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Nicht wie gedacht?

Apple Glasses: Wird Apples AR-Brille doch ganz anders?

Facebook, HTC, Google, Samsung, Sony und sogar Nintendo arbeiten an verschiedenen VR-Produkten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von einfachen Papphalterung für 30 Euro bis zu hochwertigen Headsets, die beinahe 1.000 Euro kosten, ist alles vertreten. Ähnlich könnte es auch am Markt für AR-Brillen ausfallen. Sowohl Google als auch Apple zeigen sich sehr interessiert und der iPhone-Hersteller soll ein erstes Produkt vorbereiten, das allerdings anders als gedacht sein könnte.

Seit fast drei Jahren wird spekuliert, dass Apple an einer AR-Brille arbeitet. Grund für diese Annahme gab in der Vergangenheit nicht nur Apple-CEO Tim Cook höchstpersönlich während verschiedener Interviews. Auch Apples ARKit-Bemühungen lassen diese Schlussfolgerung zu. Experten und Beobachter erwarten daher ein echtes Produkt im Formfaktor einer Brille. Allerdings könnte diese anders sein, als man annehmen darf.

(Bild: Apple / 9to5Mac)

Der Website 9to5Mac zufolge entwickeln Apple-Ingenieure Stereo-AR für iOS, welches ein dreidimensionales AR-Erlebnis schaffen soll. Das entsprechende Gerät soll an am Kopf getragen werden, wobei dieses vielleicht keine „traditionelle“ AR-Brille á la Google Glass werden könnte. 

Apples AR-Brille: Mehr Google Daydream als Google Glass?

Laut dem Bericht testet Apple intern mehrere Prototypen mit den Codenamen „Luck“ und „Franc“, die Googles Daydream ähneln sollen. Zudem wird auch ein Drittanbieter-Gerät namens „HoloKit“ getestet. Anders anders als gedacht, setzt man hier das iPhone direkt ein anstatt ein separates kleines Display auf der Nase sitzen zu haben. 

Die Stereo-AR-Apps werden dann in verschiedenen Modi funktionieren. Im „Held Mode“ (dt. „Gehalten-Modus“) funktionieren die Applikationen wie aktuell im normalen AR-Modus, wenn das iPhone in den Händen gehalten wird. Der „Worn Mode“ (dt. „Getragen-Modus“) setzt hingegen auf das AR-Zubehör zur Befestigung am Kopf und ermöglicht damit ein intensiveres und dreidimensionales Erlebnis.

Es könnte jedoch einen Haken geben: Neue iPhone-Hardware wird nötig. Es wird spekuliert, dass Apple in der kommenden Woche das iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max) vorstellt. Letzteres soll erstmals über eine Triple-Kamera verfügen, wobei die zusätzliche Kamera eine Ultraweitwinkel-Linse besitzen soll und damit einen sehr großen Bildwinkel abbilden kann. Dieser ist auch notwendig, um ein möglichst gutes AR-Erlebnis zu liefern, wenn das iPhone direkt vor dem Gesicht getragen wird. 

Ob wir die „AR-Brille“ bereits in der kommenden Woche zu sehen bekommen, bleibt natürlich abzuwarten. 

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