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iPhone-Ratgeber

App-Tracking auf dem iPhone deaktivieren: So schützen Sie Ihre Daten

Viele Apps möchten Ihre Aktivitäten auch außerhalb der eigenen Anwendung verfolgen. Auf dem iPhone können Sie dieses Tracking mit wenigen Handgriffen einschränken. Wir zeigen Ihnen, wo sich die entsprechende Einstellung versteckt und was Sie dabei beachten sollten.

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Ob soziale Netzwerke, Shopping-Apps oder kostenlose Spiele: Viele Anwendungen sammeln Informationen über ihre Nutzer. Teilweise werden diese Daten auch über verschiedene Apps und Websites hinweg miteinander verknüpft, um beispielsweise personalisierte Werbung anzuzeigen.

Herbst-Angebot

Apple bietet auf dem iPhone eine Datenschutzfunktion, mit der Sie dieses sogenannte App-Tracking einschränken können. Sie entscheiden dabei selbst, welche Anwendungen Ihre Aktivitäten über andere Apps und Websites hinweg verfolgen dürfen. Alternativ können Sie entsprechende Anfragen grundsätzlich unterbinden.

Quickread: Auf einen Blick
  • App-Tracking lässt sich in den iPhone-Einstellungen deaktivieren.
  • Die Option befindet sich unter „Datenschutz & Sicherheit“ und „Tracking“.
  • Tracking-Berechtigungen können auch für einzelne Apps angepasst werden.
  • Durch die Deaktivierung verschwindet Werbung nicht automatisch.
  • Andere App-Berechtigungen bleiben von der Einstellung unberührt.

App-Tracking auf dem iPhone vollständig deaktivieren

Möchten Sie verhindern, dass Apps künftig Ihre Zustimmung zum Tracking anfordern, können Sie die Funktion direkt in den iPhone-Einstellungen abschalten.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen auf Ihrem iPhone.
  2. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie „Datenschutz & Sicherheit“.
  3. Tippen Sie auf den Menüpunkt „Tracking“.
  4. Deaktivieren Sie den Schalter „Apps erlauben, Tracking anzufordern“.
  5. Falls eine zusätzliche Abfrage erscheint, wählen Sie die Option, mit der auch bereits erteilte Tracking-Berechtigungen widerrufen werden.

Damit erhalten Sie künftig keine entsprechenden Tracking-Anfragen mehr. Apps, die eine solche Erlaubnis anfordern würden, werden automatisch so behandelt, als hätten Sie die Anfrage abgelehnt.

Bereits erteilte Tracking-Berechtigungen sollten Sie bei der Umstellung ebenfalls berücksichtigen. Apple bietet dafür eine entsprechende Auswahl an.

Tracking nur für bestimmte Apps ausschalten

Sie müssen das App-Tracking nicht grundsätzlich deaktivieren. Apple ermöglicht es auch, die Berechtigungen einzelner Anwendungen anzupassen.

Öffnen Sie dazu erneut „Einstellungen“, anschließend „Datenschutz & Sicherheit“ und schließlich „Tracking“.

Unterhalb des allgemeinen Schalters finden Sie eine Liste der Apps, die bereits eine Tracking-Erlaubnis angefordert haben. Über die jeweiligen Schalter können Sie die Berechtigung individuell erteilen oder entziehen.

So lässt sich beispielsweise das Tracking einer Shopping-App untersagen, während Sie es für eine andere Anwendung weiterhin erlauben.

Was passiert, wenn Sie App-Tracking deaktivieren?

Mit der App-Tracking-Transparenz hat Apple bereits unter iOS 14.5 eine Möglichkeit eingeführt, das Tracking über verschiedene Apps und Websites hinweg einzuschränken.

Lehnen Sie das Tracking ab, darf die betreffende App nicht auf die Werbe-ID Ihres iPhones zugreifen. Diese Kennung wird häufig verwendet, um Aktivitäten einem bestimmten Gerät zuzuordnen.

Außerdem untersagen Apples Regeln der App, Sie stattdessen über andere identifizierende Informationen wie Ihre E-Mail-Adresse app- und websiteübergreifend zu verfolgen.

Wichtig ist allerdings: Die Einstellung verhindert nicht grundsätzlich jede Datenerfassung. Apps können weiterhin Daten verarbeiten, die für ihre Funktionen benötigt werden oder deren Nutzung anderweitig zulässig ist.

Auch Werbung verschwindet durch das deaktivierte Tracking nicht automatisch. Sie kann lediglich weniger stark auf Ihre Aktivitäten in anderen Apps und auf fremden Websites zugeschnitten sein.

Tracking-Einstellung ausgegraut? Daran kann es liegen

In manchen Fällen lässt sich die Option „Apps erlauben, Tracking anzufordern“ nicht einschalten. Das muss kein Fehler Ihres iPhones sein.

Apple nennt dafür unter anderem Kinderaccounts beziehungsweise bestimmte Accounts von Personen unter 18 Jahren, verwaltete Geräte von Unternehmen oder Bildungseinrichtungen sowie bestimmte Einschränkungen durch Konfigurationsprofile.

Auch bei einem Apple Account, der erst innerhalb der vergangenen drei Tage erstellt wurde, kann die Einstellung nicht verfügbar sein.

Ist die Funktion aus einem solchen Grund deaktiviert, erhalten Apps ebenfalls keinen Zugriff auf die Werbe-ID über die Tracking-Freigabe.

Weitere Datenschutzeinstellungen auf dem iPhone überprüfen

Wer seine Privatsphäre zusätzlich schützen möchte, sollte nicht nur das App-Tracking kontrollieren.

Unter „Einstellungen“ und „Datenschutz & Sicherheit“ können Sie beispielsweise festlegen, welche Anwendungen auf Ihren Standort, Ihre Kontakte, die Kamera oder das Mikrofon zugreifen dürfen.

Interessant ist außerdem der „App-Datenschutzbericht“. Nach der Aktivierung zeigt dieser unter anderem, wie häufig Apps innerhalb der vergangenen sieben Tage auf bestimmte sensible Daten und Gerätesensoren zugegriffen haben und welche Netzwerkaktivitäten stattgefunden haben.

Diese Übersicht kann helfen, unnötige Berechtigungen zu erkennen und die Datenschutzeinstellungen des iPhones gezielter anzupassen.

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