Ein Anschluss für alles
Erst vor wenigen Tagen haben wir Ihnen die Wirren von USB-C erklärt. Dieser ist mittlerweile an vielen Geräten wie sämtlichen aktuellen Mac-Modellen, dem iPad Pro, Monitoren, Smartphones, Zubehör und sogar Spielkonsolen zu finden. In Zukunft könnten wir daher nur noch ein Kabel für alles verwenden können.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
USB4: Die Spezifikationen stehen fest
Auch USB4 wird auf den USB-Typ-C-Anschluss setzen und bringt damit nochmal mehr Möglichkeiten. Wie das USB-IF nun mitteilte (via CNET), sind die Spezifikationen für den neuen Standard beschlossen. Demnach werden USB 3.2 und Thunderbolt 3 zu USB4 verschmolzen und reduziert damit die Zersplitterung von USB-C.
Mit USB4 sollen Geschwindigkeiten von bis zu 40 Gbps erreicht werden, wie dies aktuell schon bei Thunderbolt 3 der Fall ist, wobei hier die Kabel sowie die jeweiligen Geräte Intels Thunderbolt-Technologie unterstützen müssen. Diese kommt etwa in allen modernen Mac-Modellen schon jetzt zum Einsatz. Dadurch kommen viele Apple-Nutzer schon vor dem offiziellen Start von USB4 in den Genuss der Vorteile.
Neben der Abwärtskompatibilität zu USB 3.2, USB 2.0 und Thunderbolt 3 wird USB4 mehrere Daten- und Display-Protokolle unterstützen, um ein möglichst breites Einsatzgebiet abzudecken. Besonders interessant dürfte allerdings die Stromzufuhr sein. Das USB-IF schreibt nämlich vor, dass alle USB4-Geräte die USB Power Delivery Technologie verwenden müssen. Diese soll schnellere Ladevorgänge sowie eine verbesserte Kontrolle über den Ladevorgang geben.
Die Spezifikationen sind nun zwar beschlossene Sache, aber bis erste Produkte auf den Markt kommen werden, wird es wohl noch etwas dauern. Im Frühjahr war noch von 2021 die Rede. Mittlerweile scheint man jedoch optimistischer zu sein und gibt als Marktstart „Ende 2020“ an.









