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iPhone 11: So überprüfen Sie, ob Deep Fusion bei einer Aufnahme aktiviert war

Mit Deep Fusion möchte Apple die iPhone-Fotografie auf ein neues Level heben. Das mit iOS 13.1 für das iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max) eingeführte Feature erhielt anders als der Nachtmodus leider keinen neuen Indikator, sodass man sich nicht sicher sein kann, wann die Funktion aktiv ist und wann nicht. Glücklicherweise gibt es Anwendungen von Drittanbietern, die offenlegen, ob die Aufnahme mit Deep-Fusion-Technologie verbessert wurde.

In der vergangenen Woche aktualisierten die Entwickler die App Metapho. Die Anwendung gibt Ihnen einen umfangreichen Einblick in die Metadaten Ihrer Fotos. Dort können Sie Aufnahmegerät, ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit, Objektiv, Aufnahmeort sowie -zeit einsehen. Zudem lassen sich einzelne Daten auch entfernen oder ändern, wenn beispielsweise die Uhrzeit nicht korrekt war. Mit dem Update auf Version 3.4.3 führte man zudem auch eine weitere Information ein, die Ihnen anzeigt, ob ein Foto normal, mit Deep Fusion oder dem Nachtmodus aufgenommen wurde. Sollten Sie Wert auf den Schutz Ihrer Daten legen, dann gibt es gute Nachrichten für Sie. Die App sendet keine Daten an externe Server, sondern verarbeitet alle Daten nur lokal auf Ihrem Gerät. 

So überprüfen Sie, ob eine Aufnahme von Deep Fusion Gebrauch macht

Laden Sie zunächst die kostenfreie App Metapho aus dem App Store herunter und geben Sie ihr beim ersten Start Zugriff auf Ihre Fotos. Öffnen Sie nun ein Foto, um die Metadaten auszulesen. Gleich unter dem Foto sehen Sie „Image Information“. Dazu zählen Aufnahmezeit, Größe, Auflösung, Farbraum, Format und seit neuesten auch „Night Mode“ sowie „Deeply Fused“, die natürlich über den Einsatz von Apples neuesten Kameramodi informieren.  

Während die Entwickler von Metapho diese Erkennung integrierten, entschied sich etwa Sebastiaan de With, der Entwickler hinter der beliebten Foto-App Halide, gegen den Einsatz der Funktion. Ihm zufolge soll Apple die Erkennung zukünftig verhindern, sodass er sich die Mühe spart. Weshalb Apple nicht verraten möchte, wann Deep Fusion eingesetzt wird, ist aktuell nicht bekannt, aber bereits das Fehlen eines Indikators im Betriebssystem zeigt, dass man die Information nicht öffentlich machen möchte.


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