier lässt sich das Gerät aufklappen und bietet dadurch eine deutlich größere Bildschirmfläche, ohne dauerhaft entsprechend groß zu sein.
Auch die Serienproduktion soll sich mehrfach verschoben haben. Laut ChannelNews war sie ursprünglich für Juni 2026 vorgesehen und anschließend auf Anfang August verlegt worden. Auch dieser Termin soll nicht gehalten worden sein.
Nur wenige Millionen Geräte im ersten Jahr
Hinzu kommt offenbar eine vergleichsweise geringe Produktionsmenge. ChannelNews spricht von rund sieben Millionen Geräten für die zweite Jahreshälfte 2026. Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuvor ebenfalls mit einer begrenzten Verfügbarkeit gerechnet und Lieferungen von etwa sieben bis acht Millionen faltbaren iPhones im Jahr 2026 prognostiziert.
Kuo geht ebenfalls davon aus, dass Apple das faltbare Modell zusammen mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max präsentieren könnte, Vorbestellungen aber erst später beginnen. Ein ähnliches Vorgehen hatte Apple 2017 beim iPhone X gewählt: Das Smartphone wurde im September vorgestellt, kam jedoch erst Wochen später auf den Markt.
Auch einen regional gestaffelten Start hat Apple bereits genutzt. Die Vision Pro erschien 2024 zunächst ausschließlich in den USA. Erst einige Monate später folgten weitere Länder, darunter Deutschland.
Preis könnte ebenfalls eine Rolle spielen
Unklar ist weiterhin, wie teuer Apples Foldable wird. ChannelNews berichtet, dass Apple bei der Vorstellung möglicherweise noch keinen endgültigen Preis nennen könnte. Frühere Schätzungen von Ming-Chi Kuo gingen von einem Einstiegspreis zwischen 2.299 und 2.499 US-Dollar aus.
Die Angaben zum gestaffelten Marktstart sind bislang nicht von Apple bestätigt. Insbesondere die Behauptung, dass das Gerät zunächst ausschließlich in den USA erhältlich sein soll, stammt derzeit aus dem Bericht von ChannelNews.









