Neues MacBook Pro: Apple erlaubt das komplette Abschalten des Touchscreens
Mit dem neuen MacBook Pro führt Apple erstmals einen Touchscreen in seiner Mac-Reihe ein. Die Bedienung per Finger ist allerdings keine Pflicht: In den Systemeinstellungen lässt sich die Touch-Eingabe vollständig deaktivieren. Darauf macht Federico Viticci, Chefredakteur von MacStories, nach ersten Erfahrungen mit dem neuen Gerät aufmerksam.
- Das neue MacBook Pro besitzt ein OLED-Display mit Touch-Funktion.
- Die Touch-Eingabe lässt sich in den Bedienungshilfen vollständig abschalten.
- Einzelne Touch-Gesten können separat konfiguriert werden.
- Eine neue Zwei-Finger-Geste ermöglicht das Zoomen innerhalb der macOS-Oberfläche.
- Tastatur und Trackpad funktionieren unabhängig vom Touchscreen.
Touchscreen lässt sich vollständig deaktivieren
Die entsprechende Option befindet sich in den Bedienungshilfen von macOS Golden Gate. Wird sie aktiviert, reagiert das OLED-Display nicht mehr auf Berührungen. Tastatur und Trackpad bleiben davon unberührt und lassen sich wie gewohnt verwenden.
Apple bietet darüber hinaus einen eigenen Einstellungsbereich für das Touch-Display. Dort können Nutzer verschiedene Gesten individuell konfigurieren. Dazu gehören unter anderem die Bedienung von Mission Control, der Wechsel zwischen Seiten sowie das Einblenden des Schreibtischs und der Mitteilungszentrale.
Damit lässt sich nicht nur die gesamte Touch-Funktion abschalten. Nutzer können auch einzelne Gesten deaktivieren, die sie im Alltag nicht benötigen.
Neue Zoom-Funktion für die macOS-Oberfläche
Neben der Möglichkeit, den Touchscreen abzuschalten, hat Apple eine weitere Funktion in die Bedienungshilfen integriert. Wie Viticci berichtet, lässt sich eine Zoom-Geste aktivieren, mit der sich Bereiche der macOS-Oberfläche direkt auf dem Bildschirm vergrößern lassen.
Dazu genügt eine Bewegung mit zwei Fingern, wie sie bereits vom iPhone und iPad bekannt ist. Die Vergrößerung beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Bilder oder Webseiten, sondern kann innerhalb der gesamten macOS-Oberfläche verwendet werden.
Pinch-to-Zoom bezeichnet eine Fingergeste, bei der zwei Finger auf einem Touchscreen auseinander- oder zusammengezogen werden. Dadurch lassen sich Inhalte vergrößern oder verkleinern. Die Technik ist vor allem von Smartphones und Tablets bekannt. Beim neuen MacBook Pro kann eine entsprechende Bedienungshilfe auch Bereiche der macOS-Oberfläche vergrößern.
Die Funktion dürfte insbesondere für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen hilfreich sein. Aber auch bei kleinen Schriften oder detaillierten Bedienelementen kann die direkte Vergrößerung per Fingergeste praktisch sein.
Apple setzt weiterhin auf mehrere Eingabemethoden
Obwohl das neue MacBook Pro erstmals eine direkte Touch-Bedienung ermöglicht, bleibt macOS auf die klassische Steuerung mit Tastatur, Maus und Trackpad ausgelegt.
Apple hat die Oberfläche für den Touchscreen angepasst. So können sich beispielsweise Menüeinträge und Fenstersteuerelemente bei Berührung vergrößern, damit sie sich leichter mit dem Finger auswählen lassen.
Die Möglichkeit, Touch-Eingaben vollständig zu deaktivieren, unterstreicht diesen Ansatz. Der neue Bildschirm erweitert die verfügbaren Eingabemethoden, ohne die bisherige Bedienung zu ersetzen.









