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Sie lernen: den Mac optimieren mit Tinkertool
Sie benötigen: Tinkertool (kostenlos, bresink.com), macOS 26 oder neuer
Tinkertool setzt macOS 26 voraus. Ältere Versionen funktionieren mit früheren macOS-Editionen (werden aber nicht aktiv gepflegt) und stehen zum Download bereit: bresink.com
Für die meisten Anwender bietet macOS bereits viele Anpassungsmöglichkeiten. Doch wer sich auskennt, weiß, dass es noch weit mehr versteckte Einstellungen gibt – sofern man weiß, wo man suchen muss. Der Haken: Die meisten davon erfordern Kenntnisse obskurer Terminal-Befehle. Mit Tinkertool brauchen Sie das nicht.
Diese geniale App bündelt all diese wenig bekannten Funktionen in einer übersichtlichen Oberfläche und macht es denkbar einfach, Ihren Mac nach Ihren Vorstellungen anzupassen. Von Finder-Einstellungen und dem Erscheinungsbild des Dock über Datums- und Zeitformate bis hin zu App-Einstellungen und vielem mehr – Tinkertool legt mächtige Optionen in Ihre Hände.
Volle Kontrolle
Tinkertool verändert nichts auf Betriebssystemebene und fügt auch keine Prozesse hinzu oder führt solche aus. Stattdessen zeigt die App lediglich versteckte Einstellungen an – und macht es einfach, Änderungen vorzunehmen, die Apple zwar vorgesehen, aber nicht sonderlich zugänglich gemacht hat.
Und Sie müssen sich keine Sorgen machen, dauerhaft etwas zu beschädigen: Wenn Sie alles rückgängig machen wollen, hat Tinkertool auch dafür eine Lösung. Klicken Sie einfach auf „Rücksetzen“ in der Tinkertool-Seitenleiste und klicken Sie entweder „Auf Zustand vor Tinkertool zurücksetzen“ oder auf „Auf Standardwerte zurücksetzen“. Starten Sie Ihren Mac anschließend neu, um sicherzustellen, dass alles wie gewünscht zurückgesetzt wurde.
Und das Beste: Tinkertool stellt all diese Möglichkeiten kostenlos zur Verfügung – ohne Gebühren und Abo. Die App ist dauerhaft gratis, ohne Wenn und Aber. Sie können Ihren Mac also nach Lust und Laune anpassen, ohne sich Gedanken über die Kosten machen zu müssen.
Schritt 1
Unter „Finder“ können Sie der App zusätzliche Möglichkeiten hinzufügen, Animationen ändern, den Netzwerkzugriff konfigurieren und bestimmte Funktionen einschränken. Klicken Sie zum Übernehmen auf „Finder neu starten“.
Schritt 2
Der Bereich „Dock“ ermöglicht es, die Anzahl der zuletzt verwendeten Dateien und Apps im Dock zu erhöhen, Trennelemente zwischen Icons einzufügen, Animationen und versteckte Dock-Funktionen zu ändern und vieles mehr.
Schritt 3
Unter „Allgemein“ finden Sie Einstellungen für Tastatur, Ein/Aus-Taste und Bildschirmfotos. Außerdem können Sie die Anzahl der Einträge unter „Zuletzt verwendet“ in Apps ändern, Symbole in Menüs unterdrücken und mehr.
Schritt 4
Unter „Schreibtisch“ können Sie das Umschalten von Apps auf allen Displays aktivieren und festlegen, was beim unerwarteten Absturz einer App passiert. Außerdem können Sie hier den Abstand der Menüleisten-Icons ändern.
Schritt 5
Unter „Programme“ finden Sie Anpassungen für verschiedene macOS-Apps, darunter Terminal, Mail, Musik und Mission Control – beispielsweise die Möglichkeit, halbe Sternebewertungen in Apple Music zu aktivieren.
Schritt 6
Möchten Sie Systemwährung, Zahlenseparatoren sowie Datums- und Zeitformate ändern? Wechseln Sie zu „Formate“. Hier gibt es umfangreiche Anpassungsoptionen, um die Darstellung ganz nach Ihrem Geschmack anzupassen.
Schritt 7
Der Bereich „Schriftarten“ ermöglicht die Auswahl von Standardschriftarten und -größen in Apps, Nachrichten, Tags und Fenstern. Klicken Sie auf „Vorschau“, um die Änderungen zu prüfen. Aktivieren Sie zusätzlich „Glättung“.
Schritt 8
Der Bereich „Erscheinungsbild“ in der Seitenleiste beeinflusst hauptsächlich den Umgang mit dem Dunkelmodus. Sie können ihn auf Dock und Menüleiste beschränken und Apps zwingen, immer im hellen Modus zu bleiben.
Schritt 9
Der Bereich „Safari“ ermöglicht es, den Dunkelmodus für Safari zu steuern. Darüber hinaus können Sie mit der Rücktaste zur vorherigen Seite zurückkehren, die Reihenfolge der Lesezeichen ändern und die Zoomstufe anpassen.

Wenn jemand bei der Mac Life Ordnung ins Chaos bringt, dann ist es Sven T. Möller – und das gleich in doppelter Hinsicht. Als Layouter gibt er jeder Ausgabe ihre unverwechselbare Gestalt, als Redakteur sorgt er dafür, dass Apple-Themen mit der nötigen Tiefe behandelt werden. Sven ist seit Mitte der 2000er Jahre an Bord und damit eines der echten Urgesteine des Teams. Smarthome beschäftigt ihn als Eigenheimbesitzer mit besonderer Ernsthaftigkeit – und gelegentlich auch Frustration. Außerdem ist er mit Leidenschaft Musikhörer, wobei „hören“ bei Sven gerne auch als „beschallen“ interpretiert werden darf: Tests etwa für Bluetooth-Lautsprecher verantwortet er, frei nach dem Motto „je größer und lauter, desto besser“. Sven ist Mitbegründer und Co-Host des Apple-Podcasts Schleifenquadrat.
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