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Entwickler müssen ab  27. März iPhone XS Max  und iPad Pro unterstützen

Apple hat noch einmal klar gemacht, dass ab dem 27. März 2019 Entwickler für Apps für das iPhone und iPad und die Apple Watch die aktuellen iOS- und watchOS-SDKs einsetzen müssen. Ihre Apps müssen die aktuellen mobilen Geräte mit ihren Displaymaßen und Auflösungen unterstützen, wenn sie ganz neu sind. Bei bereits vorhandenen Apps ist Apple gnädiger.

Apple macht von Zeit zu Zeit strikte Vorgaben an Entwickler, die dann zum Beispiel ab einem gewissen Zeitpunkt in ihren Apps neue Geräte unterstützen müssen. Das war schon beim iPhone X und dessen Notch so. Bald müssen Enteickler nun die Auflösung des  6,5-Zoll großem iPhone XS Max und des 12,9 Zoll großen iPad Pro unterstützen. Entsprechende Screenshots werden für den App Store benötigt. Neue und aktualisierte Apps sind zwingend mit dem SDK für  iOS 12.1 oder höher zu erstellen, schreibt Apple den Entwicklern in einem Supportdokument vor.

Die Ankündigung ist insofern von Bedeutung, als sie mehr Entwickler zwingen könnte, die neueste Hardware von Apple zu unterstützen, wenn sie das nicht  bereits getan haben. Sie müssen die Hardware dazu aber nicht kaufen - es reicht die Nutzung in der Programmierumgebung. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Updates für einige Apps unmöglich werden werden, wenn die Entwickler das Gefühl haben, dass es sich nicht lohnt, Zeit und Ressourcen zu investieren, um die Anpassungen vorzunehmen.

watchOS-Entwickler müssen das watchOS 5.1 SDK oder höher einsetzen und die nicht mehr ganz so neue Apple Watch Series 4 mit ihrem größeren Bildschirm unterstützen. Hier gab es erstmals eine Größenänderung der Displays, die seit der Ur-Smartwatch von Apple bisher immer gleich groß waren.

Apple steht bereits kurz davor, iOS 12.2 und watchOS 5.2 auf den Markt zu bringen, die vermutlich nächste Woche live gehen werden. Die Updates sind alle schon erforderlich, um die AirPods der zweiten Generation zu unterstützen, sofern diese denn erscheinen. Am 25. März soll es ein Presseevent bei Apple geben, auf dem  aller Wahrscheinlichkeit nach den Zeitschriften-Abonnementdienst und den lang erwarteten Video-Streaming-Service vorgestellt wird. Auch hier könnten manche Apps angepasst werden müssen.

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