VR-Spiele auf dem Mac sind tot, lange lebe Playstation VR!

The Persistence
„Im Weltall hört dich niemand schreien“, heißt es. Vielleicht nicht im Weltall, aber auf jeden Fall an Bord der „The Persistence“. Die unheimliche Geschichte hinter dem am Rand eines schwarzen Lochs gestrandeten Raumschiffs bedient sich zwar ordentlich bei Filmen wie Alien und Event Horizon, bastelt daraus aber ein dennoch eigenständiges sowie atmosphärisch und spielerisch herausragendes Survival-Horror-Erlebnis. Der Spieler schlüpft in die Haut des Klons der verstobenen Sicherheitsoffizierin des havarierten Sternenschiffs, um Schiff, Fracht und Passagiere vielleicht doch noch retten zu können. Doch hinter jeder Ecke der Tod – tatsächlich stirbt man hier unzählige Tode, denn „The Persistence“ setzt auf Rogue-like-Elemente: Nur wer mit Bedacht vorgeht, bleibt lange genug am Leben, um seiner Spielfigur den Tod überdauernde Aufwertungen zu erkämpfen. Stirbt man nämlich, fängt man mit im vorherigen Durchlauf gesammelten Verbesserungen als leicht verbesserter Klon wieder von vorne damit an, die zufallsgenerierten Korridore des düsteren Raumschiffs und dessen Rätsel zu erforschen.
Preis: 29,99 Euro | Wo? [Amazon] [PSN]

The Persistence [PlayStation VR]
Auch wenn VR-Games selbst auf Windows-PCs und der Playstation 4 noch einen Nischenstatus innehalten, gibt es dort viele Spiele zu erleben, die den Begriff Immersion neu zu definieren wissen. So war der Playstation-Platformer Astro Bot Rescue Mission unserer Meinung nach plattformübergreifend die erfrischendste Gaming-Erfahrung des Jahres. Das Spiel erinnert im Kern seiner Spielmechaniken an das altehrwürdige Mario 64, versetzt den Spieler bei aber in eine Perspektive direkt in den Levels stehend. „Mittendrin statt nur dabei“ heißt es auch bei vielen anderen VR-Perlen des Jahres 2018, etwa dem interaktiven Märchen Moss und dem ungewöhnlichen Mix aus Lichtschwerter-Gefuchtel und Guitar Hero namens Beat Saber.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Wer als Mac-Spieler nicht länger warten will, greift daher am Besten zu einer Playstation 4 samt VR-Brille: Günstiger lassen sich die beeindruckenden Welten der virtuellen Realität nicht erleben – zumindest nicht interaktiv und im Rahmen sich wirklich frisch anfühlender Spielererfahrungen. Was nicht heißt, dass wir den Mac als VR-Plattform gänzlich abgeschrieben haben, wir bleiben natürlich am Thema dran – und wagen genau deshalb die Prognose, dass auch das Jahr 2019 das Thema VR am Mac leider nicht nennenswert vorantreiben wird… doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Viele der hier vorgestellten Titel sind aktuell uns bis Mitte Januar 2018 im Playstation Store im Angebot!






