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Die richtige Akkupflege beim iPod & iPhone

Wenn man den iPod viel im Einsatz hat, muss er häufig an die Strom-Tankstelle. Nach etwa zwei Jahren kommt dann das Unvermeidliche: Der „Saft“ währt nur noch kurz und plötzlich ist man gar nicht mehr so mobil, wie man es gerne hätte – oder muss den Akku wechseln. Gerade beim iPod ist das aber nicht so einfach, weshalb es im Internet viele halbherzige Ratschläge zur Lebenszeitverlängerung von Akkus gibt. Dabei hängt die richtige Akkupfl ege nur von einigen wenigen Details ab, die es zu beherzigen gilt.

Batterie-Arten im iPod

Dazu gehört die Bauart des genutzten Akkus, von der die richtige Nutzung und Pflege abgeleitet werden kann. Denn Akku ist nicht gleich Akku, auch beim iPod nicht. Bei iPod-Modellen der ersten drei Generationen wurden noch Lithium-Ionen-Akkus verwendet, wohingegen seit 2004 iPods mit Lithium-Polymer-Akkus (genauer: Lithium-Ionen Polymer) ausgestattet sind. Lithium-Ionen-Akkus besitzen Elektroden aus Lithium mit einer feuchten Leiterflüssigkeit (Elektrolyt) und leiden weder unter dem bei anderen Akkuarten vielzitierten Memory-Effekt, noch ist ihre Selbstentladung sehr hoch. Wegen des Elektrolyten ist dieser Akkutyp in Größe und Form kaum variierbar, speichert aber dennoch bei kleinen Abmessungen und wenig Gewicht viel Energie. Das konnte beim Lithium-Polymer- Akku nochmals verbessert werden. Zwischen dessen Elektroden befi ndet sich ein trockener, plastikartiger Polymerfi lm, wodurch der Akku in allen Akkugrößen formbar und weniger anfällig für Beschädigungen ist.

Ladeverhalten

Durch die sich stetig weiterentwickelnde Technologie bei den Akkutypen, aber auch der iPod-Soft- und Hardware verbesserte sich auch die Kapazität der Akkus, so dass ein iPod der dritten Generation gerade einmal acht Stunden Laufzeit besaß, während ein iPod nano es trotz Farbdisplay heute bereits auf bis zu 24 Stunden schafft. Das Ladeverhalten aber blieb immer gleich: Nach Verbindung mit einer Stromquelle wird der Akku über die sogenannte Schnellladefunktion auf etwa 80 Prozent der gesamten Batteriekapazität geladen. Im Anschluss erfolgt die „Pufferladung“ mit den restlichen 20 Prozent. Sie verläuft wesentlich langsamer als die Schnellladung und benötigt ebenfalls etwa zwei Stunden. Deshalb empfi ehlt sich zur vollständigen Ladung, den iPod fünf bis sechs Stunden am Netz zu lassen, wobei die eingebaute Steuerelektronik ein Überladen verhindert.

Den iPod richtig laden

Dies gilt vor allem für einen neu erworbenen iPod, der zunächst einige volle Auf- und Entladungen benötigt, um „trainiert“ zu werden. Von Experten empfohlen werden zwischen fünf und zehn dieser Trainingseinheiten, bevor man den Akku dann problemlos auch nur teilweise (ent)laden kann. Auf diese Weise erreicht der im Gerät verbaute Akku seine volle Leistungsfähigkeit und „lernt“ seine Gesamtkapazität. Geladen wird das Gerät dabei entweder per Netzteil oder am Computer. Letzteres funktioniert allerdings nur dann, wenn der USBAnschluss sich direkt am Rechner befi ndet, da andere Verbindungen meist nicht über genügend Strom verfügen.

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