Videoschnittsoftware

Adobe bringt Bugfix gegen zerstörerisches Premiere Pro

Es hört sich unglaubwürdig an, aber Nutzer von Adobe Premiere Pro können nun ein Update gegen einen Fehler in der professionellen Videoschnittsoftware Adobe Premiere Pro installieren, der dazu geführt haben soll, dass die Lautsprecher von mehrere MacBook Pro zerstört wurden. Was mit den Geschädigten passiert, ist unklar.

Von   Uhr

Anfang Februar 2019 hatten wir über ein Problem berichtet, von dem eine beträchtliche Anzahl von Premiere Pro-Benutzern betroffen war. Die Software für den Videoschnitt erzeugte plötzlich laute, verzerrte Audiodaten über ihre MacBook Pro-Lautsprecher, was zu dauerhaften Schäden führte. In vielen Fällen trat das Problem auf, wenn Benutzer die Audioeinstellungen von Videoclips bearbeiteten.

Adobe hat nun ein Update für Adobe Premiere Pro über die Creative Cloud App veröffentlicht, um ein Audioproblem zu beheben, bei dem einige Benutzer mit kaputten MacBook Pro-Lautsprechern zurückließ. Adobe soll zunächst allen Ernstes empfohlen haben, im Notebook das Mikrofon zu deaktivieren, wenn Premiere Pro genutzt werden soll. Und was wäre gewesen, wenn ein Nutzer das vergisst?

Am 19. Februar schrieb Adobe in seinem , dass man sich des Problems bewusst sei und "an einer Lösung arbeite, die den Anwendern hilft, Risiken zu minimieren. Nun gibt es das Update auf Version 13.0.3, was das Problem wirklich lösen soll.

Und was passiert mit den betroffenen Benutzer wegen ihres Schadens an ihrem Macs? Entschädigungszahlungen sind noch nicht bekannt. Wenn das Mikro kaputt geht, muss beim aktuellen MacBook Pro das gesamte Topcase getauscht werden, was mehrere hundert Euro kosten kann.

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Adobe bringt Bugfix gegen zerstörerisches Premiere Pro" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Wirf dein MacBook auf den Mist, dorthin wo schon dein iPhone ist!

...damit du dir die Geräte dann dort rausholst? Nee nee mein Lieber, schon durchschaut. :P

Ich bin zwar nicht ein Adobefreund aber es ist kein Fehler der Adobesoftware sondern ein Feature der von Apple zu verfügung gestellten Systemfunktionen auf die Adobe und jeder andere Entwickler aufbaut..
Apple schleppt diesen Fehler schon über Jahre mit.
Es wäre nicht schlecht wenn vorher ein wenig Recherche betrieben wird anstatt einfach abzukupfern.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.