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Apples Studio Display: Integrierter Speicher, wechselbare Standfüße und mehr

Apples neues Studio Display ist seit wenigen Tagen erhältlich und damit kamen einige interessante Fakten ans Licht, die wir dir nicht vorenthalten möchten.

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Der Nachfolger des Thunderbolt Displays ist verfügbar und macht in den Tests eine gute Figur (abgesehen von der Webcam). Mittlerweile ist das Studio Display auch bei den ersten Käufer:innen angekommen. Mit der Veröffentlichung sind einige neue Details ans Licht gekommen, die den Standfuß, das Stromkabel, den A13 Bionic sowie die „Hey Siri“-Funktion betreffen. Doch fangen wir mit der kuriosesten Information an: dem Stromkabel.

Das Stromkabel des Studio Displays ist abnehmbar, aber du solltest es nicht versuchen

Anders als beim Mac mini, iMac oder Mac Studio setzt Apple beim Studio Display auf einen speziellen Netzstecker. Dieser ist dem des großen HomePods gar nicht so unähnlich. Entsprechend gibt Apple an, dass du ihn nicht entfernen kannst. Natürlich ist dies die halbe Wahrheit. Wie @StellaFudge auf Twitter mitteilt, lässt sich das Kabel sehr wohl entfernen, aber leider nur mit einem Spezialwerkzeug für Apple Stores und autorisierte Serviceprovider. Da Apple allerdings auf einen eigenen Anschluss setzt, kannst du das Kabel nicht nachkaufen, sondern musst dich ohnehin an Apple wenden. Das Gute daran ist, dass bei Kabelbruch nicht das gesamte Display gewechselt werden muss.

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Standfuß nachträglich ändern

Beim Bestellvorgang deines Studio Displays musst du dich für einen von drei Halterungen beziehungsweise Standfüßen entscheiden. Apple teilt dazu mit:

Hinweis: Alle Standfüße und Mount Adapter sind integriert. Du kannst sie nicht austauschen. Darum ist es wichtig, die Anforderungen deines Arbeits­platzes schon beim Kauf zu berücksichtigen.

Wie MacRumors aus einem internen Apple-Dokument erfahren hat, ist ein nachträglicher Tausch dennoch möglich. Dazu musst du lediglich einen Termin im Apple Store oder bei einem Apple Serviceprovider ausmachen. Die Mitarbeiter:innen können dann deinen Wunschstandfuß verbauen. Jedoch variieren die Preise je nach Region und Standfuß. Außerdem kommen Kosten für den Umbau hinzu. Konkrete Zahlen konnte die Website nicht in Erfahrungen bringen, aber es ist dennoch gut zu wissen, dass die Auswahl bei der Bestellung nicht endgültig ist.

A13 Bionic: Großer Speicher für ein Display und „Hey Siri“

Einmal mehr verwendet Apple seine A-Chips wieder. Im Studio Display kommt ein A13 Bionic zum Einsatz, der im iPhone 11, iPhone 11 Pro, dem iPhone SE (2. Generation, 2020) sowie dem iPad (9. Generation) für ausreichend Leistung sorgte. Bereits damals bot Apple kein Gerät mit weniger als 64 GB Speicher an und setzt dies auch im Studio Display fort. Laut Twitter-Nutzer „Khaos Tian“ nutzt das Display jedoch nur zwei GB für Firmwareupdates. Es darf spekuliert werden, weshalb Apple dem Display übermäßig viel Speicher spendiert. Ein möglicher Grund kann die Massenfertigung, die Apple mit dem größeren Speicher günstiger kommt als eine neue Variante zu entwickeln. Immerhin lässt Apple noch immer das iPhone 11 sowie das iPad 9 mit dem A13 Bionic und mindestens 64 GB produzieren. Interessanterweise läuft auf dem Studio Display die Vollversion von iOS 15.4 und erhält somit parallel zum iPhone und iPad Aktualisierungen.

Weiter hat der Chip noch einen großen Vorteil für Nutzer:innen mit älteren Macs. Der A13 Bionic erlaubt die Verwendung von „Hey Siri“. Bislang war die Funktion nur auf einem MacBook Pro aus 2018 oder neuer und dem iMac aus 2020 oder neuer verfügbar. Durch die Leistung des A13 sowie die integrierten Mikrofone des Studio Displays wird das Feature für MacBook Pro ab 2016, das MacBook Air ab 2016, den iMac Pro, den Mac mini ab 2018 sowie den Mac Pro ab 2019 nachgereicht, wenn das Gerät an Apples neuestes Display angeschlossen wird. Gleiches gilt natürlich auch für 3D-Audio sowie den Folgemodus der Webcam (Center Stage). 

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