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Test: Magic Keyboard – wie gut ist der Nachfolger des Wireless Keyboards?

Apple führt unter dem Namen Magic Keyboard gleich die zweite neue Tastatur in diesem Jahr ein – und schafft auch hier endlich die Batterien ab. Das Unternehmen hat beim Magic Keyboard 2 aber nicht nur den Namen, sondern auch das Design geändert. Die Tastatur ist kleiner geworden als die Vorgängerfunktion, die Tasten aber größer. Eine ganz bestimmte Funktion vermissen wir aber leider immer noch.   

Mit dem Magic Keyboard stellt Apple die zweite neue Tastatur in diesem Jahr vor. Erst Anfang des Jahres präsentierte Apple ein völlig überarbeitetes Modell im neuen MacBook mit extrem flachen Tasten und extrem geringen Tastenhub. Ich gehöre nach wie vor zu den Fans dieser Tastatur, kann aber auch mit den „klassischen“ Apple-Tastaturen sehr gut leben. Das neue Magic Keyboard ist eine Art Kompromiss beider Welten. Seine Tasten verfügen nicht über den neuen Schmetterlings-Mechanismus, sondern weiterhin über die gute, alte Scheren-Technologie bei der Federung der Tasten. Allerdings hat Apple diese etwas überarbeitet.

Der Tastenhub ist jetzt ungefähr 1 Millimeter kürzer als beim Vorgänger-Modell und die Tasten haben weniger Spiel, sind stabiler. Das klingt nach wenig, wenn man aber viel und täglich mit der alten Tastatur gearbeitet hat, dann merkt man den Unterschied deutlich.

Das Gefühl beim Tippen ist allerdings sehr subjektiv und nach erst kurzer Zeit mit der neuen Tastatur bin ich mir noch nicht sicher, ob dieser „Unterschied“ das Tippgefühl besser oder schlechter macht.

Wie auch das Magic Trackpad 2 verzichtet das Magic Keyboard übrigens auf AA-Batterien, respektive -Akkus, und setzt auf einen internen Akku, der sich via Lightning-Buchse an der Rückseite der Tastatur laden lässt. Durch den Wegfall der AA-Batterien konnte Apple auch den Anstellwinkel der Tastatur weiter verringern, was sich gut anfühlt und ergonomischer wirkt.

Lightning – Ohne Kabel geht nichts

Bei der Einführung von „Lightning“ mit dem iPhone 5 im Jahr 2012 hätte wohl niemand gedacht, dass dieser Anschluss den Sprung auf den Mac schafft. Es ist auch etwas sonderbar, dass Apple beim Ladekabel für die neuen Magic-Zubehör-Geräte nicht auf USB-C setzt. Letztlich soll es den Nutzern jedoch egal sein. Der Schritt zum Laden via Kabel statt wechselbaren Batterien ist ein guter und richtiger.

Für den Preis von 119 Euro bekommt man eine gute Weiterentwicklung der bisherigen Tastatur. Was ihr allerdings fehlt, ist eine Hintergrundbeleuchtung. Ein Feature, das vor allem MacBook-Eigner zu schätzen gelernt haben.

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Was fehlt ist eine vollständige Tastatur mit separatem Ziffernblock und ordentlich platzierten Pfeiltasten.