Die US-Site MacRumors bringt das Gerücht auf, Apple könne im neuen iPhone einen neuen Co-Prozessor zum Einsatz bringen. Dabei soll es sich um einen integrierten Schaltkreis handeln, der mit den Codenamen „Rose“ und „R1“ belegt ist. Dieser Co-Prozessor soll Signale von den Bluetooth-Antennen und W-LAN-Antennen verarbeiten können. Gemäß der Spezifikationen von Bluetooth 5.1 können Signale bezüglich des Angle of Arrival (AoA) und Angle of Departure (AoD) analysiert werden. Aus diesen Daten kann die relative Position einen Bluetooth-Senders zum iPhone-Gerät bestimmt werden.
Gerüchte über genauere Ortung von iPhone, Apple Watch und auch den AirPods kursieren nicht erst seit dem Frühjahr. So soll Apple an einem Tracker für Gegenstände als eigenständig Hardware arbeiten beziehungsweise könnte über neue integrierte Co-Prozessoren in der Lage sein, hoch aufgelöste Positionsdaten von verbundenen und vernetzten Geräten liefern können. Home-Kit-Anbieter werden davon profitieren können wie auch Developer, die mit AR-Kit an 3D-Lösungen arbeiten.
Vergleichbar mit dem Motion-Co-Prozessor, der als M12 ein fester Bestandteil des System-on-a-Chip-Systems der Apple A12 Bionic ist, berechnet der R1 nicht nur kinetische Beschleunigung und mechanische Trägheit sondern auch die elektronischen Äquivalenzen davon, indem Daten der Funkmodem und bei Bedarf von den Kameras verwendet werden.








