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Namensstreitigkeiten

e*Message: Berliner Unternehmer verliert gegen Apple wegen iMessage 

Ein Berliner Unternehmer störte sich so am Namen von Apples Kurznachrichtendienst iMessage, weil seine Marke eMessage älter ist als Apples ”iMessage”. Er verklagte Apple. Doch ein Gericht wies die Klage nun ab.

Von   Uhr

Der Kläger Dietmar Gollnick ist Chef des Funknetzbetreibers e*message, der seit 2000 am Markt vertreten ist. Er stört sich an Apples Nachrichten-App die iMessages verschickt und meint, dass Apple die Markenrechte seines Unternehmens verletzt. Apple brachte sein Produkt iMessage  2011 auf den Markt. Mittlerweile heißt Apples App nur noch "Messages" oder auf Deutsch "Nachrichten". Der Dienst heißt nach wie vor iMessage.

Vor Gericht scheiterte der Berliner Funknetzbetreiber. Das Landgericht Braunschweig wies die Klage ab, doch damit könnte der Rechtsstreit noch nicht beendet sein.

Bei eMessage handelt sich um einen sogenannten Pagerdienst. Mit diesem ist zwar wie bei iMessage die Übertragung akustischer, numerischer und alphanumerischer Nachrichten möglich, doch der Versand ist unidirektional. Der Empfang ist aufgrund der verwendeten Frequenzen auch in Kellern, Garagen und Fahrstühlen möglich, was ihn für Rettungsdienste, Sicherheitsorgane und ähnliche Bereiche interessant macht.

Das Gericht meint, dass es keine Verwechslungsgefahr - und um die geht es im Markenrecht zwischen "e*Message" und "iMessage" gibt. Die Tätigkeitsfelder seien sich nur "gering ähnlich".

Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, kann der Kläger Berufung einliegen. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Davon will Dietmar Gollnick das weitere Vorgehen abhängig machen.

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Das einzige was bei mir dieser Artikel bezweckt hat ist, dass ich mir jetzt mal dieses e Message angucken werde.

Warum liest du den Artikel denn dann überhaupt?

Der Artikel ist überholt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unidirektional

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