Was ist Apples Sicherheitschip?
Grundsätzlich gibt es zwei Ausführungen des Sicherheitschips in den Apple-Produkten. Im iPhone und iPad ist er eher als Secure Enclave bekannt und kommt seit der Einführung von Touch ID im Jahr 2013 zum Einsatz. Später erfolgte eine Variante für den Mac, die Apple als T2-Chip bezeichnet. Beide sollen dafür sorgen, dass deine sensiblen Daten sicher sind. Dazu gehören hinterlegte Kreditkartendaten, dein Fingerabdruck oder Informationen zu deinem Gesicht für Face ID.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
Durch das geschlossene und unabhängige System soll man verhindern, dass Entwickler darauf zugreifen können – auch wenn die Funktionen verwendet werden. Im Fall der biometrischen Absicherung sagt der Chip etwa nur, ob die erkannten Daten korrekt sind oder nicht. Zusätzlich werden durch den Sicherheitschip verschiedene Systemfunktionen wie der Startvorgang überwacht.
Die Sicherheitschips sind in allen iPhone- und iPad-Modellen mit Touch ID oder Face ID sowie in zahlreichen Macs, dem Apple TV, HomePod und allen Apple-Watch-Modellen zu finden.
Wieso ist der Sicherheitschip nun unsicher?
Bereits vor einigen Jahren hatten Hacker Teile des Chips entschlüsseln können. Damals gelang es aber nicht auf die Private Keys zuzugreifen, um Nutzerdaten auslesen zu können. Der neueste Hack umfasst jedoch genau diese Sicherheitsfunktion. Wie chinesische Hacker des Pangu Teams aussagen, soll sich die Lücke auch nicht beheben lassen, da es weniger eine Software- als Hardware-Schwachstelle ist, die erst mit einer neuen Hardware-Generation geschlossen werden kann.
Durch die gefundene Schwachstelle können die Hacker auf alle darauf gesicherten Daten zugreifen. Allerdings sollte man nicht gleich in Panik verfallen. Denn dein Gerät lässt sich nicht aus der Ferne angreifen, sondern der Hacker benötigt physischen Zugriff und viel Zeit mit dem Gerät. Daneben hat Apple die Lücke bereits geschlossen, sodass nur Geräte mit einem A7 bis A11 Bionic angreifbar sind. Die neusten iPhones und iPads mit A12 und A13 Bionic sind nicht betroffen.








