Smart Home - mehr als nur Glühbirnen oder Thermostate: Schlaue Möbel machen uns gesünder

Unter Smart Home sammeln sich nicht nur elektronische Haushaltsgeräte mit Betriebssystem, die der Nutzer aus der Ferne steuern kann. Smart können auch traditionell nicht-elektronische Geräte, zum Beispiel ein Schreibtisch, sein. Diese smarten Möbelstücke werden in Zukunft unsere Gesundheit, allen voran unsere Körperhaltung, im großen Stil positiv beeinflussen. Langfristig bedeutet dies zum Beispiel weniger Rückenbeschwerden.

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Unter dem Thema Smart Home versteht man generell elektronische Haushaltsgegenstände, die noch ein wenig mehr können: zum Beispiel ein Kühlschrank, der den Bewohner darüber benachrichtigt, wann er Einkaufen muss oder die Waschmaschine, die sich selbständig einschaltet, wenn sich der Besitzer auf den Weg nach Hause macht. Etwas außer Acht geraten dabei die neuen Möglichkeiten für traditionell nicht-elektronische Geräte – zum Beispiel ein Schreibtisch.

Das Unternehmen Stir hat bereits im letzten April einen smarten Schreibtisch auf den Markt gebracht. Jetzt legt die Firma mit dem neuen Modell Kinetic Desk M1 nach. Der Schreibtisch besitzt einen Stromanschluss, Bluetooth, Wi-Fi und ein 5-Zoll-Touch-Display. Der Nutzer kann seine verschiedenen Geräte direkt an den integrierten Steckdosen des Kinetic Desk M1 anschließen. Außerdem ist der Schreibtisch über das Touch-Display höhenverstellbar. Ein einfach Befehl genügt und der Kinetic Desk M1 nimmt die nächste Position ein. Auf diese Weise fördert der Tisch eine gesündere Körperhaltung des Nutzers, da er ihn immer wieder zum Aufstehen bringt.

Der Schreibtisch zeigt dem Nutzer außerdem die verbrannten Kalorien an. Koppelt der Anwender den Tisch via Bluetooth mit seinem Fitness-Armband, zeigt der Kinetic Desk M1 auch die Daten des Fitness-Trackers an. Der Schreibtisch ist mit rund 3.000 US-Dollar allerdings relativ teuer. Das Flaggschiff-Modell Kinetic Desk F1 kostet sogar 4.190 US-Dollar.

Ein smarter Schreibtisch – in diesem Fall mit zugegebenermaßen sehr rudimentären Funktionen – ist nur einer der vielen Möglichkeiten, die uns smarte Möbel bieten können. Ein smartes Bett könnte zum Beispiel nicht nur unseren Schlaf messen, sondern auch unsere Körperhaltung verbessern. Auch in der Küche oder im Wohnzimmer gibt es viele Möbel, die aktiv viel für unsere Gesundheit tun könnten und nicht nur Daten über unser Verhalten sammeln. Langfristig bedeutet dies weniger Beschwerden, weniger Arztbesuche und weniger Kosten.

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Prakisch wäre ein Schreibtischstuhl, der meckert, wenn ich zu lange hintereinander gesessen habe.

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