Apple Design Awards 2026

Apple nennt die Finalisten für seine Designpreise zur WWDC 2026

Kurz vor der WWDC 2026 stehen die Finalisten der Apple Design Awards fest. Apple zeichnet damit Apps und Spiele aus, die bei Design, Technik und Bedienung besonders auffallen.

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Apple hat im Vorfeld der WWDC 2026 die Finalisten der diesjährigen Apple Design Awards benannt. Die Auszeichnung richtet sich an Apps und Spiele, die nach Apples Maßstäben durch Gestaltung, technische Umsetzung und Nutzung der Plattformfunktionen auffallen.

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple hat die Finalisten der Apple Design Awards 2026 benannt.
  • Die Gewinner werden während der WWDC 2026 ausgezeichnet.
  • Nominiert sind Apps und Spiele in sechs Kategorien.
  • Zu den bekannten Titeln gehören unter anderem Civilization VII und Cyberpunk 2077 Ultimate Edition.
  • Apple bewertet neben Design auch Technik, Bedienung, Inklusion und gesellschaftlichen Nutzen.

Apple Design Awards sind fester Teil der Entwicklerkonferenz und werden jährlich vergeben. Die WWDC 2026 findet offiziell vom 8. bis 12. Juni statt. Die Gewinner sollen während der Konferenz bekannt gegeben werden.

Apple Design Awards erklärt!

Die Apple Design Awards sind jährliche Auszeichnungen für Apps und Spiele auf Apple-Plattformen. Apple würdigt damit Entwickler, deren Anwendungen bei Gestaltung, Bedienung, technischer Umsetzung oder Barrierefreiheit besonders überzeugen.

Sechs Kategorien, jeweils Apps und Spiele

Die Nominierungen verteilen sich auf sechs Kategorien: „Spaß und Vergnügen“, „Inklusion“, „Innovation“, „Interaktion“, „Sozialer Einfluss“ sowie „Visualisierung und Grafik“. In jeder Kategorie stehen jeweils drei Apps und drei Spiele im Finale.

In der Kategorie „Spaß und Vergnügen“ sind bei den Apps Blippo+, Metaballs und Grug nominiert. Bei den Spielen stehen PowerWash Simulator, Is This Seat Taken? und Ball x Pit auf der Liste.

Für „Inklusion“ nennt Apple bei den Apps Guitar Wiz, Hearing Buddy und Structured. Bei den Spielen sind Sago Mini Jinja’s Garden, Pine Hearts und Civilization VII vertreten.

Auch bekannte Namen sind dabei

In der Kategorie „Innovation“ konkurrieren bei den Apps Detail: AI Video Editor, NBA: Live Games & Scores und D-Day: The Camera Soldier. Bei den Spielen wurden TR–49, Blue Prince und Pickle Pro nominiert.

Für „Interaktion“ stehen The Outsiders: Athlete Tracker, Moonlitt: Moon Phase Tracker und Tide Guide: Charts & Tables im App-Finale. Auf Spieleseite sind TR–49, Sago Mini Jinja’s Garden und Grand Mountain Adventure 2 nominiert.

Die Kategorie „Sozialer Einfluss“ umfasst bei den Apps Primary: News in Depth, Katha Room und Harvee. Bei den Spielen nennt Apple Consume Me, Despelote und Spilled!.

Für „Visualisierung und Grafik“ stehen Tide Guide: Charts & Tables, Caradise und (Not Boring) Camera im Finale der Apps. Bei den Spielen sind Cyberpunk 2077 Ultimate Edition, Arknights: Endfield und SILT nominiert.

Gewinner werden während der WWDC bekannt gegeben

Aus jeder Kategorie wird Apple jeweils eine App und ein Spiel als Gewinner auswählen. Die prämierten Entwickler erhalten neben der physischen Auszeichnung auch Apple-Hardware, die sie bei der weiteren Entwicklung unterstützen soll.

Wer sich die nominierten Apps und Spiele bis zur WWDC (oder darüber hinaus) anschauen möchte, findet im App Store eine kuratierte Liste mit allen Titeln.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Ich tue mich mit Preisverleihungen für Apps grundsätzlich schwer. Nicht, weil gutes Design unwichtig wäre – im Gegenteil. Aber für mich sind Apps in erster Linie Werkzeuge. Sie sollen ein konkretes Problem lösen, verständlich bleiben und im Idealfall so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich ziehen.

Apple inszeniert Apps dagegen gern als kleine kulturelle Objekte: gestaltet, kuratiert, ausgezeichnet. Das passt zur eigenen Plattform-Erzählung, wirkt im Alltag aber manchmal etwas entrückt. Die beste App ist für viele Nutzer nicht die, die besonders preiswürdig aussieht, sondern die, die zuverlässig funktioniert, nicht nervt und nach zwei Fingertipps erledigt, wofür sie geöffnet wurde.

Genau deshalb ist die Liste der Apple Design Awards für mich weniger als Rangliste interessant, sondern eher als Blick darauf, was Apple gerade für vorbildlich hält. Daraus lässt sich ablesen, welche Art von Software der Konzern fördern möchte: zugänglich, visuell hochwertig, technisch sauber und möglichst gut in das eigene Ökosystem eingebettet.

Das ist legitim. Nur muss man nicht jede App-Auszeichnung automatisch für relevant halten. Manchmal ist die beste Software eben die, über die man nach der Nutzung keine Sekunde länger nachdenkt.

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