Preisschock

Darum ist mehr RAM bei den neuen Macs mit M1-CPU so teuer

Wieso kosten 16 GByte RAM bei den neuen MacBooks und dem Mac mini mit M1-Prozessor so viel mehr? Wir liefern eine mögliche Erklärung.

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Den Mac mit M1-Prozessor gibt es derzeit mit maximal 16 GByte RAM. Schon bei der Präsentation waren Profis verdutzt und schließlich verärgert über den Aufpreis von 8 auf 16 GByte RAM. Der liegt bei stolzen  224,20 Euro. Das ist viel Geld.

Apple hat beim M1-Prozessor vieles anders gemacht als Intel. Weil alter Ballast wie die x86-Kompatibilität über Bord geworfen wurde, soll der neue Prozessor, der eigentlich ein System-on-a-Chip ist, deutlich schneller arbeiten als frühere Geräte. Im M1, der bei allen neuen Macs gleich getaktet ist, wurden acht CPU-Kerne untergebracht, darunter vier besonders schnelle Kerne. Der L1-Instruktionen-Cache ist 192 KByte groß, der L1-Daten-Cache ist 128 KByte groß - wohlgemerkt für jeden der vier schnellen Kerne. AMD und Intel haben um Größenklassen kleinere Speicher.

Wo ist der Arbeitsspeicher des M1?

Der Arbeitsspeicher ist ebenfalls in den Package untergebracht, in dem auch der System-on-a-Chip integriert ist. So kann er zwischen CPU und internem Grafikprozessor als Unified Memory geteilt werden. Der Umweg über den  PCIe-Bus ist hierfür nicht nötig.

Im M1 steckt eine Grafikeinheit - mit noch einmal 8 Kernen. Dazu kommt noch die Neural-Engine mit 16 Kernen, die Secure Enclave und - nicht zu vergessen ein Image Signal Processor sowie der Thunderbolt- und USB-4-Controller und die RAM-Schnittstelle. All das steckt in einem Chip. Erste inoffizielle Messungen ergeben Geschwindigkeitszuwächse gegenüber dem i9 von Intel von ungefähr 60 Prozent. 

Wie schafft Apple diese enorme Leistung?

Das Stichwort heißt vertikale Integration und ist so ziemlich das genaue Gegenteil der Intel-PC-Welt: Apple kann nun alle Einzelteile der Macs perfekt aufeinander abstimmen und Leistungsprobleme direkt angehen, weil sie fast alles selbst in der Hand haben. Das war bei der Liaison mit Intel nicht der Fall.

Der Umstieg auf den M1 behebt mehrerlei Schwierigkeiten: Intel bestimmt nicht mehr, wann es Sinn stiftet, einen neuen Mac mit besserem Prozessor zu kaufen, sondern Apple. 

Was bringt der Apple Silicon M1 dem Nutzer?

Die Macs werden durch den M1 nicht teurer, aber deutlich schneller. Vor der Präsentation dachten nicht wenige Kommentatoren, dass sich Apple den Geschwindigkeitsvorteil in Gold aufwiegen lässt. Wer das nach der Vorstellung immer noch behauptet, ignoriert einfach die Fakten. Das Macbook Pro 13 Zoll wird ab 1.412,45 Euro verkauft, das MacBook Air ab 1.100,50 Euro und der Mac mini ab 778,85 Euro. Hierbei ist jeweils das kleinste Modell mit 8 GByte RAM gemeint. Dafür - oder mit 16 GByte - erhält der Nutzer ein perfekt abgestimmtes System. So etwas gab es auch von Apple bisher nicht. Aber es ist eben auch ein anderer Prozessor - einer mit 16 GByte Speicher im Package. 

Bringt mehr RAM viel mehr?

Lasst uns doch erst einmal testen, ob man im Alltag überhaupt mehr als 8 GByte bei dem neuen Betriebssystem und der neuen Prozessorarchitektur braucht und du dir die Investition von rund 220 Euro für 16 GByte vielleicht sogar sparen kannst.

Denn machen wir uns nichts vor - die Vorstellung, dass viel RAM wichtig ist, stammt aus der x86-Welt. Die hat Apple nun verlassen. Beim iPhone gibt es die Differenzierung nach RAM übrigens gar nicht. Apple bestimmt hier einfach, was sinnvoll ist und bietet eine nach Ansicht der zufriedenen Kunden eine abgerundete und gute Leistung.

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Genau diesen Gedanken hatte ich auch. Wenn iPad Pro und iPhone 12 zum Beispiel 4K Videos mit 60 Frames wesentlich schneller rendern als die teuersten Intel-Macs, und dies mit 4 oder 6 GB RAM und Prozessoren, die nur die Hälfte des M1 leisten, dann brauchen Apples M1 Macs möglicherweise überhaupt nicht mehr RAM.

Selten so viel Unsinn gelesen.
1) Der USB4/Thunderbolt-Chip stammt von Intel und ist nicht Teil des M1
2) Iphone und iPad suspendieren Apps im Hintergrund oder schmeißen sie gleich ganz aus dem Speicher. Der Mac macht das nicht, auch nicht mit dem M1. Deshalb bleiben die RAM-Anforderungen in ähnlichen Höhen wie unter Intel - schließlich sind Betriebssystem und Programme noch dieselben, und dort wird entschieden, wie RAM genutzt wird. 8GB sind da heutzutage schon recht knapp, wenn man nicht selbst alle nicht aktiven Programme manuell schließen will.
3) Intel und AMD haben kleinere L2-Caches. Aber "Größenklassen", also Faktoren jenseits der 10, liegen da nicht dazwischen.
4) Warum genau sind nun die zusätzlichen 8Gb so teuer? Die Antwort darauf kann ich nicht im Artikel finden.

Genau die Frage zu 4) stelle ich mir auch. "Lass uns erstmal testen" beginnt der Absatz und dann - noch Werbung. Pseudo-Journalismus, Werbung getarnt als Fake-Journalismus, so kommt diese Seite rüber!

Sie scheinen übermüdet zu sein. Es ist bekannt, dass Apple nicht auf Promotionen setzt und die Werbung selbst schaltet.

Der USB4/Thunderbolt-Chip ist tatsächlich von Apple entwickelt und ist Teil des SoCs.

Selten so viel Unsinn gelesen:
1) Der USB4/Thunderbolt-Chip stammt von Intel und ist nicht Teil des M1.

Ist er eben doch und genau deshalb gibt es auch nur Modelle mit 2 Ports. Apple wird vermutlich erst im M2 2 USB4/Thunderbolt Controller auf den Chip bringen.

Zu 4) wir haben das jetzt konkretisiert.

Zu Frage 4: Der Artikel ist irgendwie irreführend.
Nach dem Lesen hab ich mal die Preise für mehr RAM bei den Intel Macs recherchiert. Immer mindestens 400€ für 16GB RAM

Also sind 8GB für 200€ extra zwar teuer, klar. Aber nicht ungewöhnlich für Apple und vor allem keine Besonderheit bei den M1 Geräten.

entlastete (früher) die langsame Festplatte. Heute sind statt derer Flashspeicher verbaut. Die sind deutlich schneller und benötigen vermutlich weniger RAM. Aber sie haben aber eine auch deutlich begrenzte Nutzungsdauer, insbesondere bei intensiven Schreibvorgängen. Offensichtlich geht die Computer-, Pad- und Smartphone Industrie, also nicht nur Apple, davon aus dass die Leute das Ding fortschmeissen Bevor der Speicher den Geist aufgibt. Also in kurzen Zeitabständen ständig neue Geräte kaufen. Bei den Smartphones haben sie dieses Verhalten schon recht gut anerzogen. Der urbane Lifestyle dürfte die Müllberge und CO2 Bilanz ganz schön verhageln.

kann auch den Flash entlasten, die Anzahl der Schreibvorgänge reduzieren und dessen Lebensdauer damit verlängern. Ganz sinnlos ist viel RAM also nicht.

So viel aufgeblähter Text, nur um die Frage in der Überschrift nicht zu beantworten...

Hab selten so einen sinnfreien Artikel gelesen. Auf keine der zu Recht aufgeworfenen Fragen wird auch nur annähernd eingegangen. Von Fake - News würde ich zwar nicht reden, aber solche Artikel tragen schon sehr deutlich zum steigenden Frust und Abneigung gegenüber der Journalisten - Front bei.

Dabei sind die Fragen schon interessant:

1. Braucht man in den neuen Macs viel RAM? Ich mache beispielsweise viel Musik und habe große Sample - Bibliotheken, wo oft mehrere GB geladen werden müssen. Ändert sich durch einen schnelleren Prozessor und eine andere Prozessorstruktur etwas?
2. Warum ist das RAM bei Apple so teuer?
3. Warum ist das RAM bei den derzeitigen Modellen auf max. 16GB begrenzt.

Liebe Redaktion, darauf hätten ich gerne Antworten.

Also bei 1 verweisen wir mal auf die Zukunft ;) Wenn das Gerät zu testen ist, wird das auch beantwortet :)
Das RAM ist im Package des SoC integriert - das heißt wir sind dann einfach bei einem SoC mit 8 oder 16 GByte. Beim M1 lassen sich offenbar auch nicht mehr integrieren. Das bedeutet: Warten auf den M2 oder wie er auch heißen mag.

1) Richtig die neuen M1 benötigen deutlich weniger RAM die Verarbeitung von sehr großen Datenmengen wird schon auf Grund der deutlich besseren Latenz Zeit erheblich schneller. Welche Software nutzen Sie ?
2) Weil der RAM nicht zusätzlich in einem Slot eingesteckt wird ,sondern integraler Bestandteil im M1 ist (Der RAM ist im M1 verbaut) Man bekommt sozusagen nicht mehr RAM sondern einen anderen Prozessor der 16 GB RAM hat
3) Das kann Apple beantworten, würde aber sagen, dass der Kostenaufwand einen dritten Prozessor mit mehr RAM zu entwickeln und auch zu fertigen, in keiner relation zum Nutzen steht. (Performance/Kosten)

Wir testen gerade dem M1 mit 8 GB Ram und sehen, dass er in allen Bereichen deutlich schneller ist als Vergleichbare x86 er auch im Vergleich mit Windows10

Selten so viel Durchfall auf einmal gelesen. Die Leistungsdaten mögen beeindruckend so - zumindest in Tests. Aber ob das Ganze auch beim einzelnen spürbar ankommt wird sich erst zeigen wenn es genügend "echte" Erfahrungsberichte gibt. Trotzdem bin ich für mich da wirklich optimistisch. Aber es gibt neben der Entlastung der fest verbauten SSD mit prinzipbedingter Abnutzung (würde eigentlich jemand ein Auto mit fest verschweißten Reifen kaufen?) auch triftige Gründe für mehr RAM. Das immer wieder gern genutzte Multitasking ist da so ein Grund. Wer nun einmal mehrere hungrige Anwendungen auf am besten mehreren Bildschirmen gleichzeitig offen hat möchte meist nur ungern swapping erleben.
Und ja auch Apple kauft beim RAM nur Standardtechnologie. Eventuell etwas bessere Komponenten - gibt es ja beim x86-PC-Zeug auch, aber selbst bei hochwertigen Servern und mit registered ECC ist der Preisunterschied deutlich geringer.

Um mal auf die frage zurück zu kommen warum die 8GB mehr soviel kosten. Das RAM ist teil vom SOC, im selben verfahren hergestellt. Das sind teure Quadrat Millimeter. Dafür ist es aber sehr sehr schnell. Nicht vergleichbar mit RAM Riegel auf dem Motherboard.

Wir haben das noch einmal konkretisiert.

Warum ist er denn nun teurer? Was ist nur aus MacLife geworden? Kennt jemand eine seriöse Alternative zu MacLife?

Ich finde sowohl von Journalisten-, als auch von Youtube/Vlogger- und Enduser-Seite dieses Hin&Her-Gebashe ziemlich seltsam. Alle haben eine Meinung, aber niemand hat eine Ahnung. Noch hat ja niemand die Geräte real life getestet. Außer den technischen Eckdaten weiß niemand außerhalb Apple gar nichts. Und schon bekommt man Kaufempfehlungen oder hört, die neuen Geräte taugen gar nix etc. Ich warte jetzt erstmal ab, bis man die Geräte A) kaufen und dann auch B) testen kann ;-)

Der einzige und wahrscheinlich wahre Grund warum der M1 auch mit 8 GB gut auskommen könnte wäre die SSD.

Aber da sich die integrierte Grafikeinheit die 8 GB mit den anderen Prozessen teilen muss, würde ich ehrlich gesagt in keinem Fall auch nur 1 Minute darauf verschwenden weniger, als die 16 GB zu ordern. Zumal und das wiegt noch weit schwerer wir hier über ein System reden, welche nicht im geringsten Upgrade fähig ist!

Der Aufpreis für mehr RAM bei den Intel-Versionen unterscheidet sich nicht von dem der M1-Version.

Bereits die Grundannahme in der Überschrift ist falsch, von der fehlenden Antwort im Text ganz zu schweigen...

Achtung, hier werden Ansichten zur stark nachlassenden Qualität von MacLife zensiert bzw. sogar gelöscht!

Darum ist mehr RAM bei den neuen Macs mit M1-CPU so teuer
>>>> Beim M1 ist der RAM integraler Bestandteil vom Proßessor und damit fester Bestandteil vom M1
Es gibt einen M1 mit 8 GB RAM und einen mit 16 GB RAM der Arbeitsspeicher wird nicht in einem eigenen Baustein oder Slot verbaut. Das bringt erhebliche Vorteile, Was den M1 so schnell macht ist das er für Rechenleistungen deutlich weniger Latenz Zeit hat als Vergleich bare x86. Apple hat hier ein ganz neues Konzept vorgestellt. Das HW und Software in einem System optimiert werden ist auch nichts neues. Apple hat so vor sehr langer Zeit angefangen und bei Spiele Konsolen ist das schon immer üblich. Da wurde auch niemand jammern ..."ohhh ich kann auf der neuen xBOX meine Nintendo Spiele nicht laden..." Mein Tipp überlegt erst mal wozu Ihren einen Computer überhaupt nutzt, dann kann man entscheiden was die beste HW ist ....

Noch in eigener Sache ich habe nicht mit Mac Life oder dem Artikel zu tuen. Genau wie Ihr, bin ich ein Leser und arbeite bei einem großem Unternehmen in der IT -Sicherheit. Wir haben hier sehr viele Macs und x86 Rechner im Einsatz. In der Hauptsache, machen wir aktuell ,Sicherheitstest, damit die neuen Mac für unsere Anwender freigegeben werden können. Die Performance Test machen wir "nebenbei" schon seit Jahren bei aller neuen HW mit.

Mein Gott - was das wieder ein sch..ist von Apple und wird : Wenn man nur mal an die Zukunft denkt
- dann setzt sich das nachher
wieder durch ..
Und alles in einem "Kern" So ein schwachsinn ( was wollen die denn machen - wenn das dann irgendwann auch wieder an seine Grenzen stösst mehr davon auf ein Board - na machen die anderen - ja auch -( gehen die von Intel weg ...bescheuert sowas ...)
Oder - hätte man denn nicht gleich wenigstens von Anfang an ... den M1 modular aufbauen können :
So Module - auf einem SoC - dann könnte sich doch jeder das jewilig gewünschte Modul - Im Baukastensystem - was auch super wäre - doch selbst aussuchen ;
So denkt man natürlich nur an jetzt und wieder an den Fortschritt - als wenn es das alles wäre ...

Naja- gut - das ganze wäre dann natürlich erheblich teuerer - aber so hat man nur erstmal den Fortschritt und kann trotzdessen - das ganze mal wieder einen noch höheren Wirkungsgrad als zuvor schon mitbringt - nur die verfügbaren z.Zt. ordern: Kann Apple nicht auch mal was richtig machen ...!?

Erst hört man gar nichts von denen - und weiss gar nicht - ob die noch an Innovationen arbeiten - dann kommen die mit Watch und vielem anderen und jetzt auch noch mit so einem blödsinn wie mit M1

Ne ne nee..da bleibe ich doch lieber bei der gewohnten - Samthandschuhnummer mit Windows oder gebe lieber mehr - wie vorher schon - für gleichwertige Leistung aus - jetzt noch viel mehr - dazu ist Windows ja wenigstens noch im Serienmarkt - an den Fenstern und Türen mit leckerer Lakritze vergittert und dazu noch Antivierenscanner und an den Wochenenden- Treiber suchen und cleanen - was soll man denn mit dem Mac machen - wie langweilig..

Und am Ende hätte ich dann ja auch noch - einie hohe Summe zum Abschreiben - bei dem Mac - mit dem blöden Werterhalt ja auch nicht gerade verlässlich - und ausserdem bis auf bestimmte - meist anfängliche Fehler - die ja nachher auch wieder oder oft sehr schnell gepatcht werden - habe ich ja wieder nix zutun ...

Ach ne - man kann es gar nicht in Worte fassen - was Apple sogar schon wieder ohne Jobs so dahin entwickelt ...Userfreundlich ist das ja nicht gerade ...

Ja die ganzen zahlen sind viel wichtiger und bei Apple ist es ja anders als bei Windows - Microsoft -
will nur das beste für die Kunden
und hält auch ständig die Leistungsversprechen, Zuverlässigkeiten u.a. ein
( sieht man ja schon an den mindest Leistungsvoraussetzungen bei Software u.a. - selbst da sind die zahlen schon höher angesetzt als beim Mac- naja - wer hat - der hat !!! )
Und...lädt sie deshalb ja auch alle Jahre wieder zum Peripherie Neukauf ein - sowas gibt es im Grunde bei Apple nicht - wie langweilig - wenn man da was kauft hat man grundsätzlich erstmal Jahre Ruhe

- da kann man ja nur verblöden -
man kommt nicht zum basteln und hat nicht wirklich grosse Lust sich auch mal äusserst tiefgründig zu informieren -( gute manche machen das ja trotzdem- naja... wenn es was bringt ...) aber was !?

So wie die ganzen IT- Profis - die ja deshalb auch ständig Ihre endlos qualifizierten Kommentare in Foren oder zu solchen ebenso abstrusen Artikeln wie hier abgeben können -

Gut das ich mich auf so einen Mac und das ganze Apple Gelumpe nicht eingelassen habe - dasselbe beim iPhone - Huawei setzt doch da vielmehr und bessere Technik ein zb.. in den smartphones - deshalb sind die ja eben auch besser -
Bei Apple jedes Jahr diesen Werbeverzerrungen und besonders leeren Versprechen ..ne ne nee...

Aber lassen wir das ( ironie ENDE )

Gääääähhhhnnnn

Die Überschrift kennt den Artikel nicht.

Also bei meinem 2011er mac-mini (4 Kerne, 8 GB) wurde das System mit ursprünglich HDs sehr behäbig. inklusive durchaus häufigem "Einfrieren" - sprich man mußte manchmal minutenlang auf eine Reaktion des Systems warten. Das führe ich darauf zurück das das System anfängt zu Swappen (Virtuelle RAM Erweiterung durch HD/SSD) und die HDs dafür dann einfach zu langsam waren.
Nach dem Tausch auf SSDs konnte und kann man den Rechner wieder benutzen - aber das hat ganz sicher einen Preis hinsichtlich des wear out (Lebensdauer) der SSDs.

Bei ARM handelt es sich im Gegensatz zum x86 um eine Maschine mit RISC Befehlssatz - das bedeuted das die Codedichte deutlich geringer ist - und man so mehr Hauptspeicher braucht. Sicher ist nicht alles was im RAM liegt Code. Außerdem könnte theoretisch im Apple eignene SSD System auch eine größere Menge an externemem DRAM stecken was die Swapperei unterstüzten könnte - fast wie eine externe Speichererweiterung.

Alles in allem glaub ich aber nicht das man mit den 8 GB mittelfristig glücklich wird.

Nebenher stell ich mir die Frage ob es wirklich zwei verschiedne Versionen des M1 Chips gibt. Wär nicht die erste Maschine bei der man (Hardware)Features später per Software freischalten kann ..