Die Produktion des iPhone Fold liegt hinter dem ursprünglichen Zeitplan, doch Apple hält weiterhin an einem Launch im Herbst 2026 fest. Laut DigiTimes hat sich der Start der Massenproduktion um ein bis zwei Monate verzögert – statt im Juni soll sie nun Anfang August beginnen. Dennoch hat der Konzern aus Cupertino seinen Zulieferern bislang keine Verschiebung des Verkaufsstarts kommuniziert.
- Die Massenproduktion des iPhone Fold verschiebt sich von Juni auf Anfang August 2026, Apple hält aber am Herbst-Launch fest.
- Verzögerungen in der Testphase könnten zu erheblichen Lieferengpässen führen – das Gerät dürfte schnell ausverkauft sein.
- Das iPhone Fold kostet zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar und bietet ein 7,8-Zoll-Display im aufgeklappten Zustand.
Verzögerungen in der Testphase
Ursprünglich war geplant, die Massenproduktion des iPhone Fold bereits im Juni 2026 zu starten. Diese hat sich nun auf Anfang August verschoben. Einige Gerüchte deuten darauf hin, dass Apple in der aktuellen Engineering Validation Test-Phase mit größeren Fertigungsproblemen konfrontiert ist als erwartet. Andere Quellen widersprechen jedoch und gehen davon aus, dass diese Schwierigkeiten den Launch nicht gefährden werden.
Vergangene Woche berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei, dass technische Verzögerungen den Marktstart des iPhone Fold möglicherweise bis 2027 verschieben könnten. Bloomberg-Journalist Mark Gurman widersprach dieser Einschätzung jedoch und betonte, das faltbare iPhone werde „etwa zur gleichen Zeit“ oder „kurz nach“ den iPhone 18 Pro-Modellen im September 2026 auf den Markt kommen.
Enger Produktionsplan trotz Rückschlägen
Der aktuelle Bericht von DigiTimes bringt die unterschiedlichen Informationen zusammen: Zwar gibt es tatsächlich Verzögerungen in der Testphase, doch Apple könnte die verlorene Zeit während der Massenproduktion wieder aufholen. Vor dem Start der Massenfertigung muss das iPhone Fold noch die Design Validation Testing- und Production Validation Testing-Phasen durchlaufen.
Der Engineering Validation Test (EVT) ist eine kritische Entwicklungsphase, in der Apple das Design eines neuen Produkts validiert, bevor es in die Massenproduktion geht. In dieser Phase werden Prototypen unter realen Bedingungen getestet, um technische Probleme zu identifizieren und zu beheben. Erst nach erfolgreichem Abschluss des EVT folgen weitere Testphasen wie Design Validation Testing und Production Validation Testing.
Die Verschiebung im Produktionszeitplan könnte zu ernsthaften Engpässen in der Lieferkette führen. Die Verfügbarkeit des iPhone Fold dürfte daher stark eingeschränkt sein. Wenn bereits so früh im Produktzyklus Berichte über Produktionsprobleme auftauchen, führt dies typischerweise zu erheblichen Lieferengpässen beim Launch – das Gerät könnte innerhalb weniger Minuten nach Vorbestellungsstart ausverkauft sein.
Preis und technische Ausstattung
Das iPhone Fold soll zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar kosten und wird Apples erstes faltbares Gerät sein. Im zusammengeklappten Zustand verfügt es über ein 5,5-Zoll-Display, aufgeklappt misst der Bildschirm 7,8 Zoll. Das Gerät folgt einem buchartigen Design – ähnlich wie Samsung Galaxy Fold-Modelle – und lässt sich in der Mitte zusammenklappen.
Die Bauweise soll besonders schlank ausfallen: Im aufgeklappten Zustand wird das iPhone Fold voraussichtlich nur 4,5 Millimeter dick sein, zusammengeklappt zwischen neun und 9,5 Millimeter. Apple hat erheblichen Aufwand in die Entwicklung des Scharniers investiert, sodass die Falte im Display kaum sichtbar sein soll. Aufgrund der Platzbeschränkungen wird das Gerät möglicherweise Touch ID statt Face ID zur Authentifizierung nutzen und auf Kameras unter dem Display setzen.
Strategische Neuausrichtung der iPhone-Produktpalette
Die Einführung des iPhone Fold markiert einen bedeutenden Wandel in Apples Produktstrategie. Ab 2026 plant der Konzern, den Veröffentlichungszyklus seiner iPhone-Reihe grundlegend zu ändern. Die teureren iPhone 18 Pro-Modelle sowie das iPhone Fold sollen im Herbst erscheinen, während die Standard-iPhone-18-Modelle erst im Frühjahr 2027 folgen werden.
Diese gestaffelte Markteinführung soll es Apple ermöglichen, eine erweiterte Produktpalette mit sechs statt bisher fünf Geräten besser zu managen. Zudem könnte der Konzern dadurch die Anzahl der gleichzeitig benötigten Fertigungsmitarbeiter reduzieren. Die weniger teuren iPhone-Modelle werden Berichten zufolge Testläufe in der Produktion in Indien durchlaufen, während Apple seine Abhängigkeit von chinesischen Fertigungsstandorten weiter verringert.







