Wer kennt das nicht: Beständig wie ein norddeutscher Nieselregel trudeln Benachrichtigen der Messenger-App ein. Oftmals reagiert man mit digitaler Notwehr und schaltet das iPhone komplett stumm. Dabei halten iOS und Messenger-Apps feinere Einstellungen bereit. So lassen sich zum Beispiel Gruppen-Chats vorübergehend oder dauerhaft muten. Ebenso können einzelne Absender in den Benachrichtigungen ausgeblendet werden. Telegram bietet jetzt einen neuen Ansatz für seine Nutzer und Verwalter von Gruppen-Chats.
In allen Gruppen gibt es Teilnehmende, die besonders mitteilungsbedürftig sind. Verwalter von Gruppen-Chats können jetzt bei Telegram im sogenannten Slow-Mode ihre Power-Poster ausbremsen und einstellen, wie lange diese zwischen zwei Mitteilungen pausieren müssen. Zwischen einer, fünf, 15 oder 30 Minuten oder einer Stunde kann der Admin wählen.
Damit bekommt jedes Posting mehr Gewicht. Zudem kommen auch Personen zu Wort, die mehr Ruhe in der Kommunikation benötigen.
In größeren Gruppen lassen sich allen Admins Rollen zuweisen. So erkennen die Empfänger der Nachrichten, ihre Ansprechpartner für bestimmte Fragestellungen - beziehungsweise außerhalb der Chat-Gruppe bestehenden Hierarchien.
Besonders erwähnenswert ist die neue Möglichkeit durch Drücken der Senden-Schaltfläche festzulegen, ob die eigene Nachricht beim Empfänger ohne akustische Benachrichtigung zugestellt werden soll. Telegram verspricht eine stumme Zustellung auch für Empfänger, die den Bitte-nicht-Stören-Modus nicht aktiviert haben. Das ist gut für den Versand über Zeitzonen hinweg oder an Empfänger, von denen man weiß, dass sie erreichbar sind, aber nicht gestört werden wollen.









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Die sollen lieber an ihrer Telefonfunktion endlich ermöglichen, dass ein durchgehendes Klingelzeichen kommt, dann könnte ich endlich aus WA verzichten