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Getestet: Das MacBook Air 2020, das eigentlich ein MacBook SE ist

Das MacBook Air ist der vielleicht spannendste Mac unserer Zeit. Schon deshalb, weil es in seiner Geschichte echte Top- und wahre Flop-Jahre gab. 2020 präsentiert Apple ein Gewinner-Gerät.

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Bittet man Menschen darum, sich einen Mac vorzustellen, haben die meisten entweder einen iMac vor Augen – oder eben das MacBook Air. Beide haben sich, was ihr Äußeres anbelangt, über mehr als ein Jahrzehnt kaum verändert; schon gar nicht in größeren Sprüngen. Das MacBook Air dürfte dabei der beliebtere Mac sein, denn schließlich toppen Laptops Desktopcomputer für viele Menschen in vielen Belangen und sind für die Mehrzahl der potenziellen Käufer die richtige Wahl.

Die Geschichte des MacBook Air ist dabei eine mit Höhen und Tiefen und einem klaren Wandel. Als Steve Jobs das erste MacBook Air 2008 aus einem Briefumschlag zog, präsentierte er im Prinzip einen Laptop für Vielreisende, die genug Geld hatten, sich einen mobilen Zweitcomputer zu leisten. Schließlich war dieses MacBook Air oft schon mit leichteren Aufgaben der Bildbearbeitung schnell überfordert, sodass man es niemandem als Hauptarbeitsgerät guten Gewissens empfehlen mochte. Außerdem war es teuer.

Der Preis fiel im Laufe der Jahre, und so fand das MacBook Air mehr und mehr Fans. Und diese blieben dem Air treu, selbst als Apple es quasi fallen ließ und ihm über Jahre keine nennenswerten Updates – und vor allem auch kein Retina-Display – spendierte.

Inzwischen ist das MacBook Air nicht mehr teuer und schwachbrüstig, sondern verhältnismäßig günstig und leistungsstark. Es ist, in Anlehnung an die Entwicklung in Apples Mobiltelefonsparte, gewissermaßen das „MacBook SE“.

Seit 2018 verfügt das MacBook Air über ein Retina-Display. Ohne geht's heute auch einfach nicht mehr.
Seit 2018 verfügt das MacBook Air über ein Retina-Display. Ohne geht's heute auch einfach nicht mehr. (Bild: Apple)

Ausstattung

2018 hat das MacBook Air einen echten Sprung gemacht, war ihm doch endlich auch ein hochauflösendes Retina-Display vergönnt. Beschweren konnten wir uns natürlich trotzdem: Die Auswahl an Prozessoren war gering, die Qualität der Tastatur fragwürdig.

In diesem Jahr startet Apple mit einem 1,1 Gigahertz schnellen Dual-Core-i3-Prozessor von Intel, 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte fassendem SSD-Speicher zu einem Preis von 1.200 Euro. In den USA hat Apple den schöneren Preis von 999 US-Dollar hinbekommen. Die US-Preise sind allerdings, wie immer, Nettowerte.

Als zweite Standardvariante bietet Apple das MacBook Air mit einem ebenfalls auf 1,1 GHz getakteten i5-Prozessor an, der allerdings vier Rechenkerne aufweist. Hinzu kommt beim Preis von 1.500 Euro 512 GB SSD-Speicher, der Arbeitsspeicher bleibt bei 8 GB.

Wer das Topmodell erstehen möchte, muss noch einmal 1.080 Euro drauflegen. Für dann 2.580 Euro bekommt man allerdings auch eine Vervierfachung des SSD-Speichers auf satte 2 TB, eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf 16 GB und ein nochmaliges Prozessor-Upgrade auf einen Quad-Core-i7-Prozessor mit einer Frequenz von 1,2 GHz.

Allerspätestens in dieser Preisklasse lohnt sich allerdings ganz gewiss der Blick auf die MacBook-Pro-Reihe.

Das MacBook Air verfügt über zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse. Über diese kann man – Iris-Plus-Graphics-Chip sei Dank – nun sogar 6K-Bildschirme ansteuern. Richtig gelesen, du kannst dein Apple Pro Display XDR mit einem MacBook Air verbinden. Wir haben leider in der Redaktion kein entsprechendes Display zur Verfügung, gehen aber jede Wette ein, dass das MacBook Air bei dieser Arbeitsplatzkonfiguration ziemlich warm und laut werden könnte.

Als eines der letzten aktuellen Apple-Geräte verfügt das MacBook Air auf der den Thunderbolt-3-Anschlüssen gegenüberliegenden Geräteseite über eine Kopfhörerbuchse. Vielmehr ist dazu auch nicht zu sagen – außer: Die Kopfhörerbuchse ist ein Segen in Zeiten ständiger Videokonferenzen. 

In der Redaktion befinden wir uns dieser Tage regelmäßig in solchen virtuellen Zusammenkünften und können eines langsam nicht mehr ertragen: Teilnehmer, die ihr Equipment nicht im Griff haben. Unser Tipp: Tue den anderen Teilnehmern der nächsten Konferenz einen Gefallen und verzichte auf Bluetooth-Kopfhörer und -Headsets – vor allem dann, wenn sie von minderer Qualität sind. Oft funktionieren sie gar nicht und müssen erst vor jeder Besprechung neu konfiguriert werden und meist klingen sie einfach deutlich schlechter als kabelgebundene Geräte. Und ja, das gilt auch für Apples AirPods.

Beim Display haben wir nichts zu bemängeln. Apple hat ein gestochen scharfes Retina-Display verbaut, das lediglich den P3-Farbraum des MacBook Pro vermissen lässt. Aber wer auf solche (für den Alltagsgebrauch vermeintlichen) Details gesteigerten Wert legt (oder legen muss), sollte vielleicht auch einfach zu einem Pro-Gerät greifen.

Etwas irritierend mag für weniger fachkundige Käufer sein, dass Apple die Auflösung des Displays mit 2.560 mal 1.600 Pixeln angibt. Denn standardmäßig ist das MacBook Air nur auf ein 1.440-mal-900-Pixel-Äquivalent eingestellt. Wenn mit deinen Augen aber alles in Ordnung ist, solltest du dies in den Systemeinstellungen möglichst umgehend (mindestens) auf eine 1.680-mal-1.050-Pixel-Auflösung ändern, damit die Elemente auf dem Desktop in anständiger Größe erscheinen.

Ansonsten sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass sich das MacBook Air 2020 natürlich, wie auch schon seine Vorgänger, per USB-C aufladen lässt. Dem Laptop selbst liegt ein 30-Watt-Netzteil bei, du kannst aber auch jedes andere Netzteil verwenden, das die auf dem Original aufgedruckten Spezifikationen erfüllt. Vor allem bedeutet das: Du kannst zu Hause das Original von Apple nutzen und für unterwegs einfach immer ein günstigeres Netzteil im Rucksack mit dir führen.

Dabei verweisen wir gern noch einmal auf den etwas chaotischen Zustand, dass die jeweiligen Stecker von Thunderbolt-3- und USB-C-Kabeln äußerlich gleich aussehen, obwohl die Kabel doch gänzlich unterschiedliche Funktionen aufweisen. 

In aller Kürze: Thunderbolt 3 unterstützt alle Funktionen von USB-C, andersherum ist das nicht der Fall. Und selbst beim Laden von Akkus ist USB-C nicht gleich USB-C: Das reine USB-C nämlich kann bei einer Spannung von 5 Volt und einem Stromfluss von maximal 3 Ampere mit höchstens 15 Watt laden. Erstehst du aber ein USB-C-PD-Kabel und -Netzteil (wobei das „PD“ für „Power Delivery“, also Stromversorgung steht), sind Spannungswerte zwischen 5 und 20 Volt bei 5 Ampere möglich, sodass diese Stromquellen Geräte mit bis zu 100 Watt aufladen können.

Hast du erst einmal einen Mac mit Thunderbolt-3-Anschlüssen, kaufst du am besten auch nur noch entsprechend klassifizierte Kabel, um nie vor augenscheinlich absurden Rätseln zu stehen.

Sorgenfreies Tippen: Apple verkauft nun kein aktuelles MacBook mehr mit Butterfly-Tastatur. Das Magic Keyboard scheint die Zuverlässigkeit der Texteingabe massiv erhöht zu haben.
Sorgenfreies Tippen: Apple verkauft nun kein aktuelles MacBook mehr mit Butterfly-Tastatur. Das Magic Keyboard scheint die Zuverlässigkeit der Texteingabe massiv erhöht zu haben.

Die Tastatur: Endlich wieder top!

Eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des MacBook Air verdient einen komplett eigenen Abschnitt: die neue Tastatur.

Bereits im vergangenen Jahr hat Apple das Magic Keyboard für MacBooks eingeführt – genauer: für das MacBook Pro mit 16-Zoll-Display. Die ebenfalls 2019 runderneuerten MacBook-Air-Modelle verharrten bei der Butterfly-Tastatur der dritten Generation. Der Name rührt daher, dass Apple schon Jahre zuvor bei mobilen Macs den altbewährten scherenartigen Mechanismus unter jeder einzelnen Taste gegen eine platzsparendere Neuentwicklung ausgetauscht hat, deren Mechanik mehr dem Flügelschlag eines Schmetterlings, denn dem Auf- und Zuschnappen einer Schere ähnelt.

Dieser Schritt hat vor allem Vielschreiber in zwei Lager gespalten: Diejenigen, die die neue Tastatur mit ihrem direkten Anschlag mögen, und jene, die sie strikt ablehnen. Wobei der Konflikt den meisten Käufern der Butterfly-MacBooks vermutlich egal gewesen sein wird. 

Nicht egal war allerdings, dass diese Tastaturen enorm anfällig waren: Staub, Krümel und sonstiger Schmutz konnte sich leicht unter den Tasten verfangen und diese dann im schlimmsten Fall unbrauchbar machen. Einige dieser Probleme konnte man mit einem saftigen Stoß aus der Druckluftflasche beheben, oft musste aber gleich die ganze Tastatur ausgetauscht werden.

Apple hat dieses Tastaturmodell zweimal überarbeitet: Von der dritten Generation der Butterfly-Keyboards, wie sie etwa im MacBook Air von 2019 verbaut sind, haben wir tatsächlich nichts Schlechtes gehört. Gleichwohl war dies im Testbericht der letztjährigen MacBook-Air-Modelle unsere Warnung an potenzielle Käufer: „Die Tastatur scheint in Ordnung zu sein, wissen werden wir das aber erst in einem halben Jahr. Überlegt euch also gut, ob ihr diese Wette eingeht.“

Apple selbst hatte in der Zwischenzeit auch bemerkt, dass man mit den „Butterfly-Eskapaden“ zu viel Vertrauen zerstört hatte und präsentierte 2019 stolz das oben schon erwähnte Magic Keyboard für das MacBook Pro; eine Rückkehr zum bewährten Scherenmechanismus, den Apple aber nach eigenen Angaben trotzdem überarbeitet hat und so platzsparender gestalten konnte – wenn auch nicht so platzsparend wie die Schmetterlingstasten.

Das Magic Keyboard hat einen einen Millimeter Tastenhub und bringt vor allem nicht nur die Pfeiltasten in der Anordnung eines auf dem Kopf stehenden „T“, sondern auch eine echte Escape-Taste ([esc]) zurück. Außerdem ist es merklich leiser als das Butterfly-Keyboard. In Sachen Tippgefühl erscheint es uns als vernünftiger Kompromiss, der die beiden Lager versöhnlich zusammenzuführen verspricht. Vor allem hoffen wir aber, dass der Spuk schlechter Tastaturen bei Apple damit für immer vorbei ist.

Eine Tastatur-Besonderheit der MacBook-Air-Modelle ist, dass sie ohne Touchbar auskommen (müssen) – ein weiterer Punkt, der Mac-Kunden in zwei kleinere Lager aus Fans und Gegnern und ein drittes, deutlich größeres Lager der Schulterzuckenden teilt. Viele feiern die Touchbar für ihre Flexibilität und die damit verbundenen Möglichkeiten. Andere verachten sie dafür, dass sie nicht ständig eingeschaltet ist und gerade basale Funktionen häufig umständlicher zu erreichen sind.

Wir können in dieser Diskussion alle Seiten gut verstehen und sind selbst hinreichend oft hin und her gerissen, sodass wir uns nicht zu einem klaren Urteil pro oder contra Touchbar durchringen wollen und können – zu subjektiv ist der Nutzen dieser Technologie.

Das MacBook Air im Alltag

Im vergangenen Jahr ließ Apple Kaufwillige zwischen verschiedenen Dual-Core-Varianten und Speicherkonfigurationen entscheiden. In diesem Jahr gibt es auch Quad-Core-Modelle, die alles verändern. Schließlich führen sie dazu, das MacBook Air zu einer echten Empfehlung zu machen, da so auch Fotoretusche und rudimentäre Videoarbeiten Spaß machen. Aber auch schon die Standardvariante mit ihrem asketisch anmutendem 1,1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor ist für den Alltag der meisten Menschen gut gewappnet. Das können wir behaupten, da auf genau so einem Gerät beispielsweise gerade dieser Text entsteht. Wenn du es aber irgendwie mit deinem Budget vereinbaren kannst, raten wir zu einer der Quad-Core-Varianten. Schon aus dem einfachen Grund, dass du daran länger Freude haben wirst.

Das Problem dabei ist natürlich, dass sich die Kosten summieren. Im MacBook Air kannst du im Nachgang absolut nichts mehr tauschen: Keinen neuen Arbeitsspeicher, nicht mal mehr SSD-Kapazität darfst du nachrüsten. Du musst dich also vor dem Drücken auf den Kaufen-Button entscheiden, was du haben möchtest. Und gerade beim MacBook Air müssen wir dir an dieser Stelle empfehlen, dein Budget auszureizen.

Das unterstreichen auch unsere Benchmark-Tests: Bei Geekbench in Version 5 erreicht unser MacBook Air einen Single-Core-Wert von 937 und einen Multi-Core-Wert von 2006 und wird so sogar noch von einem iPhone XS überholt. Natürlich hinkt der Vergleich, weil beiden Systemen eine grundlegend unterschiedliche Prozessorarchitektur zugrunde liegt – aber dennoch.

Im Alltag bringt man das MacBook Air in unserer Konfiguration recht schnell an seine Grenzen. Wenn neben den Standardapplikationen wie Mail, Nachrichten, Safari mit ein paar offenen Tabs und einem Texteditor noch Photoshop geöffnet ist, drehen die Lüfter schon merklich auf.

Das ist nicht nur den vergleichsweise leistungsschwachen Prozessoren (etwa im Vergleich zum MacBook Pro) geschuldet, sondern auch der super kompakten Bauform des MacBook Air. Denn Ähnliches hören wir von Kollegen, die sich für ein Quad-Core-Modell entschieden haben.

Ein echter Malus, der sich allerdings auf alle Macs bezieht, ist die integrierte Kamera. Über die haben wir uns schon in den vergangenen Jahren ausgiebig beschwert. In einer Zeit aber, in der viele Menschen täglich in Videokonferenzen sitzen, wird noch einmal ganz deutlich klar, wie unterirdisch die Qualität der FaceTime-Kameras ist, sobald die Lichtverhältnisse nicht mehr ideal sind. Wir hoffen, dass Apple hier der nächsten Mobil-Mac-Generation nachbessert. Denn dass Apple ziemlich gute Kameras bauen kann, beweisen sie ja regelmäßig im iPhone und iPad.

Überhaupt wäre insbesondere das iPad Pro aktuell das bessere Gerät für Videokonferenzen – wäre die Kamera nicht an der falschen Stelle angebracht. Die befindet sich nämlich, wie bei allen iPads, an der schmalen Geräteseite, beim Arbeiten mit der Tastatur also in der Regel links oder rechts, sodass man für andere Konferenzteilnehmer immer ein bisschen merkwürdig wirkt, obwohl man doch direkt in die Kamera schaut.

Fazit

Das MacBook Air ist seit 2018 die Standard-Mac-Empfehlung an jeden, der sich nicht selbst als „Pro“ sieht und deshalb mit den entsprechenden Geräten besser fahren würde. Eigentlich ist das MacBook Air also das neue MacBook – und zwar mehr noch, als es das vorherige MacBook war. 

Zu kompliziert? Uns geht es ganz ähnlich. Denn in Apples Portfolio fehlt derzeit ein mobiler Mac ohne modifizierenden Namenszusatz. Das „Air“ war die leichtere Alternative zum MacBook, das „Pro“ die leistungsstärkere Variante desselben. Aufgelöst wurde diese Reihung durch die Einführung des „MacBook“ (mit nur einem Anschluss), das Apple aber inzwischen schon wieder abgeschafft hat. Uns ist klar, dass Apple den Namenszusatz „Air“ nicht einfach streichen kann – zu mächtig ist die Marke inzwischen geworden. Dennoch: Merkwürdig ist das aktuelle Line-up mit Blick auf die Namen schon.

Dafür gestaltet sich die Kaufempfehlung diesmal denkbar einfach: Wer mit einem MacBook Pro liebäugelt, ist mit einem Pro-Gerät vermutlich besser bedient. Wer nicht weiß, was ihm die Pluspunkte der Pro-Klasse im Alltag bringen könnten, ist mit dem Air gut beraten. 

Und in diesem Jahr gibt es auch keine Fußnoten zu diesem Urteil: Das Display ist großartig, die Leistung für die meisten Menschen ausreichend und die Tastatur angenehm und zuverlässig. Bestehen bleibt der Rat, wenn es irgendwie möglich ist, nicht das absolute Einsteigermodell zu kaufen, sondern im Zweifel etwas länger auf ein Quad-Core-Modell zu sparen und sich zu überlegen, ob man nicht auch noch Arbeitsspeicher und SSD-Kapazität erhöhen möchte.

Testergebnis
ProduktnameMacBook Air (2020)
HerstellerApple
Preis1200 €
Webseitewww.apple.de
Pro
  • Kompakt
  • Für die meisten Nicht-Pro-Aufgaben ausreichend ausgestattet (gegen Aufpreis)
  • Neue Tastatur
Contra
  • In der Standardvariante für viele Anwneder nicht gut genug ausgestattet
Bewertung
1.2
sehr gut
 

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Das neu Air hat mein Late2015 abgelöst und es ist Perfekt [OK Hand Sign] hab die große Konfi mit i7 und 1TB, klasse Mac[Thumbs Up Sign]

Ich habe seit fast 1 Monat das neue MacBook Air im Einsatz. Es ist der perfekte Unterwegs und auf dem Schoß Laptop! Gewählt habe ich ihn mit dem i7 Prozessor, 16 GB RAM und 1TB SSD. Für Standardanwendungen und kleinere Bildbearbeitungen ist man damit bestens gerüstet. Bei Bildern erledige ich einfache Bearbeitungsschritte, wie Schatten aufhellen und Belichtung anpassen bei 20 Megapixel RAW Bildern. 1 Bild ist dabei rund 20 MB groß. Das MacBook Air in dieser Ausstattung schafft das problemlos.
Was allerdings etwas länger dauert und den Lüfter hörbar werden lässt sind MAC OS Updates und importieren von großen Bildmengen in die Fotos App. Da merkt man dann, dass man mit nur einem 1,2 GHz Quad Core Prozessor unterwegs ist.
Gewicht und Formfaktor sind gut. Die abgewinkelte Bauform empfinde ich als angenehm zum Tippen. Das Trackpad, die Tastatur und die Lautsprecher sind super! Wer einen Mac für unterwegs sucht und nur Standard Anwendungen wie Office, Internet Surfen, Filme streamen, und einfache Bildbearbeitung erledigen will ist mit diesem Gerät gut bedient. Da das MacBook Air so leicht ist, kann man es lange angenehm auf dem Schoß haben und z.B. Texte tippen.
Wer mehr Leistung, sowie einen P3 Monitor will und bereit ist rund 15% Prozent mehr, bei gleichem Arbeits- und Festplatten Speicher, auszugeben sollte sich das neue MacBook Pro 13" anschauen.
Für maximale Leistung und bei entsprechendem Budget würde ich allerdings einen Blick auf das 16" MacBook werfen.

Anmerkung:
Die rund 15% Aufpreis beziehen Sich auf das MacBook Pro 13" mit den 10. Generation Prozessoren. Bei den Einstiegs MacBook Pro 13" mit den 8. Generation Prozessoren ist der Aufpreis, verglichen mit der oben genannten MB Air Konfiguration, deutlich geringer.

Ach noch was. Mein letzter Laptop war ein Convertable von Acer. Das Trackpad dort war grauenhaft, aber der Touchscreen klasse. Beim neuen MacBook habe ich das sofort vermisst. Doch als ich schnell merkte wie das Trackpad funktioniert, war ich hin und weg. Naja, abgesehen vom Drag&Drop, was ich einfach nicht hinbekomme.
Ich hatte eine Sonderausgabe zu MacOS von MacLife bei Readly dann gelesen. Als ich erfuhr wie einfach man das iPad als zusätzlichen Bildschirm verwenden kann... na wer braucht denn dann noch ein Convertable :D