
GIMP
Kostenlose Alternative zu Photoshop: Die Adobe-Anwendung „Photoshop“ gilt bei vielen noch immer als der Heilige Gral in Sachen „elektronischer Bildbearbeitung“. Tatsächlich beherrscht Photoshop viele eindrucksvolle Tricks und Spielereien – doch in der Praxis zeigt sich oft, dass für die schnelle Bildretusche zwischendurch der Griff zu Photoshop den sprichwörtlichen „Kanonen auf Spatzen“ gleichkommt.
GIMP, kurz für „GNU Image Manipulation Program“, ist eine kostenfreie Alternative. Die nur wenig mehr als 150 MB „schwere“ App eignet sich nicht nur zur Nachbearbeitung von Fotos, sondern auch für Arbeiten im Bereich Kunst und Grafikdesign – so wie Photoshop.
Die Oberfläche organisiert sich in Werkzeugleisten, Menüs und Paletten, neben Filtern stehen auch diverse Werkzeuge und Funktionen zur Auswahl bereit. Den Weißabgleich korrigieren, an den Farben „drehen“, den Beschnitt ändern – all das ist für GIMP das kleine Einmaleins.
GIMP ist nicht perfekt, etwa im Bereich des Rückgängigmachens von Aktionen. Hier will das GIMP-Team nachbessern, Updates kommen plattformübergreifend seit mehr als 20 Jahren.
GIMP ist die kostenfreie Alternative zu Photoshop.
Preis: kostenfrei | Web: www.gimp.org
Tripmode
Den Datenverbrauch unterwegs im Griff haben: Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass das kleine Helferlein Tripmode aus der Schweiz stammt. Der Autor dieser Zeilen erinnert sich noch zu gut an die dort versehentlich bei der Durchreise abgerufene E-Mail, die auf der Mobilfunkrechnung gefühlt in Gold aufgewogen wurde.
Es ergibt also auch in der Neuzeit noch Sinn, den mobilen Datenverbrauch bei teuren (oder schnell ausgelasteten) Verbindungen im Auge zu behalten. Im Gegensatz zu Windows aber kennt macOS keine getakteten Verbindungen, um gegebenenfalls datensparsamer unterwegs zu sein. Tripmode rüstet die entsprechende Funktionalität in Form eines weitreichend anpassbaren Inhaltsfilters nach.
Ob sich eine App mit dem Internet verbinden darf, lässt sich innerhalb von Profilen definieren. Auch eine Notbremse kannst du über die via Menüleiste erreichbaren Einstellungen scharf schalten: Ohne aktives Profil lässt sich der Zugang zum Netz nach Erreichen eines bestimmten Transfervolumens sperren, vorab des Erreichens des Limits wirst du auf Wunsch gewarnt.
Zwischen den Profilen kann manuell und automatisch gewechselt werden. Ob Tripmode überhaupt aktiv ist, lässt sich über Zeitpläne in Form eines Stundenplans einstellen – das ist beispielsweise für Pendler:innen praktisch.
Mit Tripmode behältst du im Blick, wohin sich die von dir genutzten Apps verbinden und wie viel Daten sie in welche Richtung aufsummiert übertragen. Den Gesamtverbrauch sichtest du in Berichten.
Fazit: Unverzichtbares Werkzeug für digitale Nomad:innen, das liefert, was in macOS leider fehlt.
Preis: ab 14 Euro | Web: www.tripmode.ch







