In dieser Woche erhielten die ersten von insgesamt 20.000 Polizisten im Bundesland Nordrhein-Westfalen ein Apple-Smartphone. Dabei handelt es sich um iPhone-8-Geräte, die mit speziellen Apps ausgestattet sind. Zunächst stehen den Polizistinnen und Polizisten drei polizei-spezifische Programme zur Verfügung. Die Apps erlauben als Messenger die Kommunikation mit der Leitstelle und untereinander. Dann gibt es eine Auskunftsapp, die einen Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand ermöglicht. Und die dritte Anwendung ist ein Dokumentenscanner, der künstliche Intelligenz zum Einlesen etwa von Personalausweisen, Führerscheinen oder Kfz-Kennzeichen nutzt.
Außerdem stehen den Beamten diverse weitere Apps, wie Email, Presseportal oder die Warnapp NiNA zur Verfügung. Im weiteren Ausbau soll ab 2020 mit den Geräten auch eine eine vollständige Aufnahme leichter Verkehrsunfälle oder auch die Identifizierung von Personen durch ihren Fingerabdruck möglich gemacht werden. Die Datenübertragung der Smartphones erfolge verschlüsselt im Mobilfunknetz von Vodafone, und eine Speicherung findet ausschließlich auf speziell geschützten Servern der nordrhein-westfälischen Polizei statt. Denn besonders großen Wert wurde auf den Datenschutz gelegt: Hier wurden eine Vielzahl an Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.
Insgesamt investiert die Landesregierung in Düsseldorf dieses Jahr zehn Millionen und dann in jedem Folgejahr weitere 13 Millionen Euro für den Betrieb der Infrastruktur, die Datenverträge und die Wartung der Smartphones. Der WDR berichtete von der Übergabe der ersten iPhone-8-Geräte.









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