Apple soll beim MacBook Pro vor einem ungewöhnlich kurzen Modellzyklus stehen. Laut Bloomberg plant das Unternehmen zunächst ein aktualisiertes 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip für Ende 2026. Schon im ersten Halbjahr 2027 könnte dem Bericht zufolge ein überarbeitetes Modell mit M7-Chip folgen.
- Apple soll Ende 2026 ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip planen.
- Schon im ersten Halbjahr 2027 könnte ein überarbeitetes M7-Modell folgen.
- M6 Pro und M6 Max sollen laut Bericht nicht geplant sein.
- Das M7-Modell soll sich am Design kommender OLED-Touchscreen-MacBooks orientieren.
- Speicherengpässe und höhere Kosten könnten Apples Zeitplan beeinflussen.
Der Bericht spricht ausdrücklich vom 14-Zoll-Modell. Apple habe die Arbeit an diesem MacBook Pro mit M6-Chip angeblich bereits vor Monaten abgeschlossen. Der Start werde noch vor Jahresende erwartet, sofern sich Apples Zeitplan nicht erneut verschiebt.
Kürzerer M6-Zyklus ohne Pro- und Max-Chips
Ungewöhnlich ist vor allem die angebliche Chip-Strategie. Apple soll dem Bericht zufolge keine M6-Pro- und M6-Max-Varianten planen. Stattdessen wolle das Unternehmen schneller zur M7-Generation wechseln. Als Grund nennt Bloomberg Optimierungen der M7-Chips für KI-Arbeitslasten.
Damit würde Apple beim MacBook Pro von seinem bisherigen Muster abweichen. Normalerweise folgen auf eine neue M-Chip-Generation auch leistungsstärkere Pro- und Max-Varianten für die teureren MacBook-Pro-Modelle. Sollte der Bericht stimmen, wäre der M6 eher eine kurze Zwischenstation als eine voll ausgebaute Generation.
M7-Modell soll neues Design bekommen
Das für 2027 erwartete MacBook Pro mit M7-Chip soll laut Bloomberg ein neues Design erhalten. Dieses soll sich an dem Gehäuse orientieren, das Apple angeblich auch für kommende High-End-Modelle mit OLED-Touchscreen vorbereitet. Frühere Gerüchte deuteten bereits auf ein schlankeres MacBook-Pro-Design hin.
OLED ist eine Display-Technik, bei der einzelne Bildpunkte selbst leuchten. Dadurch sind sehr hohe Kontraste und echtes Schwarz möglich, weil schwarze Pixel einfach ausgeschaltet werden. In Notebooks kann OLED außerdem dünnere Displays ermöglichen, bringt aber auch höhere Kosten und technische Anforderungen mit sich.
Unklar bleibt, ob Apple das neue Design zunächst nur bei bestimmten Varianten einführt oder die komplette MacBook-Pro-Familie zeitnah umstellt. Auch der Zeitplan für die OLED-Modelle ist laut Bericht nicht endgültig. Bloomberg nennt Ende 2026 oder Anfang 2027 als mögliches Startfenster.
Speicherpreise könnten Zeitplan beeinflussen
Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor sollen Engpässe und steigende Kosten bei Speicherchips sein. Diese könnten Apples Produktplanung beeinflussen und erklären, warum einzelne Mac-Generationen kürzer ausfallen oder später erscheinen als ursprünglich vorgesehen.
Neben dem MacBook Pro nennt der Bericht weitere mögliche Apple-Produkte für die erste Jahreshälfte 2027. Dazu sollen neue iPad-Pro-Modelle, ein iPhone Air 2 mit zweiter Kamera sowie iPhone 18 und iPhone 18e gehören. Offiziell bestätigt ist davon bislang nichts.








