Enthüllungsbericht

Deshalb ist Trumps iPhone Staatsfeind Nummer 1

Deshalb ist Trumps iPhone Staatsfeind Nummer 1. US-Präsident Donald Trump hat Phasen, in denen er gerne Dinge kritisiert. Auch Apple gehörte schon zu den Opfer seiner öffentlichen Äußerungen. Trotzdem nutzt er weiterhin privat wie beruflich ein iPhone. Tatsächlich verwendet der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sogar drei, wie jetzt ein Enthüllungsbericht der New York Times dokumentiert. Den kanzelte Trump allerdings bereits als „soooo falsch“ ab.

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Tut er’s oder tut er es nicht? Die New York Times behauptet, dass Donald J. Trump regelmäßig alte Freunde von einem iPhone aus anruft, um mit ihnen über Gott und die Welt zu sprechen. Das weist der US-Präsident entschieden zurück. Natürlich.

2 + 1 = Alarmstufe Trump

Dem Bericht zufolge setzt Trump gleich drei iPhones ein. Zwei seien offizielle Geräte, die von Spezialisten der Nachrichtendienste entsprechend präpariert wurden, damit sie auch in dem sensiblen Umfeld der höchsten US-Politik Einsatz finden können. Eines nutzt Trump zum Twittern, ein anderes für offizielle Anrufe.

Ein weiteres allerdings sei das private Gerät Trumps. Damit riefe er immer wieder alte Freunde an und führe Privatgespräche. Es wurde nicht präpariert und deshalb würde es – der NY Times zufolge – mindestens von Nachrichtenbehörden aus China und Russland abgehört. Das hätten auch „Offizielle“ zu Protokoll gegeben.

Der sture Donald?

Versuche, den Präsidenten dazu zu bewegen, die Geräte weniger oft zu verwenden, seien fehlgeschlagen. Trotzdem werde er zuletzt gezwungen, offizielle Gespräche ausschließlich über sichere Leitungen zu führen.

Bei seinen privaten Gesprächen bangen Mitarbeiter nur, er möge keine sicherheitsrelevanten Dinge ausplaudern, die dann in die falschen Hände gespielt werden.

Will China Trump manipulieren?

Die Sorge unter ehemaligen und aktuellen „Offiziellen“ sei groß. China werte die abgehörten Gespräche aus und wolle Strategien entwickeln, Donald Trump zu manipulieren. Für welche Argumente ist Trump besonders empfänglich, auf welche Personen hört er besonders – diese und weitere Erkenntnisse soll die chinesische Administration dann einsetzen, um ihren Willen beim US-Präsidenten durchzusetzen, auch um eine weitere Eskalation eines Handelskriegs zu vermeiden.

Bis hierhin hört sich das alles an wie aus einem Krimi. Doch auch der Rest des New-York-Times-Berichts bringt zwar viele Details ans Licht. Echte Belege für die Behauptungen präsentiert er leider nicht. So steht am Ende das eine Wort gegen das andere.

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Ihr habt Probleme, Politik hat hier nichts verloren, reicht mi wenn ich schon keine Nachrichten mehr sehen kann. Unsere auch so freie Presse.

@MisterX: Mit wem spricht Du eigentlich? Die Seite hat Informationen präsentiert. "Beschwert" hast Du dich? Wer hat denn dann ein Problem gehabt?

Da kommt noch viel mehr. Für Trump (wie für deine Vorgänger auch) muss es Orte des Bösen geben. Damit kann man wunderbar von eigenen Problemen ablenken. Funktioniert auch bei uns in gewisser Weise.

Dass die Amis gerne Vermutungen als Tatsachen verbreiten haben wir ja vor kurzem mit den Spionage-Chips (17 !!! Quellen hatte Bloomberg) gerade hinter uns. Nun sind zwischendurch mal wieder schnell die Russen dran, damit die Amis Marschflugkörper in Massen bauen können - um andere zu bedrohen. Hat man ja an der Türkei gesehen, wie das geht. Oder auch an Kanada oder Mexiko.

Erfrischend (und realitätsnah) dann wenigstens der letzte Absatz des Autoren hier. Obwohl es wirklich Banane ist, ob Trump 2 oder 3 Handys hat. Drei Jahre hat er noch, höchstens.

Aber Leute - da kommt noch viel mehr! Unberechenbar, egoistisch, aggressiv und ein Stückweit entfernt von der Wahrheit. Mehr muss man dazu nicht schreiben.

P.S.: Zu Mister X: Nachrichten muss man nicht sehen oder hören. Sollte man aber hin und wieder. Augen zu ist nicht die Methode. Verändern kann man nur mittels Fakten, auch wenn diese verschleiert sind. Wir wissen doch alle, dass die Amis nicht das Vorbild für Menschenrechte sind. Waren sie bei den eigenen Ureinwohnern nicht, waren sie nicht bei der eigenen schwarzen Bevölkerung, auch nicht bei Andersdenkenden der Mc Cathy-Zeit nach dem Krieg und auch nicht in Chile, als sie den Faschisten Pinochet benutzten um einen demokratisch gewählten Präsidenten aus dem Amt "zu heben" (meint umbrachten) und auch nicht als sie das Märchen von den ABC-Waffen des irakischen Präsidenten von ihrem US-Außenminister vor der UNO verkündeten - sie wurden ja nie gefunden. Es gibt so viele Beispiele, die rein gar nichts mit Freiheit und Menschenrechte zu tun haben. Allerdings weiß man das nur, wenn man Nachrichten verfolgt und seine eigenen Schlüsse zieht ... und dann vielleicht irgendwann auch mal handelt.

@gast22

Lange Eloge, zum Teil zutreffend.

An die von Ihnen prognostizierten max.
3 Restjahre für DT als POTUS glaube ich allerdings nicht.
Es sei denn, Sie verfügen über relevante Gesundheitszustandsinformationen zum Präsidenten oder kennen gar Anschlagskomplotte.

Donald Trump verfügt intern in den Staaten über ein weit höheres Maß an Zustimmung als man dies hier in Europa immer so glaubt oder glauben will.

Das kann man positiv oder negativ sehen, aber ich denke, wir müssen uns hier in Europa auf zwei volle präsidiale Amtszeiten einrichten.

Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass dies hier die falsche Plattform für Politik ist.

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