Apple-Zulieferer auf neuen Wegen

Fisker will mit Foxconn ein E-Auto bauen - was hat es damit auf sich?

Wer wollte nicht alles ein Apple-Auto bauen? Jetzt tut sich Apple-Zulieferer Foxconn mit einem schillernden Unternehmen Fisker zusammen, um selbst ein Elektroauto auf die Beine zu stellen.

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Das Elektroauto-Startup Fisker will zusammen mit dem chinesischen Unternehmen Foxconn ein Elektroauto auf den Markt bringen. Foxconn hat noch nie ein Auto gebaut, Fisker schon. Dazu musst du wissen: Das frühere Unternehmen Fisker Automotive musste Konkurs anmelden, Namensgeber Henrik Fisker gründete danach ein neues Unternehmen mit dem fast gleichen Namen, musste sich allerdings noch mit dem chinesischen Unternehmen herumstreiten, das die Konkursmasse aufkaufte.

Es gibt allerdings erhebliche Zweifel, ob Fisker wirklich Chancen hat, ein Elektroauto bauen zu können. Das Unternehmen meldete einmal, dass man bei der Entwicklung einer Festkörperbatterie einen Durchbruch erzielt habe: Reichweite 500 km und Ladung in einer Minute hieß es damals. Daraus ist bisher aber nichts geworden. Das zwang das Unternehmen irgendwann dazu, zuzugeben, dass das erste Fahrzeug mit klassischer Lithium-Ionen-Technik arbeiten wird.

Daraufhin wurde mit dem Fisker Ocean ein schönes Mockup gezeigt, das angeblich von Magna gebaut werden sollte. Doch auch daraus wurde nichts. Nun hat Fisker angekündigt, das Auto zusammen mit Foxconn bauen zu wollen.

Und auch hier sollte der aufmerksame Leser aufmerken: Es handelt sich um eine sogenannte Absichtserklärung. Das bedeutet, dass man sich nett unterhalten hat und sich geeinigt hat, weiter zu reden. Mehr nicht.

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Fisker baute schon 2011 den Karma, ein an sich geniales Konzept. Man fährt elektrisch währen ein Verbrennungsmotor die Batterie lädt. Vorteile gegenüber reiner Elektrokutschen: über 500Km Reichweite, ist der Tank mal leer geht es ein paar Minuten und er ist wieder voll ;-)

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