Neue iMacs 2015

„Magic“-Zubehör: 10 Dinge, die Sie noch nicht wussten

Magic Trackpad 2, Magic Keyboard und Magic Mouse 2 – Apple hat nach mehreren Jahren auch das Zubehör für seine All-in-One Desktop-Rechner, die iMacs, überarbeitet. Keines der drei neuen Geräte ist besonders günstig. Dafür glänzen sie in Sachen Design und Verarbeitungsqualität. Apples Ingenieure haben zudem bei der Magic Mouse 2 einen neuen Standard an Detailverliebtheit eingeführt, der beinahe an Besessenheit grenzt.

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Apple hat am gestrigen Dienstag nicht nur die iMac-Familie aktualisiert. Das Unternehmen hat außerdem neues Zubehör für die iMacs auf den Markt gebracht: das Magic Keayboard, die Magic Mouse 2 und das Magic Trackpad 2. Wir haben uns die drei neuen Geräte nun etwas genauer angesehen:

Die Magic Mouse 2: besseres Gleitverhalten

Die Magic Mouse 2 kostet 89 Euro und kann im Apple Store erworben werden.

Der „richtige“ Sound

Apples Detailverliebtheit treibt hier neue Blüten. Ein Teil des Design-Teams hat sich offenbar ausgiebig mit dem Sound der Magic Mouse 2 beschäftigt. Die neue Maus für den iMac hat nun Apple-Ingenieuren genau den „richtigen“ Sound, wenn sie über den Schreibtisch geschoben wird.

Besseres Gleitverhalten

Apple hat die Unterseite der Magic Mouse 2 jedoch nicht nur aus Sound-Gründen neu gestaltet. Das Unternehmen war auch mit dem Gleitverhalten der alten Maus nicht vollständig zufrieden. Die Magic Mouse sei nicht gut genug über eine Oberfläche geglitten. Die neue Unterseite kommt nun mit Reibung besser zurecht – was wiederum Auswirkungen auf den nun „richtigen“ Sound hat.

Keine Design-Unterschiede

Apple war offenbar hochzufrieden mit dem Design der ersten Magic Mouse. Rund sechs Jahre nachdem Apple die Magic Mouse auf den Markt gebracht hat, hat sich in diesem Bereich auch beim Nachfolger kaum etwas geändert. Auf den ersten Blick sind die beiden Geräte beinahe nicht voneinander zu unterscheiden.

Keine Batterien mehr

Die Magic Mouse 2 besitzt keine Batterien, sondern einen Akku – so wie auch das Magic Trackpad 2 oder das Magic Keyboard. Sie müssen also nie wieder Batterien wechseln, sondern können die Maus ganz einfach über ein Lightning-zu-USB-Kabel aufladen.

Das Magic Keyboard: neues Design

Das Magic Keyboard ist im Apple Store für 119 Euro erhältlich.

Kompaktere Abmessungen

Das neue Keyboard mit dem Namen Magic Keyboard ist nicht nur etwas kompakter als der Vorgänger. Das Design hat sich grundlegend geändert. Die neue Bluetooth-Tastatur Apples liegt nun mit seiner gesamten Grundfläche auf dem Tisch. Die Tastaturoberfläche ist jedoch nach wie vor ansteigend.

Größere Tasten

Obwohl die Tastatur kleiner geworden ist, haben sich die Tasten vergrößert. Der Unterschied ist auf den ersten Blick nicht wirklich zu erkennen. Nutzer werden es jedoch fühlen, wenn sie auf dem Magic Keyboard tippen: Es dürfte einfacher sein, die richtigen Tasten zu treffen.

Mehr Akkulaufzeit?

Ob sich die Akkulaufzeit des Magic Keyboards gegenüber der Vorgänger-Tastatur verbessert hat, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Es wäre aber denkbar, denn aufgrund des neuen Designs bietet das Magic Keyboard mehr Platz für einen größeren Akku. Bei der mittlerweile sechs Jahre alten dritten Generation des Apple Wireless Keyboards befand sich der Akku im runden Fuß der Tastatur. Der Bereich auf der Unterseite wurde jedoch nicht genutzt. Apple könnte diesen Platz, der beim Magic Keyboard nicht mehr ausgespart ist, somit für eine größere Batterie verwenden.

Magic Trackpad 2: Force Touch für iMacs

Für das Magic Trackpad 2 müssen Kunden stolze 149 Euro bezahlen.

Neues Design

Auch das Design des Magic Trackpads hat Apple überarbeitet. Wie auch bei der neuen Tastatur, dem Magic Keyboard, gibt es beim Magic Trackpad 2 nun keine Aussparung unterhalb der Hauptfläche mehr. Somit dürfte Apple einen größeren Akku im Magic Trackpad 2 unterbringen können, was wiederum zu einer längeren Akkulaufzeit führen sollte.

Größere Touch-Fläche

Das Touchpad des Magic Trackpads 2 ist um rund 30 Prozent gegenüber der Touch-Fläche des Vorgängers gewachsen. Die Abmessungen des Geräts haben sich jedoch kaum verändert. Apple nutzt dagegen nun die volle Oberfläche für das Touchpad. Beim Vorgänger-Modell hörte die Touch-Fläche am oberen Ende auf, während das Gerät noch rund einen Zentimeter weiter ging.

Force Touch

Apple hat das Magic Trackpad 2 mit der Force Touch-Technologie ausgestattet. Vier Sensoren unter der mit Glas überzogenen Oberfläche erkennen, wie stark der Nutzer auf das Trackpad drückt. Anschließend erkennt das Betriebssystem die Druckstärke und führt die entsprechende Force Touch-Funktion aus.

Fazit

Neues Zubehör für neue iMacs – so lässt sich Apples Pressemitteilung vom gestrigen Dienstag etwas oberflächlich zusammenfassen. Unter den Tisch fällt dabei, dass Apple nicht nur die iMacs, sondern auch das Zubehör stark überarbeitet und mit neuen und nützlichen Funktionen ausgestattet hat. Am spannendsten ist wohl das Magic Trackpad 2, das nun auch Force Toch beherrscht.

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Kann man eigentlich mit den Teilen weiterarbeiten, während sie über das Kabel aufgeladen werden? Das habe ich an meiner MX-Maus immer sehr geschätzt.

Das kannst du ja mal versuchen während das Lightningkabel in der Unterseite der Maus steckt :)

Unterseite? Das wäre aber ein grober Denkfehler seitens Apple. Nun, die Maus habe ich mir nicht genauer angeschaut, für meine Pranke brauche ich schon die MX. Aber Tastatur und Trackpad würde ich gerne ohne Zwangspause nutzen können.

Hmmm, das kann ich aber auch billiger und induktiv haben: http://www.amazon.de/Artwizz-Induktionsladestation-Apple-Magic-Akku-Pack/dp/B004KPS2WY

Apple entwickelt sich zu einer Hochpreisigen Modemarke.
Auf echte Innovationen wartet man seit Jahren vergebens.

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