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macOS 27 und Touchscreen

Apple will macOS weiter für Touchscreens optimieren

Mit dem ersten MacBook Pro mit Touchscreen passt Apple auch macOS an die direkte Bedienung per Finger an. Die bisherigen Änderungen sollen allerdings nur der Anfang sein. Weitere Verbesserungen könnten bereits mit macOS 28 folgen.

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Apple hat mit dem neuen MacBook Pro mit PROLED XDR Display erstmals einen Mac mit Touchscreen vorgestellt. Passend dazu erhält macOS verschiedene Anpassungen für die Bedienung per Finger. Damit ist die Entwicklung allerdings noch nicht abgeschlossen. Apple will das Betriebssystem auch künftig weiter für Touchscreens optimieren.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Apple will macOS weiter für Touchscreens optimieren
  • macOS 27.2 bringt bereits erste Anpassungen für die Fingerbedienung
  • Weitere Verbesserungen könnten mit macOS 28 folgen
  • Tastatur und Trackpad bleiben die wichtigsten Eingabemethoden
  • Konkrete neue Touch-Funktionen hat Apple noch nicht angekündigt

Weitere Touchscreen-Anpassungen für macOS geplant

Wie Bloomberg-Journalist Chris Welch berichtet (via), erklärte ein Apple-Mitarbeiter bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle, dass das Unternehmen bei der Optimierung von macOS für Touchscreens gerade erst am Anfang stehe.

Konkrete neue Funktionen oder einen Zeitplan nannte Apple dem Bericht zufolge nicht. Welch rechnet allerdings damit, dass zahlreiche weitere Anpassungen mit macOS 28 im kommenden Jahr erscheinen könnten. Eine offizielle Ankündigung für diese Version gibt es bislang nicht.

Schon macOS 27.2 bringt Änderungen für die Touch-Bedienung

Die neuen MacBook-Pro-Modelle mit PROLED XDR Display werden mit macOS 27.2 ausgeliefert. Diese Version enthält bereits mehrere Anpassungen, die speziell für die Touchscreen-Modelle vorgesehen sind.

Dazu gehören Bedienelemente, die sich bei einer Berührung vergrößern und dadurch leichter mit dem Finger treffen lassen. Auch bekannte Gesten wie Scrollen, Zoomen oder das Öffnen der Mitteilungszentrale lassen sich direkt auf dem Display ausführen.

Eine weitere Neuerung ist die Dynamic Island, die Apple mit den neuen MacBook-Pro-Modellen erstmals auf den Mac bringt.

Dynamic Island erklärt!

Die Dynamic Island ist ein interaktiver Bereich am oberen Displayrand, über den sich laufende Aktivitäten und bestimmte Funktionen direkt steuern lassen. Bekannt wurde das Konzept durch das iPhone. Auf dem neuen MacBook Pro kann die Dynamic Island unter anderem zur Steuerung der Musikwiedergabe oder zur Annahme von AirDrop-Übertragungen genutzt werden.

Die ersten Erfahrungsberichte fallen überwiegend positiv aus. Apple verfolgt bei der Integration der Touch-Bedienung offenbar einen zurückhaltenden Ansatz. Statt macOS grundlegend umzugestalten, ergänzt das Unternehmen bestehende Bedienkonzepte um zusätzliche Möglichkeiten.

Tastatur und Trackpad bleiben weiterhin zentral

Auch mit Touchscreen soll der Mac in erster Linie über Tastatur und Trackpad bedient werden. Apple versteht die direkte Eingabe über das Display als Ergänzung und nicht als Ersatz für die bisherigen Eingabemethoden.

Das unterscheidet den Ansatz beispielsweise vom iPad, dessen Benutzeroberfläche von Beginn an auf die Bedienung mit den Fingern ausgelegt ist. macOS bleibt dagegen ein Desktop-Betriebssystem, das zusätzlich auf Berührungen reagieren kann.

Wie umfangreich die kommenden Änderungen ausfallen, ist noch offen. Denkbar sind weitere Anpassungen an Bedienelementen, Gesten und der Bedienung einzelner Apps. Bestätigt hat Apple solche konkreten Neuerungen bislang jedoch nicht.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Apples vorsichtiger Umgang mit der Touch-Bedienung ist nachvollziehbar. macOS ist über viele Jahre für Maus und Trackpad entwickelt worden. Eine grundlegende Umstellung auf größere Schaltflächen und touchoptimierte Menüs könnte die Bedienung mit den bisherigen Eingabegeräten beeinträchtigen. Dass weitere Anpassungen geplant sind, ist ein positives Signal. Ob macOS 28 bereits größere Änderungen bringt, ist allerdings noch nicht bestätigt.