Das sind die Gewinner

Apple Design Awards 2026: Apple zeichnet zwölf Apps und Spiele für Design und Technik aus

Apple hat die Gewinner der Apple Design Awards 2026 vorgestellt. Aus 36 Finalisten wurden zwölf Apps und Spiele ausgewählt, die in Bereichen wie Design, Bedienung, Inklusion und technischer Umsetzung überzeugen sollen.

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Apple hat die Gewinner der Apple Design Awards 2026 bekanntgegeben. Das Unternehmen zeichnet damit zwölf Apps und Spiele aus, die nach Apples Einschätzung durch Gestaltung, technische Umsetzung und Nutzung von Apple-Technologien hervorstechen. Die Gewinner wurden aus 36 Finalisten ausgewählt und sollen im Rahmen der WWDC26 geehrt werden.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple hat zwölf Gewinner der Apple Design Awards 2026 bekanntgegeben
  • Ausgezeichnet wurden Apps und Spiele in sechs Kategorien
  • Zu den Gewinnern zählen unter anderem „grug“, „Guitar Wiz“, die NBA-App für Vision Pro und „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“
  • Die Preise werden im Rahmen der WWDC26 vergeben
  • Apple hebt besonders Design, Bedienung, Inklusion und technische Umsetzung hervor

Die Preise werden in sechs Kategorien vergeben: „Vergnügen und Spaß“, „Inklusion“, „Innovation“, „Interaktion“, „Sozialer Einfluss“ sowie „Visuals und Grafiken“. In jeder Kategorie gibt es jeweils eine ausgezeichnete App und ein ausgezeichnetes Spiel.

Apple Design Awards erklärt!

Die Apple Design Awards sind Auszeichnungen für Apps und Spiele, die Apple jährlich im Umfeld der Entwicklerkonferenz WWDC vergibt. Bewertet werden unter anderem Gestaltung, Bedienbarkeit, technische Umsetzung und der sinnvolle Einsatz von Apple-Plattformfunktionen.

Zwölf Gewinner in sechs Kategorien

In der Kategorie „Vergnügen und Spaß“ gehen die Auszeichnungen an die Affirmations-App „grug“ von Ocho aus den Niederlanden und an das Logikspiel „Is This Seat Taken?“ des spanischen Poti Poti Studio. Apple hebt bei beiden Titeln vor allem die zugängliche Präsentation und den spielerischen Ansatz hervor.

Für „Inklusion“ wurden „Guitar Wiz“ von Bijoy Thangaraj aus Indien und „Pine Hearts“ von Hyper Luminal Games aus Großbritannien ausgezeichnet. „Guitar Wiz“ richtet sich an Gitarristinnen und Gitarristen und nutzt unter anderem Bedienungshilfen wie Dynamic Type, stärkere Kontraste und eine Darstellung, die nicht allein auf Farben angewiesen ist. „Pine Hearts“ setzt laut Apple auf gut lesbaren Text, anpassbare Steuerung und reduzierte Bewegungseffekte.

Vision Pro spielt bei Innovation eine wichtige Rolle

In der Kategorie „Innovation“ gewinnt die NBA-App für Apple Vision Pro. Sie erlaubt es unter anderem, mehrere Live-Spiele parallel zu verfolgen und Statistiken räumlich einzublenden. Bei den Spielen wurde „Blue Prince“ von Dogubomb ausgezeichnet, ein rätselbetontes Abenteuer mit starkem Fokus auf Erkundung und Storytelling.

Die Kategorie „Interaktion“ geht an „Moonlitt: Mond/Moon Tracker“ von Flipping Hues aus Italien sowie an „Sago Mini Jinja’s Garden“ von Sago Mini aus Kanada. Während „Moonlitt“ Himmelsereignisse und Mondphasen auf mehreren Apple-Plattformen aufbereitet, richtet sich „Sago Mini Jinja’s Garden“ mit einfacher Wischsteuerung vor allem an jüngere Spielerinnen und Spieler.

Auszeichnungen für Nachrichten-App und Cyberpunk 2077

Beim „Sozialen Einfluss“ zeichnet Apple die Vision-Pro-App „Primary: News in Depth“ von Wood Metal Rocks aus. Die App bereitet Nachrichten in einer räumlichen Oberfläche auf. Im Spielebereich erhält „Consume Me“ von Jenny Jiao Hsia und AP Thomson den Preis. Das autobiografisch geprägte Spiel behandelt persönliche und sensible Themen mit interaktiven Mitteln.

In der Kategorie „Visuals und Grafiken“ gewinnen „Tide Guide: Charts & Tables“ von Condor Digital und „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“ von CD Projekt. „Tide Guide“ stellt Gezeiten- und Wetterdaten mit großflächigen Diagrammen und Animationen dar. „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“ wird von Apple für die technische und grafische Umsetzung auf dem Mac hervorgehoben, darunter die Nutzung von Apple-Chips und Metal-Funktionen.

Apple nutzt die Design Awards traditionell, um Entwicklerteams sichtbar zu machen, die aktuelle Plattformfunktionen besonders konsequent einsetzen. Die diesjährige Auswahl zeigt dabei erneut eine breite Mischung: kleine Produktivitäts- und Spezial-Apps stehen neben bekannten Spieletiteln, Vision-Pro-Anwendungen und Apple-Arcade-Inhalten.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Die Apple Design Awards sind weniger eine klassische Bestenliste für den App-Alltag als ein Blick darauf, welche Art von Software Apple derzeit als vorbildlich betrachtet. Die Auswahl zeigt ein klares Muster: Apps sollen zugänglich, visuell hochwertig, technisch sauber umgesetzt und möglichst eng mit den Möglichkeiten der jeweiligen Apple-Plattform verbunden sein.

Das ist aus Apples Perspektive nachvollziehbar. Gleichzeitig muss nicht jede ausgezeichnete App automatisch für alle Nutzerinnen und Nutzer relevant sein. Gerade im Alltag zählt oft weniger, ob eine App preiswürdig gestaltet ist, sondern ob sie ein konkretes Problem schnell, verständlich und zuverlässig löst.

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