Android und iPhone

Google bringt AirDrop-Unterstützung auf mehr Android-Smartphones

Google erweitert die AirDrop-Unterstützung für Android: Quick Share funktioniert nun auf weiteren Smartphones von Samsung, OnePlus, Honor und anderen Herstellern mit iPhones.

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Google baut die Verbindung zwischen Android und Apple-Geräten aus. Wie das Unternehmen im Rahmen des neuen Android-Drops mitteilt, funktioniert Quick Share nun auf mehr Android-Smartphones mit Apples AirDrop. Damit lassen sich Fotos, Videos und Dokumente zwischen unterstützten Android-Geräten und iPhones austauschen – laut Google auch ohne Internetverbindung.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Google erweitert Quick Share für den Austausch mit AirDrop
  • Mehr Android-Smartphones können Dateien direkt mit iPhones teilen
  • Neu unterstützt werden unter anderem weitere Samsung-Galaxy-, OnePlus-, Honor-, Xiaomi-, Oppo- und Vivo-Modelle
  • Für den Transfer muss AirDrop auf dem iPhone für „Jeder für 10 Minuten“ sichtbar sein
  • Auch iPads und Macs können mit kompatiblen Android-Geräten Dateien austauschen

Quick Share wird breiter nutzbar

Die Funktion war im November 2025 gestartet und zunächst nur auf ausgewählten Geräten verfügbar. Nun erweitert Google die Liste der unterstützten Modelle deutlich. Neu hinzu kommen unter anderem Samsungs Galaxy-S25- und Galaxy-S24-Reihe, Galaxy Z Flip7, Galaxy Z Fold7, Galaxy Z Flip6, Galaxy Z Fold6 und Galaxy Z TriFold. Auch das OnePlus 15, das Honor Magic V6 sowie weitere Modelle von Xiaomi, Oppo und Vivo werden unterstützt.

Auf Google-Seite nennt Android weiterhin die Pixel-10- und Pixel-9-Serie sowie das Pixel 8a. In den kommenden Monaten sollen außerdem das Motorola razr fold 2026, die Oppo-Find-X8-Serie und das Honor Magic8 Pro folgen.

Quick Share erklärt!

Quick Share ist Googles Funktion zum drahtlosen Teilen von Dateien zwischen Geräten in der Nähe. Sie ist vergleichbar mit Apples AirDrop. Mit der neuen Unterstützung können kompatible Android-Smartphones auch direkt mit Apple-Geräten Dateien austauschen.

So funktioniert der Austausch mit dem iPhone

Für den Versand von Android zu iPhone muss auf dem Android-Gerät Quick Share geöffnet werden. Bei Samsung-Geräten muss zusätzlich die Option zum Teilen mit Apple-Geräten aktiviert sein. Auf dem iPhone muss AirDrop für „Jeder für 10 Minuten“ sichtbar sein. Danach erscheint das iPhone in der Quick-Share-Auswahl und der Transfer läuft wie bei einem normalen AirDrop-Empfang.

Umgekehrt funktioniert der Austausch ebenfalls über die gewohnte AirDrop-Oberfläche auf dem iPhone. Das Android-Gerät muss dafür den Empfang über Quick Share aktiviert haben. Anschließend kann es in der AirDrop-Liste des iPhones erscheinen.

Auch iPad und Mac werden unterstützt

Google spricht zwar vor allem vom Austausch zwischen Android-Smartphones und iPhones, die Funktion ist aber nicht darauf beschränkt. Demnach können unterstützte Android-Geräte auch Dateien mit iPads und Macs austauschen.

Für nicht unterstützte Android-Geräte bleibt eine Ausweichlösung: Quick Share kann einen QR-Code erzeugen, über den Inhalte per Cloud-Link geteilt werden. Das ist weniger direkt als die AirDrop-Anbindung, hält den Dateiaustausch mit Apple-Geräten aber grundsätzlich möglich.

Ein Schritt zu weniger Plattformgrenzen

Die Erweiterung ist vor allem für Nutzerinnen und Nutzer interessant, die regelmäßig Dateien zwischen Android und iPhone austauschen. Bisher führte der Weg oft über Messenger, Cloud-Dienste oder E-Mail. Mit Quick Share und AirDrop wird der direkte Transfer einfacher – vorausgesetzt, beide Geräte unterstützen die neue Verbindung und befinden sich in Bluetooth-Reichweite.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Googles AirDrop-Anbindung ist weniger ein neues Feature als ein praktischer Abbau alter Plattformgrenzen. Gerade in gemischten Haushalten, Büros oder Freundeskreisen dürfte der direkte Dateiaustausch spürbar einfacher werden.

Ganz reibungslos ist die Lösung aber noch nicht: Die Funktion hängt von kompatiblen Android-Modellen ab und erfordert auf Apple-Geräten weiterhin die AirDrop-Sichtbarkeit für „Jeder für 10 Minuten“. Für viele Alltagssituationen reicht das aus, ersetzt aber noch keine vollständig nahtlose, herstellerübergreifende Lösung.

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