Gegen- oder nicht doch besser miteinander?

Face ID oder Touch ID: Was ist in der Praxis von größerem Nutzen?

Face ID oder Touch ID: Was ist nützlicher? Es ist ein Thema, das viele Apple-Fans umtreibt. Zumindest im Bereich seiner Smartphones hat der Konzern die Frage für die Konsumenten jedoch beantwortet. Denn seit 2018 kamen nur noch Face-ID-Mobiltelefone auf den Markt. 2017 gab es noch den Mix aus iPhone X und iPhone 8 mit Touch ID. Gerüchteweise bringt Apple „irgendwann“ Touch ID ja zurück, im Display. Es stellt sich also die Frage, was in der Praxis von größerem Nutzen ist? Für beide System gibt es Argumente.

Von   Uhr

Während wir uns in diesem Diskussionsanstoß-Beitrag vor allem auf die positiven Seiten von Face ID und Touch ID konzentrieren, gibt es natürlich auch negative Aspekte. Entsprechend gibt es genügend Nutzer, die sich beide Systeme in einem Gerät wünschen, um die Schwächen des jeweils anderen Systems in manchen Situationen ausgleichen zu können.

Deshalb ist Face ID in der Praxis nützlich

  • Wenn Sie im Winter mit Handschuhen unterwegs sind, oder auf der Arbeit solche tragen müssen, können Sie mit Face ID in der Regel trotzdem Ihr iPhone entsperren.
  • Face ID ist deutlich sicherer als Touch ID, lässt sich nicht so leicht austricksen.
  • Face ID funktioniert auch dann, wenn Ihre Finger fettig oder anderweitig verschmutzt sind.

Deshalb ist Touch ID in der Praxis von größerem Nutzen

  • Sie können Touch ID mit mehreren Personen an einem Gerät einrichten. Apple hat dies zwar ursprünglich nicht so gedacht, doch in der Praxis nutzen viele Familien dieses Feature.
  • Touch ID funktioniert in der Regel auch dann, wenn Ihr Gesicht zerknautscht ist, und Sie im Bett liegen.
  • Touch ID funktioniert auch dann, wenn Sie an Karneval unterwegs sind, oder in der prallen Sonne. Denn in der Sonne hat Face ID wegen der Infrarotsensorik noch Nachteile (Apple will aber nachbessern).

Welche Gründe fallen Ihnen ein, warum wahlweise Touch ID oder Face ID in der Praxis der Vorzug zu geben ist?

Anzeige

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Face ID oder Touch ID: Was ist in der Praxis von größerem Nutzen?" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Ih hbe keine Finge. Desha Faceid beserr!

Prinzipiell bin ich überzeugt von FaceID, weil es tatsächlich sehr gut funktionert und im Gegensatz zu der Angabe im Bericht mein iPhone auch dann entsperrt, wenn ich früh morgens aus dem Bett krieche und aussehe wie ein Waschbär auf LSD.
Der einzige Negativpunkt für mich ist, dass ich bei TouchID mein auf dem Tisch neben mir liegendes Telefon mit einem Finger entsperren und bedienen konnte ohne mich vorher darüberlehnen zu müssen.

Seit Face ID gebe ich den Code viel öfter ein. Im Auto, als Beifahrer, wenn das iPhone in der Halterung zum Fahrer ausgerichtet ist. Wenn das iPhone auf dem Tisch, Sofa oder der Bettkante liegt und öfter mal, wenn ich zwischen Brille und Kontaktlinsen wechsle.

ich gebe FaceID eindeutig den Verzug. Ob mit oder ohne Brille, kein Unterschied, auch Sonnenbrille ist kein Problem.

FaceID ist eindeutig besser und bequemer. Bis eben auf die Fälle, in denen ich mich über das Smartphone beugen muss, um es zu entsperren. Aber mit TouchID müsste ich es in diesem Fall in eine Hand nehmen und mit der anderen entsperren. Auch nicht so bequem.

Nett ist es auch immer wieder, wenn beim Zahlen mit ApplePay die Kassenkraft völlig entgeistert ist, weil ich keinen Code eintippe und ich dann antworte 'nein ich zahle mit einem Lächeln' ;-)

Eindeutig FaceID! Das klappt auch mit nassen oder verschwitzten Fingern. Auch zerknirscht im Bett klappt es wunderbar. Einzig die Sonne ist ein Problem, aber auch nur ein kleines. Und es funktioniert bei einigen meiner Sonnenbrillen nicht. Die werden aber mit der Zeit ausgetauscht.
Bei TouchID musste man immer irgendwie den Finger erst trocknen, beispielsweise in der Badewanne oder beim Sport.

in der Badewanne?

Irgendeine Kinderschutzorganistion hat vor ein paar Jahren mal Aufkleber verteilt, damit man sich wenigstens die Displaykamera am Handy zukleben konnte. So sollte verhindert werden, dass Handys ohne Zustimmung Bilder der Kinder machen, die das Handy nutzen. Es gibt ja durchaus Hacks, die so etwas ermöglichen.
Dieser Schutz entfällt bei Face - ID vollkommen.
Und da sich auch Apple kaum gegen die Anwandlungen der NSA wehren kann, ist Apple da nicht besser als andere Hersteller.

FaceID funktioniert auch mit 2 unterschiedlichen Personen. Einfach das alternative Erscheinungsbild nutzen für die zweite Person.

sehr schönes Backdoor....

Die Frage ob FaceID oder TouchID in der Praxis besser ist, ist absolut überflüssig, da der User nicht die Wahl hat, er ein Gerät welches nur eine von beiden Möglichkeiten zur Verfügung stellt.
Daher finden 98% die ihnen zur Verfügung gestellte Möglichkeit zum entsperren als die bessere, eine andere gibt es nicht (ausser die Eingabe von PIN/Passwort, was alles als die schlechtere Möglichkeit erachten).

Wir können auch Vegetarier befragen ob lieber ein Schweineschnitzel oder Tofu in der Praxis besser schmeckt.

Face ID, ganz klar und eindeutig

Wenn jeder mal wirklich ehrlich ist, war TouchID die um einiges komfortablere Technik. FaceID ist nur dann besser, wenn man das iPhone sowieso in der Hand hat und darauf schaut. Außerhalb dieses Szenarios muss man deutlich heutiger den Code eingeben. Unter TouchID war das in absoluten Ausnahmefällen notwendig. Mit FaceID jeden Tag ein paar mal.

Von 6 auf XS gewechselt und beide mit Lifeproof fre auf der Baustelle genutzt. Bei dem 6er war das immer ein gefummel mit dem Finger. Kleiner Kratzer am Daumen hat gereicht und dann musste man trotzdem den Code eingeben. Beim XS reicht ein kurzer Blick und es ist entsperrt. Wenn man immer die Pläne auf dem Smartphone gespeichert hat ist das viel bequemer mit Face ID. Auch die Gestensteuerung, top

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.