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Neues iPad mini mit OLED soll bis Oktober erscheinen

Apple könnte sein kompaktes Tablet noch in diesem Jahr grundlegend überarbeiten. Einem Bericht zufolge soll das neue iPad mini spätestens im Oktober mit OLED-Display, schnellerem Chip und einem veränderten Lautsprechersystem erscheinen.

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Apple soll die nächste Generation des iPad mini spätestens im Oktober auf den Markt bringen. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Die wichtigste Neuerung wäre demnach der Wechsel von einem LCD- zu einem OLED-Display.

Sommer-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • Neues iPad mini soll spätestens im Oktober erscheinen
  • OLED-Display statt bisherigem LCD-Panel
  • A19 Pro oder A20 als möglicher Prozessor
  • Vibrationslautsprecher könnten Öffnungen im Gehäuse ersetzen
  • Verbesserter Schutz vor Wasser und höherer Preis denkbar

OLED soll Bildqualität verbessern

Mit dem neuen Bildschirm würde Apple die OLED-Technik erstmals auch in das kleinste Modell seiner Tablet-Familie bringen. Bislang setzt lediglich das iPad Pro auf entsprechende Panels, während iPad mini, iPad Air und das reguläre iPad weiterhin mit LCD-Bildschirmen ausgestattet sind.

OLED-Displays können einzelne Pixel vollständig abschalten. Dadurch sind tiefere Schwarztöne, höhere Kontraste und kräftigere Farben möglich. Ob Apple beim iPad mini zugleich die Bildwiederholrate erhöht, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.

OLED erklärt!

Bei OLED-Displays leuchtet jeder Bildpunkt selbst. Schwarze Bereiche können vollständig abgeschaltet werden, wodurch höhere Kontraste und tiefere Schwarztöne als bei vielen LCD-Bildschirmen möglich sind.

Neues Lautsprechersystem und besserer Wasserschutz

Frühere Berichte von Bloomberg nannten weitere Änderungen am Gehäuse. Apple soll an einem vibrationsbasierten Lautsprechersystem arbeiten, das ohne klassische Lautsprecheröffnungen auskommt. Teile des Gehäuses könnten dabei zur Klangerzeugung in Schwingung versetzt werden.

Durch den Verzicht auf Öffnungen ließe sich das Gerät möglicherweise besser gegen eindringendes Wasser schützen. Das aktuelle iPad mini besitzt keine offizielle IP-Zertifizierung. Welche Schutzklasse Apple für das neue Modell anstreben könnte, ist bislang nicht bekannt.

Auch beim Prozessor ist ein Wechsel zu erwarten. Gerüchte nennen wahlweise den A19 Pro oder den A20 als möglichen Chip. Im derzeit erhältlichen Modell arbeitet ein A17 Pro, der unter anderem die Nutzung von Apple Intelligence ermöglicht.

Preis könnte steigen

Der Umstieg auf OLED dürfte die Produktionskosten erhöhen. Daher ist auch ein höherer Einstiegspreis denkbar. Konkrete Preisangaben oder Informationen zu Speichervarianten liegen bislang jedoch nicht vor.

Apple hatte das aktuelle iPad mini im Oktober 2024 vorgestellt. Sollte der genannte Zeitplan stimmen, würde das Unternehmen sein kompaktes Tablet nach rund zwei Jahren erneut aktualisieren.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Der Wechsel zu OLED wäre für das iPad mini ein deutlich sichtbares Upgrade und würde den Abstand zum iPad Pro zumindest bei der Displaytechnik verkleinern. Entscheidend dürften am Ende jedoch Preis und Bildwiederholrate sein. Da Apple das Gerät noch nicht angekündigt hat, bleiben Erscheinungstermin und Ausstattung vorerst unbestätigt.

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