Corona

Game Developers Conference 2020 verschoben

Die Game Developers Conference (GDC) 2020 wird vom März in den Sommer hinein verschoben, weil die Veranstalter das Corona-Virus fürchten. Es ist nicht die erste Messe im High-Tech-Bereich, die der Gefahr weichen muss.

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Die Game Developers Conference wurde abgesagt. Sie sollte ursprünglich im März in San Francisco stattfinden. Aufgrund des Corona-Virus wird sie in den Sommer hinein verschoben, was aber noch nicht detailliert wurde. So ist weder ein exaktes Datum noch ein Ort benannt worden. Das dürfte auch schwierig sein, weil Messehallen in aller Regel stark gebucht sind und so eine Verschiebung auch andere logistische Probleme mit sich bringt.

Es ist durchaus denkbar, dass die GDC 2020 nur in einem kleineren Rahmen oder gar ausschließlich online stattfindet. So will der Veranstalter, das Unternehmen Informa, versuchen, die Vorträge der Redner auf Video zu erhalten, damit diese verbreitet werden können. Auch die üblichen Preisverleihungen sollen stattfinden, aber nur vor virtuellem Publikum via Twitch.

Wer schon eine Eintrittskarte für das Event hatte, bekommt sein Geld zurück. Das gilt natürlich nicht für separat gebuchte Flüge und Hotelübernachtungen.

Den endgültigen Todesstoß für die Game Developers Conference versetzen vermutlich die Absagen von Activision und Blizzard sowie Amazon und einiger kleinerer Firmen. Das war auch schon anlässlich des ausgefallenen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zu erkennen. Erst sagten einige größere Teilnehmer ab, dann verging einige Zeit bis sich der Veranstalter dazu durchringen konnte, die gesamte Messe platzen zu lassen.

Ob Apple sein noch nicht einmal offiziell angekündigtes Event zur Vorstellung des iPhone 9 diesmal zu einer reinen Onlineveranstaltung macht, oder ob die World Developer Conference von Apple im Sommer stattfinden kann, wird auch von der weiteren Verbreitung des Coronavirus abhängen.

Coronavirus bedeutet für Apple finanzielle Einbußen

Wegen des Coronavirus musste Tim Cook auch die Erwartungen der Aktionäre an das laufende Geschäftsquartal dämpfen – und das bereits vor der nun angekündigten Schließung der Läden. Dennoch erwartet Apple für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 63 und 67 Milliarden US-Dollar, was fünf bis neun Milliarden US-Dollar mehr sind als im letzten Jahr. Da der chinesische Markt aber 2019 einer der großen Wachstumstreiber für Apple insgesamt war, könnte sich diese Prognose als zu positiv erweisen.

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