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Bald auch zu viert?

Vier HomePods für Surround-Sound? Apple bereitet offenbar neue Audio-Funktionen vor

Apple könnte den HomePod künftig zu einem echten Mehrkanal-System ausbauen. In der achten Beta von audioOS 27 wurden Hinweise auf vier gekoppelte Lautsprecher, getrennte Front- und Rear-Kanäle sowie einen neuen Party-Modus entdeckt.

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Apple könnte die Heimkino-Funktionen des HomePod deutlich erweitern. In der achten Beta von audioOS 27 für den HomePod der zweiten Generation wurden Code-Verweise entdeckt, die auf ein System aus vier miteinander verbundenen Lautsprechern hindeuten. Offiziell angekündigt hat Apple eine solche Funktion bislang nicht. Den Code fand der User „pdfu“ aus dem Macrumors-Forum.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Code in audioOS 27 verweist auf ein System mit vier HomePods
  • Vorgesehen scheinen getrennte Lautsprecher vorne und hinten
  • Filme könnten von angepasster Dialog- und Bassverarbeitung profitieren
  • Ein neuer Party-Modus soll den Klang von Stereo-Paaren breiter im Raum verteilen
  • Apple hat die Funktionen bislang nicht angekündigt

Vier HomePods für Front und Rear

Dem Thread zufolge enthalten die Systemdateien Konfigurationen für jeweils einen linken und rechten Lautsprecher an der Vorder- und Rückseite. Die beiden vorderen HomePods sollen dabei offenbar einen Großteil der bisherigen Audiowiedergabe übernehmen, während die hinteren Geräte den Raum mit zusätzlichen Klanginformationen versorgen.

Damit würde Apple über die bislang möglichen Stereo-Paare hinausgehen. Der HomePod kann zusammen mit einem Apple TV 4K bereits Dolby Atmos sowie Dolby Digital 5.1 und 7.1 wiedergeben. Dabei erzeugen ein einzelner HomePod oder ein Stereo-Paar allerdings eine virtuelle räumliche Klangbühne statt eines Systems mit separaten Rear-Lautsprechern.

Virtueller Surround-Sound erklärt!

Bei virtuellem Surround-Sound erzeugen ein oder zwei Lautsprecher den Eindruck, dass Ton aus mehreren Richtungen kommt. Dazu werden Audiosignale gezielt verarbeitet und an die Raumakustik angepasst. Ein echtes Mehrkanal-System nutzt dagegen zusätzliche physische Lautsprecher, beispielsweise hinter dem Hörplatz.

Für Filme und Mehrkanal-Audio finden sich laut den entdeckten Dateien zudem Hinweise auf Dialogverarbeitung, Bassmanagement und eine Steuerung des Dynamikumfangs. Auch die Verarbeitung von 3D Audio soll abhängig von der jeweiligen Konfiguration angepasst werden. Selbst Systemtöne und Siri könnten über die hinteren Lautsprecher ausgegeben werden.

Neuer Party-Modus für Stereo-Paare

Neben der Vier-Lautsprecher-Konfiguration taucht im Code offenbar ein sogenannter „Party Mode“ auf. Dieser soll für HomePods vorgesehen sein, die bereits als Stereo-Paar gekoppelt sind.

Anders als bei einer klassischen Stereo-Abstimmung könnte der Modus den Klang gleichmäßiger im Raum verteilen. Statt die Wiedergabe auf einen bestimmten Hörplatz auszurichten, würde das System demnach stärker auf eine breite Beschallung setzen – etwa wenn sich mehrere Personen im Raum bewegen.

Noch keine Bestätigung von Apple

Die gefundenen Konfigurationen gelten den bisherigen Informationen zufolge nur für den HomePod der zweiten Generation. Gleichzeitig soll der Code auf ein bislang unveröffentlichtes Gerät verweisen. Ob damit tatsächlich ein kommender HomePod mini oder eine andere neue Hardware gemeint ist, geht aus den Dateien nicht eindeutig hervor.

Ebenso wenig lässt sich aus den Code-Funden ableiten, wann Apple die Funktionen veröffentlichen könnte. Vorbereitungen in einer Beta-Version bedeuten nicht zwangsläufig, dass eine Funktion auch mit der finalen Version von audioOS 27 erscheint. Apple kann intern getestete Funktionen verschieben oder vollständig streichen.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Ein System aus vier HomePods wäre ein nachvollziehbarer Ausbau von Apples bisherigem Heimkino-Konzept und könnte vor allem für Nutzer interessant sein, die bereits mehrere Geräte besitzen. Die Code-Funde sind dafür ein konkreter Hinweis, aber noch keine Zusage. Es bleibt abzuwarten, ob Apple die Funktion tatsächlich freischaltet und welche HomePod-Modelle sie unterstützen werden.

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