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Kostenfalle Windows: Bundesregierung zahlt eine Million Euro für Windows 7

IT-Support kostet Geld – und zwar nicht wenig. Das merkt derzeit die Bundesregierung. Die betreibt noch immer PCs mit Windows 7 und bekommt dafür nun nicht nur sprichwörtlich die Rechnung.

Alles hat seine Zeit, bei Microsoft auch Software. Der Konzern aus Redmond garantiert Kunden Support für seine Betriebssysteme (und Apps) über einen Zeitraum von „10“ Jahren. Dieser Umstand ist bekannt und dennoch sind einige Großkunden immer wieder überrascht. Die Bundesregierung etwa.

Windows 7 seit kurzem ohne Support

Im Mai 2008 stellte der Konzern aus Redmond das Betriebssystem Windows 7 erstmals vor. 2009 veröffentlichte Microsoft dann Windows 7 im Oktober. Man hätte also durchaus wissen können, dass der Support irgendwann endet. Tatsächlich bot Microsoft sogar noch ein wenig Karenzzeit: Erst am 14. Januar 2020 wurde der Support für die Software offiziell beendet.

Geht nun die Welt unter? Ein klein wenig zumindest. Denn noch immer kann man das Betriebssystem installieren und nutzen. Doch der Hersteller sorgt nicht mehr für die Sicherheit des System – und das ist ein Problem.

Bundesregierung ohne Überblick

Gerade die Sicherheit von Software ist in einem sensiblen Umfeld wie dem des Bundestags besonders wichtig. Zeit hatte man genug, um die IT-Infrastruktur umzurüsten. Doch geschehen ist wenig.

Eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion förderte erschreckende Zahlen zu Tage. Noch immer seien „mindestens“ 33.000 PCs zum Stichtag mit dem alten Betriebssystem ausgestattet. Genaue Zahlen konnten nicht ermittelt werden. Ein weiterer Grund für mehr als nur Stirnrunzeln.

Teure Instandhaltung

Microsoft jedoch bietet für Unternehmen und Behörden ein „Extended Security Update“-Progamm an. Der parlamentarische Staatssekretär Günter Krings (CDU) geht davon aus, dass 2020 „circa“ 800.000 Euro Kosten alleine für die genannten 33.000 Rechner entstehen. Das Handelsblatt geht jedoch von einer beachtlichen Dunkelziffer aus, entsprechend dürften die Kosten allein für den Bund noch höher ausfallen. Denn Krings gibt zu, dass die konkrete Zahl nur schwer zu ermitteln sei, da es keine „zentrale Übersicht“ gäbe.

Länder ebenfalls noch mit Windows 7 unterwegs

In den Landesverwaltungen komme auch häufig noch Windows 7 zum Einsatz. Allein in Berlin seien 20.000 Rechner noch mit dem „alten“ Betriebssystem ausgestattet. Auch hier dürften also weitere Kosten entstehen.

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Bei dieser Ahnungslosen , unfähigen Regierung wundert mich gar nichts mehr!

Genau, die Politiker müssen ja für alles herhalten und sind natürlich auch für die IT zuständig. Heute hat es geregnet, verdammte Merkel! Es ist ein einseitiger Bericht, es wird nicht erwähnt warum und welche Rechner noch auf 7 sind, evtl. gibt es dafür gute Gründe. Z.B. Läuft die verwendete Software schon auf 10? Es kann auch sein das eine Neuanschaffung derzeit teurer ist als den erweiterten Support einzukaufen, wer weiß es schon, und auch hier wieder ein nicht sehr seriöser Journalismus, geschweige denn ausführlich recherchiert.

Hahaha, sehr geil, schön verpennt....

kostenfalle mac:
auch das neueste mac os lässt sich nicht auf alten macs installieren und für die vorgängerversionen werden nicht auf ewig sicherheitsupdates zur verfügung gestellt. somit sind auch alte macs ungeschützt, da sie keine sicherheitsupdates mehr erhalten. workaround: neuen mac kaufen.
was ein dummer hetz-artikel...

Gähn, ich würde sagen Thema Verfehlung....6, setzen ;-)
Es geht nicht um MAc‘s, die nach 8 Jahren auch noch Updates bekommen.
Für unsere Regierung kam völlig Überraschend Win10 auf den Markt und nun können Steuergelder wieder verprasst werden. Also Windows Fanboy, ruhig bleiben und weiter patchen :-)

ja welche Updates bekommen die Macs den noch nach acht jahren? :) Du scheinst ja alle Vorrteile eines Apple-Fanboys zu bestättigen... Tatsache ist das bei den meisten Macs bereits nach fünf - sechs Jahren nicht einmal noch der Browser aktualisiert werden kann. Und es ist dann genauso wenig möglich einen anderen aktuellen Browser zu installieren. Also da bleibt dann nur mehr der "GÜNSTIGE" Neukauf bei Apple. Als Fanboy wirst du natürlich sagen: das ist gut so
o d e r ich brauche für meine Arbeit keinen Browser... Dann viel Spass in deiner abstrusen Apfel-Welt aber verschone uns hier mit deinen symptomatischen Begleiterscheinungen..

Auf meinem MacBook Pro 15 aus 2012 konnte ohne Probleme das neueste MA OS Catalina installiert werden. Sicherheit ist auch in 2020 voll gegeben. Der Rechner startet, nach Einbau einer SSD, in 15 Sekunden. Sie sollten bei den Fakten bleiben.

Bei den Bearbeitungszeiten von einigen Behörden muss man davon ausgehen, dass diese noch mit Windows 98 hantieren. Traurig und beschämend, dass die hochgelobte und voranschreitende Digitalisierung eigentlich nur im Kriechgang läuft.

Wenn man nur langsam genug bleibt, schafft man es vielleicht genau bis zum Produktende von win10 auf selbiges upzugraden! Nur so kann die Nutzung unzeitgemäßer Software gesichert werden!!

Schon merkwürdig die verwenden auch kein MacOS.
Genauso wenig wie 94% der Menschheit insgesamt.
Und all die vielen Firma rund um den Erdball verwenden auch ebenfalls kein MacOS.
Da stehen viel eher Linux -Geräte.
Warum das alles nur. Die zahlen jetzt auch noch Unsumen um Ihr geleibtes WINDOWS behalten zu dürfen. Wo doch Apple so gut ist, besser ist und am betsen von allen ist.
Also ihr Fanboys
also das müßte euch schon mal zu denken geben..... ;)