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Neue Version Firefox 69 blockiert Tracking-Cookies und Kryptomining

In der aktuellen Version Firefox 69 blockiert der Browser von Mozilla standardmäßig Tracking-Cookies von Drittanbietern und Cryptomining. Dieser Schutz greift in den Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux sowie für Android. Andere Verbesserungen betreffen die Energieeffizienz für Mac-Book-Anwender. Zusätzlich werden Flash-Inhalte nicht mehr ohne Erlaubnis geladen.

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Firefox Release 69 für macOS und andere Desktops sowie die iOS-Version 19 des Browsers von Mozilla aktiviert für seine Nutzer die sogenannte Enhanced Tracking Protection. Tracking-Cookies von Werbetreibenden, Sozialen Netzwerken und Analyse-Firmen werden standardmässig deaktiviert. Zusätzlich blockiert der Firefox-Browser weitere Inhalte automatisch. Die in vorherigen Beta-Versionen ausgetestete Wahlmöglichkeit, Krypto-Miner zu blockieren, gehört ab sofort zu den Sicherheitseinstellungen im Browser. 

Sogenannte Krypto-Miner greifen über den Browser auf die CPU des Computers zu, verlangsamen ihn dadurch und strapazieren seinen Akku, um Kryptowährungen zu erzeugen. Firefox 69 identifiziert derartige Zugriffe und unterbindet sie. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die Unterbindung von Fingerprinting-Skripten. Diese erzeugen einen Schnappschuss der Computerkonfiguration beim Besuch einer Website. So werden üblicherweise eine Liste der installierten Schriften und die Monitorauflösungen sowie andere Systemeinstellungen abgefragt. Mit diesen Daten ist man – ähnlich wie ein Cookie – identifizierbar. Künftige Versionen sollen das Fingerprinting standardmäßig unterbinden. 

Auf einem MacBook-Pro-Computer mit zweiter Grafikkarte nutzt Firefox ab sofort und verstärkt die sparsamere GPU als Low-Power-Option. Das soll die Akkulaufzeit unter macOS verbessern. Ein weiteres Detail betrifft die Anzeige des Download-Fortschrittes im Mac-Finder. 

Sichere Web-Browser stehen im Interesse. Denn zum Beispiel wurden iPhone-Anwender über Web-Skripte kompromitiert und eine Malware im Speicherbereich des Apple-Browsers Safari gehalten. Zwar löschte ein Neustart den Arbeitsspeicher, aber ein erneuter Besuch lud die Schadsoftware wieder nach. Über Sicherheitslücken im Speicher von Safari wurde der Kernel und das Sandbox-Sicherheitssystem angegriffen.

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